Sind CFDs Abzocke?

CFDs AbzockeCFD-Trading erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Gleichzeitig wächst jedoch auch die Anzahl derer, die CFDs als Abzocke abstempeln. Als Beweis dafür führen sie meist Menschen auf, die mit dem Handel von CFDs viel Geld verloren haben. Auch wenn jemand selber bereits Geld mit CFDs verloren hat, kommt es schnell zu einer negativen Grundhaltung.

Doch sind CFDs wirklich Abzocke? In diesem Beitrag präsentieren wir Fakten und Gefahren vom CFD-Trading. Außerdem klären wir unsere Meinung zum Thema.


Falsche Versprechungen führen zu Verlusten

Sieht man sich aktuelle Werbungen für CFD-Broker und CFD-Kurse an, so bekommt man als Laie schnell dein Eindruck, dass man mit CFDs im Handumdrehen zum Millionär wird.

Die Taktik hinter den Anzeigen ist clever: Sie aktivieren die Belohnungszentrale unseres Gehirns und regen Interesse an. Schnell klicken viele Anfänger auf die Werbung und – wer hätte es gedacht – verprassen viel Geld.

Ernüchtert von den Verlusten wenden sie sich dann für immer vom CFD-Trading ab und raten auch anderen, von CFDs die Finger zu lassen.

Unser Tipp: CFD-Trading ist nichts für Menschen, die einer „Get-Rich-Quick“ Taktik folgen möchten. Wer es mit dem Handel von Differenzkontrakten ernst meint, der sollte vor dem Traden erst einmal lernen und sich mit den Grundlagen vertraut machen.

Leider ist nicht davon auszugehen, dass diese falschen Versprechungen in Zukunft aufhören werden. Als Medienkonsument sollte man daher bei falschen Versprechungen immer hellhörig sein – es könnte sich um ein unseriöses Angebot handeln.

CFD-Trading: Die Fakten

Bei dem Handel mit Differenzkontrakten handelt es sich um eine normale Form der Spekulation. Auf einer Risiko-Skala befindet sich CFD-Trading weiter oben als vergleichbare Aktienangebote, da die Positionen meist innerhalb eines Tages geöffnet und geschlossen werden und da es durch die hohen Hebel zu hohen Verlusten kommen kann.

Somit ist CFD-Trading sehr riskant und für totale Aktien-Anfänger nicht geeignet. Zum Glück bieten die meisten Anbieter ein Demokonto, mit welchem man lernen kann.

Neben den negativen Risikofaktoren gibt es jedoch auch positive Seiten.

So ist der Handel mit CFDs sehr unkompliziert und kann von der ganzen Welt aus – auch aus dem eigenen Wohnzimmer – betrieben werden. Die Plattformen sind intuitiv bedienbar und mit CFD-Trading ist es tatsächlich möglich, viel Geld zu verdienen.

Wer mit dem Handel von Differenzkontrakten Geld verdient, hat viel Erfahrung und musste sicherlich bereits viele Rückschläge einstecken. Der Handel mit CFDs ist (leider) keine Einbahnstraße und so wird es immer Gewinner und Verlierer geben.

Alle Vor- und Nachteile haben wir in diesem Beitrag zusammengefasst.

Warum CFDs keine Abzocke sind

Unserer Meinung nach ist CFD-Trading keine Abzocke.

Sucht man sich einen seriösen Broker aus und ist man sich der Risiken zu 100% bewusst, kann man mit dem Traden beginnen.

Wichtig ist außerdem, dass man sich über den Aktienhandel informiert und sich Infomaterial besorgt – dazu gehören beispielsweise Videos oder Bücher.

Hinweis: Tradet man, ohne sich vorher mit der Marterie auseinanderzusetzen, kann CFD-Trading schnell wie Abzocke wirken: Schließlich ändern sich die Richtungen der Kurse scheinbar willkürlich und die Hebel versteht man anfangs vielleicht auch nicht.

Würde es sich bei CFDs um Abzocke handeln, wären die Broker (von denen manche ihren Sitz in der EU haben), schon längst verboten.

Das Gegenteil ist jedoch der Fall: Die Unternehmen werden streng von den Finanzaufsichtsbehörden beobachtet und es gibt auch immer wieder neue Regelungen, die die Unternehmen dann in ihre Software implementieren.


Du möchtest darüber diskutieren? Im „Wertpapier Forum“ gibt es eine rege Diskussion zu diesem Thema. 

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