Top 5 CFD-Anbieter im Vergleich

Top 5 CFD AnbieterBei einem CFD-Anbieter handelt es sich um eine Plattform, über die Kunden Trades abschließen können. Die Plattform ist der Vermittler zwischen Börsengeschehen und Trader. Im Internet gibt es viele verschiedene Anbieter aus der ganzen Welt. Sie unterscheiden sich zB. bei der Auswahl der Handelsinstrumente, beim Trading-Interface, bei den Spreads, aber auch beim Kundensupport. Es ist daher essentiell, sich für einen empfehlenswerten, seriösen und guten Broker zu entscheiden. Nur so ist garantiert, dass man im späteren Verlauf der eigenen Trading-Laufbahn keine Probleme hat. In unserem Top 5 Vergleich präsentieren wir außerdem nur Broker, die erwiesenermaßen seriös sind und innerhalb der EU einen Sitz haben. Unter der Tabelle klären wir stichwortartig, auf welche Eigenschaften man bei der Auswahl eines CFD-Brokers besonderen Wert legen sollte und beantworten die wichtigsten Fragen.


Top 5: CFD-Anbieter

  • Anbieter   
  • Empfehlung   
  • Handelsinstrumente   
  • Spreads   
  • Mindesteinzahlung   
  • Seriosität   
  • weitere Vorteile   

  • Plus500


  • Seriöse & simple Trading-Plattform.


  • Krypto, Indizes,
    Devisen, ETF,
    Aktien, Optionen
  • eng
  • 100€
  • 24/7 Support
    keine Nachschusspflicht
    bekannt & Sponsor von Atletico Madrid

  • Etoro


  • Social-Trading-Anbieter (perfekt für Anfänger).


  • Krypto, Indizes,
    Währungen, ETF,
    Aktien, Rohstoffe
  • eng
  • 200€
  • 4,5 Mio. User
    Sitz in Zypern (EU-Regulierung)
    andere User können beobachtet und kopiert werden
    dank Social-Trading und Bildungsmöglichkeiten perfekt für Anfänger

  • Flatex


  • Großer Trading-Anbieter mit Sitz in Deutschland.


  • Aktien, Indizes,
    Währungen, Rohstoffe,
    Zinsprodukte
  • sehr eng
  • 1000€
  • laut Handelsblatt "bester Broker"
    Sitz in Deutschland (EU-Regulierung)
    Einlagen gesetzlich gesichert
    neben CFDs auch normaler Aktienhandel möglich

  • FXFlat


  • Seriöser aber eher unbekannter Broker as Deutschland.


  • Aktien, Indizes,
    Zinsen, Rohstoffe,
    ETF, Anleihen, Krypto
  • eng
  • 200€
  • Broker mit Sitz in Deutschland
    1. Platz bei "Börse am Sonntag"
    viele Webinare und Seminare

  • IQ Option


  • Großer Trading-Anbieter mit geringer Mindesteinzahlung.


  • Krypto, Forez,
    Optionen, Aktien,
    ETFS
  • normal
  • 10€
  • reguliert in Zypern
    viele Einzahlungsmöglichkeiten
    neben CFDs auch andere Handelsoptionen

Ihr Kapital unterliegt einem Risiko.


Worauf sollte ich bei der Auswahl des CFD-Anbieters achten?

CFD Anbieter Vergleich

Bei CFD-Trading handelt es sich um ein finanziell heikles Thema, wo im Ernstfall viel Geld auf dem Spiel stehen kann. Daher ist die Entscheidung für den richtigen Broker essentiell. Wir präsentieren alle Punkte, die du bei der Entscheidung für oder gegen einen Broker beachten musst.

Seriosität des CFD-Anbieters

Jeder Anbieter kann behaupten, seriös und sicher zu sein.

Ob das wirklich stimmt, muss man jedoch selber überprüfen. Schließlich möchte man nicht, dass der CFD-Anbieter von einem Tag auf den nächsten vom Erdboden verschwindet. Es gibt einige Punkte, die für die Seriosität eines Brokers sprechen.

  • Sitz des Anbieters: Wo hat der Broker seinen Sitz? Seriöse Anbieter haben ihr Büro in der EU. Bekannte Broker-Standorte sind zB. Irland, Zypern und Großbritannien.
  • Regulation: Wer ist für die Aufsicht und die Regulierung des Anbieters zuständig? Wichtig ist, dass das Unternehmen bei einer Finanzaufsicht registriert ist und es Informationen dazu auf der Webseite gibt.
  • Bekanntheit: Wie bekannt ist der Broker? Größere CFD-Anbieter schalten Werbung in TV & Medien. So ist zB. Plus500 der Hauptsponsor von Atletico Madrid. Etoro taucht immer wieder in deutschen Fernsehsendern auf.
  • Einzahlungsmöglichkeiten: Kann man nur per PayPal einzahlen, sollte man Vorsicht walten lassen. Gibt es hingegen jedoch auch hierzulande etablierte Möglichkeiten (zB. SOFORT oder die klassische Überweisung), ist das sicherer.
  • CFD.guide und Google: Die einfachste Möglichkeit um herauszufinden, ob es sich um einen seriösen Anbieter handelt, ist die Recherche im Internet. Bei CFD.guide vergleichen und präsentieren wir bekannte Broker. Auch Google kann dir weiterhelfen.

Verfügbare Handelsinstrumente

Vor dem ersten Trade weiß man schon ungefähr, in welcher Branche man handeln möchte.

Anhand dessen kann man sich orientieren und sich für oder gegen einen Anbieter entscheiden. Nicht alle Anbieter bieten alle Handelsinstrumente an. Je größer der Broker, desto mehr verschiedene Basiswerte werden normalerweise angeboten.

Für Anfänger empfiehlt es sich vor allem, in weniger volatilen, stabilen Märkten zu handeln. Rohstoffe gelten etwa als ruhigere Märkte.

Bestimmte Tradingstrategien sind sowieso nur auf einige wenige Aktien anwendbar.

Wir empfehlen, auf der Startseite des gewünschten CFD-Anbieters nachzusehen. Dort gibt es meist eine Tabelle, die Auskunft über alle verfügbaren Handelsinstrumente gibt.

Spreads

Anbieter finanzieren sich durch Spreads. Spreads bezeichnen die Differenz zwischen Verkaufs- und Kaufkurs.

Im Bild sind die Spreads gut erkennbar.

Würde sich der Kurs gar nicht ändern, wäre der Spread der maximal mögliche Verlust. Anfangs ist man immer im Minus. Das liegt am Spread.

Manche Broker bieten einen fixen Spread an, der sich nicht ändert. Andere haben variable Spreads. Diese können sich regelmäßig ändern.

Bei der Entscheidung für oder gegen einen Anbieter sollte man immer nach geringen und fixen Spreads Ausschau halten.

Demokonto

Ideal für Anfänger: Die Möglichkeit, mit einem Demokonto zu handeln.

Beim Demokonto handelt es sich um eine verblüffend real aussehendes Tradingprogramm. Auch die Kurse sind live und stimmen mit der Realität überein.

Im Gegensatz zum echten Handelsprogramm tradet man bei einem Demokonto jedoch mit virtuellem Geld. Somit kann man sich frei austoben und alle Strategien versuchen, ohne gleich echtes Geld zu riskieren. Sobald man sich sicher fühlt, kann man zum Handel mit realem Geld wechseln.

Heutzutage bieten alle großen Broker Demokonten an.

Interface

CFD InterfaceNur in einem intuitiven und leicht verständlichen Interface kann man effizient handeln.

Das Interface ist die Software, über die getradet werden kann. Oft ist das Trading-Interface nur für PC verfügbar, es gibt mittlerweile jedoch auch einige Smartphone-Apps.

Beim Interface ist vor allem wichtig, dass man sofort alle wichtigen Zahlen im Blick hat. Außerdem sollten verschiedene Indikatoren verfügbar sein, damit man Strategien und Taktiken anwenden kann.

Bei den meisten Anbietern muss mittlerweile kein separates Programm mehr heruntergeladen werden. Das Interface ist im Browser verfügbar (sogenanntes Webinterface).

Support

Es kann immer vorkommen, dass man Hilfe benötigt. Dann sollte ein hilfsbereiter Kundendienst da sein, der im Notfall helfen kann.

Viele CFD-Anbieter standen anfangs in der Kritik, da richtige Supporthotlines nicht existierten und der schriftliche Kundensupport mangelhaft war. Mittlerweile hat man bei einigen Unternehmen darauf reagiert.

So gibt es bei den größeren Brokern heutzutage die Möglichkeit, live mit einem Mitarbeiter zu chatten. Dieser darf zwar keine Trading-Hinweise geben, er kann jedoch bei der Bedienung der Plattform oder bei Problemen helfen.

Deutsche Broker haben vielfach sogar eine Supporthotline, die 24/7 erreichbar ist.

Fazit: Wie du siehst, gibt es einige Dinge, die du bei der Auswahl deines CFD-Anbieters beachten solltest. Natürlich kann der Anbieter aber auch jederzeit gewechselt werden.

Was sind CFDs überhaupt?

Bei CFDs handelt es sich um sogenannte „Contracts for Difference“. Mit diesen Differenzkontrakten kann man auf steigende oder fallende Kurse spekulieren.

Besonders interessant sind CFDs daher, da sie neben einem Risiko auch ein hohes Gewinnpotential haben. Dies liegt daran, dass CFDs Hebelprodukte sind. Mit dem richtigen Gespür kann man mit einem geringen Einsatz eine hohe Rendite erzielen. Das ist jedoch auch in die andere Richtung möglich.

CFDs wurden vor allem im Internetzeitalter populär. Sie stellen die einfachste Form der Teilnahme am Aktienhandel dar: Anmelden, lostraden. Egal wo man ist – wichtig ist nur, dass man über eine Internetverbindung verfügt.

Viele Menschen lassen sich vom Versprechen, schnell mal einpaar Millionen zu machen, locken. Diese Versprechen werden jedoch von irgendwelchen YouTube-Gurus erfunden und sind vollkommen aus der Luft gegriffen. In Deutschland geht man davon aus, dass es ungefähr 20.000 hauptberufliche CFD-Trader gibt. Wenn auch du von CFDs leben möchtest, brauchst du viel Disziplin und einen eisernen Willen.

Vor allem anfangs erwarten sich Menschen viel – und fallen damit auf die Schnauze. CFDs sind definitiv kein „Get rich quick“-Schema und erfordern harten Einsatz. Wir von CFD.guide möchten denjenigen, die es mit dem Handeln von Differenzkontakten ernst meinen, helfen – mit Lernmaterialien, Anbietervergleichen und kostenlosen Tipps.

Was ist ein CFD-Anbieter?

Der CFD-Anbieter ist, wie bereits in der Einleitung erwähnt, die Schnittstelle zwischen Börsengeschehen und privatem Trader. Über den Anbieter wickelt man Trades ab. Auch das investierte Geld wird beim Trader ein- und das gewonnene Geld ausgezahlt.

CFD Anbieter Anmeldung

Von einem CFD-Anbieter darf man sich erwarten, dass die Kurse in Echtzeit ablaufen und dass der Broker 24/7 erreichbar ist. Bei einem Ausfall könnte man nämlich viel Geld verlieren. Außerdem muss ein CFD-Anbieter immer über eine hohe Liquidität verfügen.

Die Anmeldung bei einem Broker ist in der Regel gratis, oft bezahlt man über die Kursdifferenz zwischen Kaufs- und Verkaufspreis.

In der oberen Tabelle vergleichen wir unsere Top 5 CFD-Anbieter. Im Endeffekt liegt die Entscheidung aber bei dir. Wenn dir der Anbieter zusagt, solltest du dich anmelden und das Trading mit dem Demokonto versuchen.

Kann ich bei einem CFD-Anbieter auch mit dem Smartphone traden?

Auch das mobile Traden ist bei einigen Brokern möglich. Wir empfehlen mobiles Traden jedoch nur bedingt.

Immer wieder sieht man sie: Die Werbungen von CFD-Brokern, bei denen ein User sein Smartphone auspackt und „on the go“ einpaar Gewinne abkassiert.

Viele werden nun im Irrglauben gelassen, dass man davon leben kann. Leider ist dem nicht so. Erfolgreiche Trader informieren sich täglich neu übers Marktgeschehen, stellen Überlegungen an und wählen jeden Trade mit Bedacht aus. Überlegtes Handeln ist unterwegs einfach nicht möglich – egal ob im Café oder im Zug.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der mobile CFD-Handel zwar verlockend aussieht, aber in der Praxis schwer umsetzbar ist. Erfolgreiche Trader müssen schließlich jederzeit über die Märkte informiert sein und sich bei jedem neuen Trade konzentrieren. Dazu eignet sich ein Büro gut – nicht aber Cafés oder andere öffentliche Plätze.

Welche Anbieter eignen sich für Anfänger?

Auch bei CFDs gibt es verschiedene Anbieter. Manche sind übersichtlich und einfach, andere eher schwer zu bedienen und unübersichtlich.

Als Anfänger sollte man sich logischerweise für den einfachen und unkomplizierten Anbieter entscheiden. Der Webtrader sollte nicht überladen sein und alle wichtigen Informationen auf einen Blick anzeigen. Anfänger-Broker bieten im Userbereich außerdem oft kostenlose Lernmaterialien, wie zB. Videos oder PDFs, mit denen man das Traden lernen kann.

Besonders Social Trading Plattformen dürften für Anfänger interessant sein: Bei Etoro & Co. sieht man, wie andere User traden. Die bekanntesten werden in einer Popularitätsliste angezeigt. Wer sich auf das Trading-Geschick der anderen verlassen möchte, der kann das Portfolio anderer Nutzer kopieren. Man kann die Performance anderer Nutzer anhand von zahlreichen Statistiken ansehen.

Wer neu ist, hat zusammengefasst also zwei Möglichkeiten: Entweder suchst du dir einen besonders leichten und unkomplizierten Broker aus, oder du meldest dich bei einer Social Trading Plattform an. Während bei ersterem alles von dir abhängt, kannst du bei sozialen Brokern die Taten anderer Nutzer kopieren. Ziemlich praktisch, oder?

Vorsicht: Soziale Broker erwähnen immer, dass vergangene Trading-Erfolge nicht automatisch auf zukünftige Trading-Erfolge schließen lassen. Zwar zeigen sie, dass der betreffende Nutzer gut gehandelt hat, aber diese Erfolgssträhne kann jederzeit aufhören.

Haben alle Plattformen die aktuellsten Kurse?

Immer wieder gibt es die Gerüchte, dass CFD-Anbieter Kurse fälschen, bzw. verändern. Doch kann das wirklich sein?

Grundsätzlich darf man davon ausgehen, dass die größeren, seriösen Anbieter keine Kurse fälschen. Das wäre nicht nur Betrug, sondern würde auch den Ruf des Anbieters zerstören.

Gleichzeitig muss man sich darüber im Klaren sein, dass bei CFD-Plattformen nie der ganz richtige Kurs angezeigt wird. Das liegt schlicht und einfach am Spread – die Kauf- und Verkaufskurse unterscheiden sich.

Vor allem bei größeren Anbietern kann man also ruhigen Gewissens traden. Bei kleinen und unbekannten Brokern sollte man jedoch ein wachsames Auge haben und die Kurse regelmäßig mit anderen Börsenseiten, zB. Finanzen.net, vergleichen.

Damit man den aktuellsten Kurs hat, sollte man außerdem eine schnelle und lag-freie Internetverbindung haben. Ist dies nicht der Fall, kann sich während der Übertragung des Kauf- oder Verkauf-Befehls der Kurs bereits um einige Pips ändern. Handelt man mit größeren Geldsummen, kann das fatal sein.

Kann ich mit CFDs mehr verlieren als ich eingezahlt habe?

CFD AktieAuch das hört man immer wieder: CFDs sind riskant, weil der Broker Geldforderungen stellen kann, wenn auf dem Trading-Konto kein Geld mehr vorhanden ist. Doch stimmt das überhaupt?

Lange war er gefürchtet: Der sogenannte „Margin Call“. Hat sich eine Aktie zu Ungusten des Traders entwickelt und gab es kein Geld mehr auf dem Konto, hat der Broker angerufen oder eine Mail geschickt: „Bitte zahlen Sie mehr Geld nach.“ Ist man dieser Aufforderung nicht nachgekommen, konnte es zu Strafen, der Sperrung des Kontos oder noch schlimmeren Folgen kommen. Schließlich hat man als Kunde in den AGB zugestimmt.

Glücklicherweise leben wir in einem Rechtsstaat mit funktionierendem Verbraucherschutz. Die Finanzaufsichtsbehörde BaFin hat sich entschlossen, alle Anbieter mit Nachschusspflicht zu verbieten.

Das macht den Handel mit Differenzkontrakten einerseits deutlich sicherer, andererseits kann man nachts mit ruhigem Gewissen schlafen. Wenn ein Trade mal daneben geht und auf dem Anbieterkonto nichts mehr oben ist, wird der Trade einfach geschlossen, anstatt weiterzulaufen und einen Margin Call zu produzieren. In der ganzen EU sinkt die Anzahl der Anbieter mit Margin Call.

Trotz all dieser positiven Nachrichten solltest du trotzdem bei der Neuanmeldung bei einem Broker die Geschäftsbedingungen durchlesen. Die AGB sind bei kostenlosen Online-Games egal – bei Anbietern, denen man Geld anvertraut, sollte man jedoch immer darüber Bescheid wissen, zu welchen Aktionen man mit der Registrierung einwilligt.


In unserem CFD-Anbieter Vergleich präsentieren wir die (unserer Meinung nach) besten Anbieter für den Handel mit Differenzkontrakten. Wir haben die Broker nach Kriterien, wie zB. Seriosität, Interface-Design, Handelsinstrumente und Kundensupport sortiert. Je weiter vorne ein Anbieter steht, desto eher empfehlen wir den Anbieter unseren Lesern. Als Trader muss man sich zuletzt aber selbst für oder gegen einen Broker entscheiden, unser CFD-Anbieter Vergleich soll eine Orientierung im CFD-Dschungel darstellen. Mehr Infos dazu, wie du mit CFDs handelst und was du beachten solltest, findest du in weiteren Blogbeiträgen bei CFD.guide!