2. CFD-Anbieter aussuchen

CFD Anbieter finden

Hat man sich in die Grundlagen des CFD-Handels eingelesen, steht man früher oder später vor dem nächsten großen Fragezeichen: Für welchen CFD-Anbieter soll ich mich entscheiden? Die Auswahl an Online-Brokern ist nahezu grenzenlos. Während es viele seriöse Anbieter gibt, wächst leider auch die Zahl der dubiosen Anbieter, von denen man sicherheitshalber die Finger lassen sollte. Außerdem gibt es einige Faktoren, an denen man die Sicherheit und Qualität eines Brokers messen kann.

In diesem Beitrag präsentieren wir, worauf man bei der Wahl des CFD-Anbieters achten sollte und welche Alarmzeichen es gibt.


Broker ist nicht gleich Broker

Immer wieder erleben CFDs einen Boom. Sei es während heißen Börsenphasen (zB. Finanzkrise 2008) oder dem Aufkommen neuer Technologien (zB. Kryptowährungen).

CFD Anbieter findenSolche „Boom-Zeiten“ sorgen dafür, dass sich viele neue Kunden für CFDs interessieren. Das lockt leider immer wieder Betrüger auf den Plan. Mit gezielten Werbemaßnahmen und Spam-Mails versuchen sie, ahnungslose Kunden auf ihre Webseiten zu locken, wo die Kunden dann meist noch teuer draufzahlen müssen, bevor sie handeln können. Manchmal gibt es sogar gar kein richtiges Trading-Interface und man wird nur abgezockt.

Von Brokern, die in diesen Booms aus dem Boden sprießen, sollte man also Abstand halten.

Natürlich gibt es nicht nur dubiose Broker. Viele CFD-Anbieter genießen bei ihren Kunden einen hohen Beliebtheitsgrad, da sie die Wünsche der Trader erfüllen. Dazu zählt zB. eine Einlagensicherung, ein übersichtliches Webinterface, etc. Die meisten bekannten Broker sind schon länger als 5 Jahre auf dem Markt und konnten sich in dieser Zeit bereits etablieren.

Da es also (wie überall in der Wirtschaft) Negativ- und Positivbeispiele gibt, sollte man als Trader versuchen, ein Positivbeispiel aus der Masse an Brokern herauszupicken. Das ist gar nicht so schwer, wie es klingt.

Worauf man bei der Auswahl eines CFD-Anbieters achten sollte…

Für diese Seite haben wir die Top 4 Faktoren gesammelt, die man bei einem Anbieter vor der Registrierung unbedingt abchecken sollte:

Seriosität

Immer wieder erwähnt, von manchen Usern trotzdem unterschätzt: Wie seriös ist der Broker?

Eine einfache Google-Suche reicht meist aus, um mehr über das Unternehmen zu erfahren. Größere Broker haben sogar eigene Wikipedia-Seiten (zB. Plus500), wo man mehr zur Firma hinter dem Broker erfährt. Gibt es jedoch wenig Infos im Internet (oder fast nur negative), dann weiß man, dass etwas faul ist. Dann ist höchste Vorsicht geboten.

Verfügbare Handelsinstrumente

Wer übers Traden nachdenkt, der hat sicher schon vorher über die Handelsinstrumente nachgedacht: Mit was möchte ich überhaupt traden?

Größere Broker haben eine breite Palette von verschiedenen Instrumenten – die Auswahl reicht dabei oft von Kryptowährungen über herkömmliche Aktien bis hin zu Handelspaaren.

Interface

Als „Interface“ bezeichnet man die Software des CFD-Anbieters. Auf der Startseite kann man sich meist verschiedene Screenshots ansehen. Hierbei sollte man vor allem darauf achten, wie übersichtlich die Software ist.

Während dem Trading kann es hektisch und chaotisch zugehen. Da ist es wichtig, dass einem die Software das Handeln erleichtert – und nicht erschwert.

Kosten

Die meisten Anbieter finanzieren sich durch „Spreads“. Ein Spread ist die Differenz zwischen Verkaufs- und Kaufpreis. Leider gibt es jedoch auch Broker, bei denen man Gebühren zahlen muss. Das ist jedoch unüblich und wird von erfahrenen Kunden nicht sehr gerne gesehen.

Top 5: Empfehlenswerte Broker

Wie man in diesem Text bereits unschwer erkennen konnte, kann die Auswahl des richtigen Anbieters also durchaus kompliziert sein.

Bei CFD.guide haben wir daher eine aktuelle Top 5 CFD-Anbieter Vergleichstabelle. Diese wird regelmäßig aktualisiert und zeigt 5 Anbieter, die unsere Redaktion als „empfehlenswert“ markiert hat. Bei diesen 5 Brokern kann man davon ausgehen, dass es sich um seriöse und sichere Unternehmen handelt.

So erkennt man einen unseriösen Anbieter!

Vertraut man einem Unternehmen einen Teil seines Privatvermögens, dann sollte das Unternehmen vertrauenswürdig, gesetzlich überwacht und sicher sein. Im Internet ist man jedoch oft nur einen Klick von einem unseriösen Angebot entfernt.

Bei diesen 6 Alarmzeichen ist Vorsicht geboten:

  • Es gibt kein Impressum.
  • Die Webseite ist in schlechtem Deutsch / Englisch verfasst.
  • Es wird nicht angegeben, von welcher staatlichen Institution der Anbieter reguliert wird.
  • Es wird mit unseriösen Versprechungen Werbung gemacht (Beispiel: „Schnell reich werden“).
  • Die Kurse sind nicht aktuell oder hinken hinterher.
  • Der Anbieter befindet sich außerhalb der EU.

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