Was ist Trading?

Was ist Trading?Der Begriff „Trading“ wurde vor allem in den letzten Jahren bekannt und bezeichnet das kurzfristigere Handeln mit Werten und Finanzprodukten. Wer „tradet“ möchte sich also die Auf- und Abwärtsbewegungen des Kurses zu Nutze machen und damit Geld verdienen. Viele Menschen wissen jedoch nicht genau, was sie unter „Trading“ verstehen sollen. Wir sehen uns daher in diesem Beitrag die Begriffsdefinition an, zeigen welche Arten von Trading es gibt und welche Risiken man unbedingt beachten sollte.

Hinweis: Eine besondere Art des Trading ist das Trading mit CFDs. Handelt man mit CFDs, so spekuliert man auf steigende oder fallende Kurse. Auf CFD.guide haben wir uns auf diese Form des Tradens spezialisiert. Mehr dazu findest du beispielsweise hier.

Die Definition von Trading

Beim Trading geht es schlicht und ergreifend um den Handel an der Börse. Dabei kann man jedoch nicht nur klassische Börsenwerte handeln – auch andere Finanzprodukte, wie zB. Kryptowährungen oder Zertifikate, können gehandelt werden.

Obwohl das Trading eigentlich den gesamten Börsensektor umfasst, werden „Trader“ heutzutage vor allem Leute genannt, die von zuhause aus mit ihrem Computer handeln.

Das Internet hat uns diese Form des Aktienhandels ermöglicht: Sie ist schnell, unkompliziert und auch sehr bequem. Herkömmliche Aktienhändler müssen erstmal an die Börse, bevor sie handeln können. Trader schließen ihre Positionen gemütlich per Mausklick von daheim aus ab.

Aus dem Wörterbuch: Das Wort Trading ist Englisch und bedeutet Handeln. Ein Trader ist ein Wertpapierhändler, der an den globalen Finanzmärkten handelt. Es gibt nicht nur private, sondern auch industrielle Trader, die zB. im Auftrag eines Unternehmens handeln.

Oft liest man auch, dass Person XYZ einen „Trade abgeschlossen hat“.  Das kann man eigentlich immer dann sagen, wenn ein Händler eine Aktie ge- oder verkauft hat. Prinzipiell ist jede Transaktion, die man im Rahmen des Börsenhandels tätigt, ein Trade.

Welche Arten von Trading gibt es?

Das Trading kann man grundsätzlich in 3 verschiedene Arten aufteilen:

  • Kurzfristiges Trading (auch Daytrading genannt): Hierbei werden Positionen bereits nach wenigen Minuten oder Stunden wieder geschlossen. Voraussetzung für kurzfristiges Trading sind hohe Kursschwankungen innerhalb eines Tages.
  • Mittelfristiges Trading: Das mittelfristige Trading kann zwar nicht mehr Daytrading genannt werden, es ist jedoch auch nicht mit langfristigem Trading gleichzusetzen. Vielmehr handelt es sich um eine Zwischenform, bei der Positionen nach einigen Wochen, bzw. Monaten wieder geschlossen werden.
  • Langfristiges Trading: Wer langfristig tradet, der hält die Aktien lange. Einer der bekanntesten Aktienhändler dieser Kategorie ist Warren Buffet. Beim langfristigen Trading werden Aktien über mehrere Jahre gehalten.

Man kann nicht behaupten, dass mit einer Tradingform mehr oder weniger verdient werden kann, als mit einer anderen. Möchte man mit dem Traden beginnen, so sollte man Erfahrungen mit verschiedenen Tradingarten machen, bevor man sich für eine entscheidet. Während bei langfristigem Handeln die Risiken eher gering sind, kann es beim Daytrading ziemlich schnell bergab gehen. Daher wird oft auch vor den Folgen von unbedachtem, kurzfristigem Handeln gewarnt.

Wie du Trading erlernen kannst…

Wenn auch du dich für (Online-)Trading interessierst, so solltest du einige Dinge lernen, bevor du in den Handel mit Echtgeld einsteigst.

Zwar sieht man immer Werbungen von Brokern, in denen vom schnellen Geld die Rede ist, doch diese Werbungen täuschen: Wer nicht ausreichend Wissen und Know-How hat, der kann das Geld schneller verlieren, als ihm Recht ist.

Daher gilt: Zuerst fundiertes Fachwissen aufbauen, dann mit realem Geld handeln.

Eine Methode ist, Bücher zu lesen und Kursvideos anzuschauen. Im Internet gibt es viele verschiedene Bücher, Videoreihen und mehr, die man kaufen kann und die einem das Traden näher bringen sollen. Natürlich sollte man hierbei zwischen guten, empfehlenswerten Kursen und eher weniger wertvollen Kursen unterscheiden.

Die zweite Methode: Das Trading-Demokonto. Die meisten Online-Broker bieten es kostenlos zu ihrem herkömmlichen Angebot an. Beim Demokonto handelt es sich um eine komplett kostenlose Plattform, auf der man (wie beim echten Konto auch) handeln kann. Der feine Unterschied: Es wird nicht mit echtem, sondern mit virtuellem Geld gehandelt. Vor allem Anfänger, die noch kein Risiko beim Handel mit Echtgeld eingehen möchten, sollten diese Methode in Betracht ziehen.

Abschließend muss man sagen, dass man wohl mit einer Kombination der beiden Lernvarianten (Bücher/Kurse und Demokonto) den besten Lernerfolg erzielen kann. Die erste Methode hilft dabei, theoretisches Wissen aufzubauen. Das Demokonto sorgt dann dafür, dass man die Theorie festigt.

Welche Risiken gibt es beim Trading?

Ein Thema, welches immer wieder unterschätzt wird: Die Risiken des (Online-)Trading. In der Flut der ganzen Broker-Werbungen geht oft unter, dass Trading eine Sache ist, die zwar für ein sattes Plus auf dem Konto, oder aber für riesige Schulden auf der anderen Seite, sorgen kann.

Einerseits muss man sagen, dass das größte Risiko (die Nachschusspflicht) bereits durch deutsche Verbraucherschützer abgeschafft wurde. Das bedeutet im Klartext, dass Broker nun keine Nachschussforderungen an Nutzer mehr Stellen dürfen, wenn deren Geld auf dem Konto nicht mehr fürs Traden ausreicht.

Andererseits gibt es noch immer viele Tücken. Ein großer Fehler ist, dass sich viele anfangs unterschätzen und gleich mit dem Traden beginnen, ohne vorher zu lernen.

Ein weiterer Fehler ist, dass auf die eigenen Emotionen gehört wird, anstatt eine Taktik/einen Plan zu verfolgen. Jeder erfolgreiche Händler wird es bestätigen: Die Emotionen sind während einem normalen Handelstag zweitrangig. Es geht nur um knallharte Kalkulation und das Verfolgen der eigenen Tradingstrategie.

Eine besondere Form des Tradings: Das CFD-Trading

Wie bereits weiter oben erwähnt, haben wir von CFD.guide uns auf das Handeln mit Differenzkontrakten spezialisiert.

Wer mit Differenzkontrakten handelt, der handelt nicht mit tatsächlichen Werten (es werden keine echten Aktien gekauft/verkauft). Vielmehr spekuliert man auf die Echtzeit-Kurse eines Handelsinstrumentes. Geht man zB. davon aus, dass der Kurs der Aktie XYZ steigen wird, so setzt man eine „Buy“-Position. Diese Position wird geöffnet und sobald der Kurs über die Anfangsposition schießt, hat man ein Plus. Entwickelt sich der Kurs jedoch in die andere Richtung, fällt man ins Minus.

CFD-Trading ist deshalb so populär, weil es wohl die am schnellsten erlernbare und unkomplizierteste Form des Tradens ist: Jeder, der einen PC und eine Internetverbindung hat, kann mit CFDs beginnen. Durch die Hebelwirkung bei CFDs kann mit einem relativ geringen Einsatz ein hoher Gewinn (oder auch ein hoher Verlust!) erreicht werden.

Den Hebel sollte man bei CFDs daher immer im Hintergrund behalten.


Wir hoffen, wir konnten dir in diesem Beitrag einige Fragen, die du zum Thema CFD hattest, beantworten. Viele weitere spannende Beiträge findest du in unserem Blog.

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