Wie wird man Trader?

Wie wird man Trader?Trader sein – das klingt für viele wie ein Traum. Trader verdienen viel Geld, reisen um die halbe Welt und können ihrer Berufung von jedem beliebigen Ort nachgehen – vorausgesetzt, es gibt einen Internetanschluss. Daher fragen sich immer mehr Leute: Wie wird man Trader? Ist es schwer, Trader zu sein? In diesem Beitrag möchten wir einen kleinen Überblick über das Trading-Business geben und zeigen, was es bedeutet, ein Full-Time-Trader zu sein.


Was ist ein „Trader“ überhaupt?

Der Begriff Trader scheint zurzeit ziemlich in Mode zu sein. Das Wort bezeichnet einen Menschen, der mit Basiswerten auf Finanzmärkten handelt und damit seinen Lebensunterhalt bestreitet. Beim (CFD-)Trading geht es darum, den weiteren Kursverlauf eines Basiswertes zu bestimmen.

Erwartet man beispielsweise, dass der Kurs des Unternehmens XYZ stark ansteigen wird, setzt man eine Long-Position und wartet ab. Entwickelt sich der Kurs in die gewünschte Richtung, so hat man einen Gewinn. Abhängig vom eingesetzten Kapital und vom Hebel kann dieser Gewinn klein oder groß ausfallen.

Ein Trader muss die Finanzmärkte 24/7 im Blick behalten und auf etwaige Veränderungen blitzschnell reagieren. Schließlich gilt vor allem am Aktienmarkt: Jede kleine Nachricht und jede kleine Schwankung birgt hohe Gewinnmöglichkeiten – aber auch hohe Risiken.

Der Beruf Trader ist daher einerseits extrem spannend und wird nie langweilig, andererseits ist der Stresspegel permanent hoch und man kann nie ganz abschalten. Das Burn-Out-Risiko ist dementsprechend nicht zu unterschätzen.

Ist traden eigentlich nachhaltig?

Während das Traden für manche Menschen nachhaltig sein kann, kann es wiederum für andere Menschen schnell wieder vorbei sein, wenn sie ihr gesamtes Kapital verloren haben.

Nachhaltige Trader haben eine Strategie, bzw. Taktik, die sie strikt befolgen. Das bedeutet, dass es keine Ausnahmen gibt. Für diese Trader spielen die eigenen Emotionen keine Rolle. Sie handeln, wie es ihnen ihre Trading-Taktik vorgibt. Im Beitrag „Mit CFD Geld verdienen“ zeigen wir, welche Faktoren außerdem wichtig sind.

Das Gegenteil von nachhaltigen Tradern sind Chaos-Trader. Sie haben keine Taktik, hören auf ihre Emotionen („Bei dieser Aktie habe ich ein gutes Gefühl!“) und haben kein Risikomanagement.

So wird man zum Trader…

Wer Full-Time-Trader werden möchte, der muss das Traden zuerst lernen und sich eine Taktik überlegen. Erst dann kann sollte man mit dem Handel von Echtgeld beginnen.

Zum Glück bieten nahezu alle Anbieter sogenannte Demokonten an. Bei diesen Demokonten kann man wie im Echtgeld-Modus handeln – nur, dass mit virtuellem Geld getradet wird. Diese Methode ermöglicht es, das Traden ungefährlich zu erlernen.

Wir empfehlen außerdem einen Blick in unsere Anleitung: „CFD-Grundlagen“. Hier erklären wir Schritt-für-Schritt, was notwendig ist, um Trader zu werden.

Nachdem man das Gefühl hat, genug gelernt zu haben, muss man sich bei einem Broker anmelden.


Fazit

Der Beruf des Traders kann nachhaltig sein und es gibt auch in Deutschland einige Personen, die damit genügend Geld verdienen, um davon leben zu können. Vor dem Einstieg ins Traden empfehlen wir jedoch, dass man sich richtig informiert und sich auch der Risiken bewusst wird. Trading ermöglicht hohe Gewinnchancen, birgt aber gleichzeitig auch sehr hohe Risiken.

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