Daytrading Demokonto: Vergleich & Ratgeber

Daytrading DemokontoWer mit dem Daytrading beginnen möchte, muss sich zuallererst mit den Dynamiken des Tradings vertraut machen. Dazu eignet sich ein Daytrading Demokonto optimal. Doch ein Daytrading Demokonto ist nicht nur für Neulinge gedacht – auch Experten, die neue Strategien testen möchten, nutzen die risikofreien Demokonten der Broker.

Nahezu jeder große Broker bietet so eine Demoplattform kostenlos an. Viele Nutzer entscheiden sich anhand ihrer Erfahrungen im Demokonto, ob sie zum Echtgeld-Konto wechseln und mit realem Geld traden möchten. Aber welche Daytrading Demokonten sind empfehlenswert? Was ist bei der Auswahl für oder gegen ein Konto zu beachten? Wie eröffne ich ein Demokonto?

Diese und weitere Fragen beantworten wir im folgenden Ratgeber zu Daytrading Demokonten.

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Wie eröffne ich ein Demokonto:
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Wie funktioniert ein Daytrading Demokonto?

Wie funktioniert ein Daytrading Demokonto?Mit Demokonten möchten Broker den Einstieg ins Trading erleichtern.

Anstatt mit virtuellem Geld zu handeln, nutzt man bei Demokonten virtuelles Kapital, welches man vom Broker verliehen bekommt. Die Höhe des Kapitals ist unterschiedlich – meist liegt es irgendwo zwischen 1.000 und 500.000€. Natürlich ist dieses Geld nicht echt – aber man darf es im Demokonto nach Belieben nutzen.

Die virtuelle Testumgebung vieler Broker sieht 1:1 aus wie das Echtgeld-Konto. Man kann Positionen eröffnen, die aktuellen Börsenkurse verfolgen und Trades abschließen. Tatsächlich ist der einzige Unterschied oft nur der, dass man nicht reale Verluste oder Gewinne macht, sondern eben virtuelles Geld nutzt.

Bei einem Daytrading Demokonto handelt es sich somit um eine ungefährliche Sandkiste, in der neue Trading-Strategien probiert werden.

Das Tolle an Demokonten ist, dass die Live-Kurse aus der echten Welt genutzt werden. Man spielt also mit den realen Werten aus der echten Welt.

Experten und Broker empfehlen vor allem Einsteigern die Nutzung eines Demokontos.

Daytrading Demokonto Plus500

Screenshot von Plus500-Webseite

Jeder Trader hat am Beginn seiner Karriere vermutlich viele Trades versemmelt. Ja, sogar bei Experten entpuppen sich einige Handelsentscheidungen als falsch.

Vor allem beim Daytrading benötigt man ein hohes Maß an Disziplin, Selbstkontrolle und gutes Risikomanagement, um am Ende mit einem Gewinn auszusteigen. Damit man anfangs nicht bares “Lerngeld” ausgibt, eignet sich ein Demokonto.

Je mehr man übt, desto besser wird man bei einer Tätigkeit. Dabei ist es egal, ob es ums Skifahren, Schwimmen, oder eben Traden geht. Beim Traden mit Echtgeld ist es aber leider so, dass jede Übung gleichzeitig auch ein hohes finanzielles Risiko birgt.

Daytrading Demokonto RegistrierungIm Gegensatz dazu gibt es bei Demokonten kein finanzielles Risiko. Hier wird in einer sicheren Testumgebung gehandelt und getradet, was das Zeug hält.

Ein Daytrading Demokonto ist in wenigen Minuten eröffnet.

Der Anmeldeprozess unterscheidet sich von Anbieter zu Anbieter. Grundsätzlich ist es aber so, dass die Anmeldung zum Demokonto unkomplizierter ist, als zum Echtgeld-Konto. Hier müssen nicht so viele persönliche Daten angegeben werden und auch keine Geldüberweisung ist von Nöten, da man ja mit virtuellem Kapital spielt.

Ist ein Demokonto risikofrei?

Vor- und Nachteile

Ein Demokonto ist kostenlos und ohne Einzahlung nutzbar. Aber ist es komplett risikofrei?

Demo Daytrading RisikoAuf den ersten Blick ist ein Demokonto risikofrei, denn es muss kein Geld eingezahlt werden und es ähnelt mehr einem Spiel, als echtem Handel. Außerdem ist es dank der einfachen Registrierung schnell verfügbar und für die ersten Trades bereit.

Sogar Profis empfehlen Einsteigern die Nutzung eines Demokontos, da hier keine Gefahr besteht, anfangs viel Geld zu verlieren.

Weitet man den Blick aber etwas, fallen einem auch bei einem Demokonto einige Risiken auf, die nicht zu unterschätzen sind. Eine der größten Stolperfallen ist, dass man sich vom freien Konto zu nachlässigen Trades verführen lässt. Nach dem Motto “Es kostet mich eh nix” traden viele Nutzer munter drauflos und fahren mit dieser Taktik vielleicht sogar betrachtliche (Demo-)Gewinne ein.

Genau diese Nutzer erleben später im Echtgeld-Konto aber eine böse Überraschung, denn vielleicht hatten sie im Demokonto nur großes Glück.

Darüber hinaus muss jeder Trader wissen, dass keine Trading-Strategie dieser Welt immer zu Erfolg führt. Es ist durchaus wahrscheinlich, dass eine Taktik, mit der man eine Zeit lang Profite gemacht hat, plötzlich verworfen werden muss, weil es nicht mehr funktioniert.

Zusammengefasst ist ein Demokonto risikofrei, was den finanziellen Aspekt betrifft. Damit der Nutzer später aber nicht zu nachlässigem Handeln verleitet wird, sollte immer eine Portion Hausverstand dabei sein. Außerdem sind vergangene Erfolge mit einer Taktik nie ein Garant für zukünftige Profite.

Worauf sollte man bei der Entscheidung für ein Daytrading Demokonto schauen?

Demokonto Screenshot Plus500

Screenshot: Plus500 – Beispielpreise

Es gibt einige Kriterien, die man bei der Entscheidung für ein Demokonto beachten sollte. Werfen wir einen genauen Blick darauf.

Leider ist es so, dass es online auch viele unseriöse Angebote gibt, von denen man die Finger lassen sollte. Wer ein Demokonto eröffnen will, sollte aber nicht nur auf die Demo-Features schauen, sondern auch auf die normalen Funktionen, denn irgendwann möchte jeder Trader vom Demo- zum Echtgeld-Konto wechseln.

  1. Seriosität
    Der relevanteste Punkt bei jedem Broker ist das Vertrauen, welches man als Nutzer dem Unternehmen entgegenbringen kann. Neue Trader sollten bei der Recherche beispielsweise darauf schauen, ob der Broker eine Lizenz innerhalb der EU hat. Welche staatlichen Institutionen regulieren den Anbieter? Gibt es eine Einlagensicherung? Auch eine kurze Recherche und ein Blick in Broker-Vergleiche hilft dabei.
  2. Gebühren
    Die Nutzung des Demokontos sollte von Anfang an kostenlos sein. Einige Broker verlangen bereits fürs Demokonto eine Gebühr, was unserer Meinung nach kundenunfreundlich ist. Große, relevante Daytrading Broker bieten die Demo-Umgebung kostenfrei an. Da es nach dem Demokonto auch irgendwann mal ins Echtgeld-Konto gehen soll, sind auch die Gebühren fürs normale Trading wichtig. Wie sind die Spreads? Gibt es eine Mindesteinzahlungsgebühr? Gibt es versteckte Kosten?
  3. Laufzeit
    Wie lange darf das Demokonto in Anspruch genommen werden? Um das Daytrading zu lernen, benötigt es Zeit. Daher ist es umso schlechter, dass viele Anbieter eine Maximallaufzeit fürs Demokonto angeben. Nur bei einer zeitlich unbegrenzten Demo-Umgebung ist es möglich, das Traden stressfrei zu versuchen, neue Taktiken zu probieren, etc. Entscheidet man sich für einen Anbieter mit Maximallaufzeit, kann man nach dem Ablauf der Zeit einfach ein neues Konto eröffnen – so kann die Limitierung vom Anbieter umgangen werden.
  4. Interface
    Jeder Broker bietet ein eigenes Interface. Die Plattformen unterscheiden sich im Aussehen, aber auch in ihrer Funktionalität. Ein modernes Handelsinterface sollte alle wichtigen Infos auf einen Blick liefern – inklusive der Möglichkeit, Positionen unkompliziert zu eröffnen und zu schließen. Ein entscheidender Punkt ist hierbei auch die Anzahl der Indikatoren. Bei Indikatoren handelt es sich um grafische Overlays, die in den Live-Kursen eingeblendet werden können und dem Nutzer bei Trading-Entscheidungen helfen. Mehr Infos zu Indikatoren haben wir in diesem Beitrag gesammelt.
  5. Verfügbare Basiswerte
    Auf welche Märkte kann beim Broker gesetzt werden? Jeder Trader hat seine eigenen Vorlieben – manche traden lieber mit Kryptowährungen, einige auf Indizes wie den DAX und wiederum andere am liebsten auf Rohstoffe. Eine gute Trading-Plattform bietet eine große Auswahl an verschiedenen Märkten. Dank des immer populärer werdenden Bitcoins haben in den letzten Jahren viele CFD-Broker Kryptowährungen in ihre Portfolios aufgenommen – anfangs nur einpaar, aber mittlerweile gibt es bei großen Anbietern wie Plus500 oder eToro reihenweise Crypto-Coins, mit denen gehandelt werden kann.
  6. Support
    Beim Traden mit einem Online-Broker können immer wieder Probleme auftauchen. Manchmal sind die Probleme technischer Natur, manchmal kennt man sich einfach nicht mehr aus. In so einem Fall ist es praktisch, wenn man schnell mit einem Support-Mitarbeiter in Kontakt treten kann. Einige Broker bieten einen 24/7-Telefonsupport an, andere Live-Chats. Generell gilt es heutzutage als unzureichend, wenn ein Broker nur die Kontaktaufnahme per E-Mail anbietet. Bis eine Antwort kommt, dauert es in der Regel lange und bis dahin hat man den Fehler meist schon selbst gelöst.

Top 5 Daytrading Demokonten

Welche sind die Top 5 Daytrading Demokonten?

Nach den obigen Kriterien präsentieren wir im folgenden Teil 5 CFD-Broker, die auch über ein gutes Demo-Webinterface verfügen.

Den aktuellen tabellarischen Vergleich der besten CFD-Broker findest du hier.

Bitte beachte: Die Reihenfolge in diesem Beitrag ist mittlerweile vielleicht überholt. Nur unsere offizielle Vergleichstabelle wird regelmäßig aktualisiert.

Auf Platz 1 unserer Liste befindet sich das Demokonto von Plus500, welches wir auch schon im Detail getestet haben. Plus500 macht im Demokonto vieles richtig: Das Webinterface ist einfach zu bedienen, es gibt keine unnötigen Buttons und die Plattform ermöglicht ablenkungsfreies Traden. Es gibt eine Reihe an verschiedenen Handelsinstrumenten, die stetig erweitert weredn. Neben Indizes, Devisen, ETF, Aktien und Optionen kommen immer mehr Kryptowährungen hinzu. Attraktiv: Wechselt man vom Demo- ins Echtgeld-Konto, trifft man auf vergleichsweise niedrige Spreads und eine Mindesteinzahlungsgebühr von 100€. Das ist nicht sehr viel. Der Broker bietet einen 24-stündigen Support und ist von der britischen Finanzaufsichtsbehörde reguliert (Plus500UK Ltd authorized & regulated by the FCA # 509909). Plus500 bekam vor allem wegen der Sponsorings bekannter Fußballclubs viel Aufmerksamkeit.

Weiter geht es mit dem 2. Broker: eToro. Auch eToro bietet ein kundenfreundliches Daytrading Demokonto. Im Gegensatz zu Plus500 handelt es sich bei eToro um einen Social Trading Broker, welcher das Kopieren anderer Trader und Portfolios in den Mittelpunkt stellt. Bei eToro kann man also nicht nur selber traden, sondern auch anderen Nutzern folgen, deren Konten einsehen und sogar das Portfolio kopieren. Somit muss man sich nicht nur zu 100% auf die eigenen Entscheidungen verlassen, sondern kann auch andere User für sich traden lassen. Das ist ein interessantes Konzept, welches gut angenommen wird. In unserem Beitrag zu Copy Trading Erfahrungen zeigen wir, was User davon halten. Das Demokonto hat bei eToro die gleiche Funktionalität wie das Echtgeld-Konto. Die Mindesteinzahlung bei diesem Social Trading Anbieter beläuft sich aktuell auf 200€.

Jetzt zu eToro

Die 3. Platzierung im Ranking geht an Flatex. Flatex ist ein Anbieter aus Deutschland, welcher nicht nur das CFD-Trading anbietet, sondern auch normale Aktienleistungen. Das Demokonto von Flatex ist etwas komplizierter als das von anderen Brokern und es ist auf 14 Tage begrenzt. Dafür gibt es ein virtuelles Startkapital von 50.000€! Dank der niedrigen Spreads im CFD-Handel und des guten, deutschsprachigen Supports ist jedoch auch Flatex ein attraktiver Online-Broker mit gutem Daytrading Demokonto.

Auf Platz 4 landet ATFX. Der Anbieter hat bereits den Best Forex CFD Broker Award gewonnen und ist ein regulierter, britischer Broker. Platz 5 belegt FXflat, ein eher unbekannter CFD-Anbieter aus Deutschland.

Mehr Details zu den Brokern findest du in unserem Top 5 CFD-Anbieter Vergleich, welcher regelmäßig aktualisiert wird. Auch empfehlenswert: Der große Vergleich zwischen eToro und Plus500.


Unterschiede zwischen Echtgeldhandel und Demokonto

FazitWelche Unterschiede gibt es zwischen dem Handel mit realem Geld und einem Demokonto?

Beim Echtgeldhandel…

  • wird eine Mindesteinzahlung fällig.
  • handelt man mit dem eigenen Einsatz.
  • besteht das Risiko eines Totalverlustes.
  • können Gewinne erzielt werden, wenn sich der Kurs in die gewünschte Richtung entwickelt.
  • tradet man mit realem Geld auf reale Kurse aus der echten Welt.

Beim Daytrading Demokonto…

  • wird normalerweise keine Mindesteinzahlung fällig.
  • ist kein Einsatz nötig.
  • bekommt man virtuelles Trading-Geld vom Broker.
  • gibt es kein Risiko, Geld zu verlieren.
  • können keine Gewinne erzielt werden, da das Geld nicht echt ist.
  • tradet man mit nicht-existentem Geld auf reale Kurse.

Einen psychologischen Unterschied zwischen Echtgeld- und Demohandel gibt es auch: Die Unbeschwertheit! Wer im Demokonto tradet, hat keine Angst vor einem Totalverlust oder vor Trades, die schiefgehen könnten. Das Gegenteil ist beim Echtgeldhandel der Fall. Hier ist jeder, der sein eigenes Geld investiert, oft mit großen Emotionen dabei. Das kann oft zu Wut oder zu unbedachten Aktionen führen.

Warum sich ein Daytrading Demokonto für Anfänger immer lohnt

Screenshot eToro Daytrading Demokonto

Screenshot eToro – Beispielpreise

Viele Menschen hören irgendwo vom Daytrading (beispielsweise in der Werbung, auf Social Media oder von Bekannten) und möchten schnell einsteigen.

Anfänger machen dann oft einen entscheidenden Fehler: Sie eröffnen ohne viel nachzudenken die ersten Positionen, die gezwungenermaßen alle im Sand verlaufen. Wer einmal schon mehr Geld mit dem Trading verloren hat, weiß, wie schmerzhaft dieses Gefühl sein kann. Diese Menschen kommen dann meist nicht mehr so schnell zum Trading zurück, da sie wegen ihrer Verluste enttäuscht sind.

Genau hier greift das Demokonto: Anstatt direkt in den Echtgeld-Handel einzusteigen, eignet sich die virtuelle Umgebung als Versuchslabor fürs Traden. Keine Aktion hat finanzielle Folgen und man kann viele verschiedene Dinge probieren: Positionen eröffnen, Risikomanagement-Tools testen oder bei Social Trading Anbietern andere Nutzer kopieren. Geht es mal in die Hose, ist das dann nicht so schlimm, weil man kein Geld investiert hat.

Je länger man sich als Neuling in der Demo-Umgebung befindet und verschiedene Aktionen und Strategien probiert, desto mehr bekommt man ein Gefühl fürs Traden: Was kann ich machen, was sollte ich lieber nicht tun? Welche Taktik funktioniert?

Nach einiger Zeit gewinnt man mehr Selbstbewusstsein im Umgang mit der Trading-Plattform und kann Risikomanagement-Tools effektiv einsetzen. Profi-Trader schwören auch auf das Nutzen eines Trading-Tagebuchs, in welches man alle getätigten Trades einträgt. Je mehr Erfolge man sieht, desto besser. Nach einiger Zeit kann man dann ins Echtgeld-Konto wechseln, ohne dort die Fehler zu machen, die man anfangs im Demokonto gemacht hat.

Wie eröffne ich ein Daytrading Demokonto?

Screenshot eToro Daytrading

Screenshot eToro

Ein Daytrading Demokonto zu eröffnen ist nicht sehr kompliziert und deutlich leichter als die Eröffnung eines Echtgeld-Kontos.

Um ein Demokonto zu eröffnen, muss man sich zuallererst für einen Broker entscheiden. Hierbei kann dir unser Top 5 CFD-Broker Vergleich behilflich sein.

Weitere Beiträge, die dir bei der Entscheidung helfen können:

Nachdem du dich für ein Demokonto entschieden hast, geht’s ans Eingemachte: Du surfst zur Seite des Anbieters und registrierst dich. Meist gibt es auch einen Button dafür, wie beispielsweise “Demo probieren”.

Nach der Eingabe einiger persönlicher Daten landest du bei einigen Anbietern nochmals im Auswahl-Menü, wo du zwischen Echtgeld und Demo wählen kannst. Ein Klick auf den Demo-Button führt direkt zum Online-Webinterface.

Dieser Vorgang dauert in der Regel weniger als 5 Minuten und ermöglicht einen schnellen und unkomplizierten Einstieg ins Demokonto. Abhängig vom Broker hast du nun eine fixe Summe an virtuellem Geld, welches du für deine Trades nutzen kannst.

Tipp: Nach einiger Zeit hast du dich vielleicht genug im Demokonto “ausgetobt” und möchtest zum Handel mit realem Geld wechseln. Dazu genügt ein Klick auf “Zum Echtgeld-Konto” wechseln. Der Button sieht auch bei jedem Broker etwas anders aus.

FAQ: Weitere Fragen & Anworten

Hat ein Demokonto Einschränkungen?

Bei den allermeisten CFD-Brokern hat ein Daytrading Demokonto keine Einschränkungen. Die einzige Einschränkung ist, dass man keine Gewinne abbuchen kann, weil es sich ja um virtuelles Geld handelt.

Einige Anbieter haben ihre Demokonten leider mit Einschränkungen versehen. So gibt es beispielsweise Broker, bei denen das Demokonto maximal 14 Tage aktiv ist. Dann wird es automatisch geschlossen. Eine weitere Einschränkung stellt ein zu geringes Budget dar. Meist reicht aber eine Kontaktaufnahme mit dem Support, um mehr virtuelles Geld zu bekommen.

Warum bieten die Anbieter ein Daytrading Demokonto an?

Diese Frage stellen sich viele Menschen: Warum gibt es überhaupt ein Demokonto? Was bringt das den Brokern?

Tatsächlich ist ein Demokonto nichts anderes, als eine Marketingstrategie der CFD-Anbieter. Die Unternehmen wissen, dass sie mit einem Demokonto mehr Neukunden generieren können. Ein Demokonto bietet schließlich die Möglichkeit, die Leistung eines Brokers komplett kostenfrei probieren zu dürfen. Viele Menschen bekommen im Demokonto auch Lust auf mehr und entscheiden sich dann für den Handel mit Echtgeld bei diesem Anbieter.

Demo-Umgebungen stellen somit eine Win-Win-Situation für beide Seiten (Kunden und Unternehmen) dar.

Außerdem nutzen nicht nur Einsteiger gerne das Demokonto, sondern auch Profis. Erfahrene Trader wechseln manchmal zurück ins Demokonto, um eine neue Strategie ausgiebig zu testen, bevor sie echtes Geld riskieren. Das ist auch völlig legitim: CFD-Anbieter ermöglichen es nämlich auch, vom Echtgeld-Konto zurück zur Demo-Umgebung zu wechseln.

Wie mache ich das meiste aus dem Demokonto?

Um das Demokonto am effektivsten zu nutzen, sollte man die Features verinnerlichen. Das geht nur, indem man viele Trades abschließt. Hier gilt: Je länger man im Demokonto handelt, desto eher bekommt man ein Gespür für das Traden auf der besagten Plattform.

Im Übrigen sollte man bereits im Demokonto eine Strategie üben, die man dann auf den Handel mit echtem Geld überträgt. Beim Daytrading gibt es viele verschiedene Strategien. Manche schwören aufs Scalping, wiederum andere handeln nur im DAX und bedienen sich der DAX Trading Strategien. Interessante Daytrading Strategien finden sich auch im Beitrag Beste Daytrading Strategien für Anfänger.

Die Trades, die man im Demokonto durchgeführt hat – erfolgreiche und verlustreiche – werden anschließend in einem Tagebuch verewigt. Im späteren Verlauf des Tradens kann man dann immer zurückschauen und kontrollieren, ob man aus vergangenen Fehlern gelernt hat. Mit einem Tagebuch wird auch sichtbar, welche Taktiken besonders erfolgreich waren und welche eher nicht.

Wie lerne ich das Daytrading?

Neben dem Demokonto gibt es auch noch andere Möglichkeiten, um das Daytrading zu erlernen.

Eine Möglichkeit ist der Blick in unsere Beiträge zu CFD-Indikatoren und CFD-Strategien, wo auch bereits viele Taktiken thematisiert werden, die man im Daytrading Demokonto testen kann.

Weiters bieten sich sogenannte Daytrading Kurse von Experten an, in denen Kunden den Handel erlernen können. In den Lernkursen erfährt man beispielsweise, welche verschiedenen Strategien es fürs Daytrading gibt und worauf man beim Handel besonders schauen muss. Bei einigen Online-Kursen ist es möglich, mit Kursleitern zu sprechen und Fragen zu stellen. Zwar sind Kurse eine empfehlenswerte Strategie für das Erlernen von Daytrading, sie sind jedoch oft sehr teuer und nicht für jeden geeignet.

Last but not least: Die Kursmaterialien von CFD-Brokern. Anbieter wie eToro oder Plus500 haben Dokumentationen und Videos, in denen sie den Handel erklären, Step-by-Step. In diesen Anleitungen kann man nicht nur den Umgang mit der Plattform erlernen, sondern erfährt auch einiges zum Handel.


Fazit: Daytrading Demokonto

Fazit Daytrading Demokonto

Das Demokonto vieler Daytrading-Anbieter eignet sich für all jene, die neu im Tageshandel sind oder neue Strategien probieren möchten.

Viele User nutzen Daytrading Demokonten, da sie in einer sicheren Umgebung kostenlose Trades durchführen können. Da Daytrading Demokonten so beliebt sind, bietet nahezu jeder große CFD-Anbieter ein kostenloses Demokonto an. Die Testkonten sind grundsätzlich risikofrei, sie können jedoch zu einem unachtsamen Umgang mit Geld führen. Daher sollte man auch im Demokonto so handeln, als würde man reales Geld verwenden.

Wir empfehlen jedem Trading-Einsteiger die Nutzung der kostenlosen Demo-Umgebung, da man sich so nicht nur viel Geld spart, sondern auch den Handel perfektionieren kann, bevor man mit dem richtigen Traden beginnt.

Wichtig ist, dass man sich für einen guten und seriösen Anbieter entscheidet. Dafür haben wir 6 Kriterien aufgelistet, die bei der Entscheidung für oder gegen einen Anbieter beachtet werden sollten. Der größte Faktor ist jedoch die Seriosität und Sicherheit. Grundsätzlich sollte man nur bei solchen Brokern traden, die einen Sitz innerhalb der EU haben und auch von einem europäischen Finanzinstitut reguliert werden.

Die Eröffnung eines Daytrading Demokontos läuft sehr einfach vonstatten. Nachdem man sich für einen Broker entschieden und registriert hat, kann mit dem Demo-Handel begonnen werden. Bei Demokonten ist auch keine Mindesteinzahlung von Nöten. Der Wechsel vom Demo- zum Echtgeldkonto sollte erst dann durchgeführt werden, wenn man ausreichend Trading-Selbstbewusstsein “getankt” hat und sich bereit für den Handel mit realem Geld fühlt.

Weitere Infos zu CFD-Demokonten findest du beispielsweise in unserem Ratgeber zum Thema.

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