Ins Metaverse investieren: Ratgeber mit 5 Optionen

Ins Metaverse investierenVon kaum einem Thema hört man in der letzten Zeit so viel wie vom Metaverse.

Metaverse-Fans glauben, dass sich Menschen in Zukunft in virtuellen Realitäten bewegen werden.

Deshalb gibt es schon jetzt einen riesigen Hype um Metaverse-Immobilien und um diverse Aktien, die mit dem Metaverse in Verbindung stehen. Auch mit NFTs und Kryptowährungen kann in virtuelle Welten investiert werden.

Aber was ist von der aktuellen Begeisterung ums Metaverse zu halten? Ins Metaverse investieren – lohnt sich das?

Wir sehen uns an, welche Vor- und Nachteile das Investment ins Metaverse bringt. Außerdem: So kannst du jetzt sofort ins Metaverse investieren.


Was ist das Metaverse?

Ins Metaverse investieren Animation

Das Wort “Metaverse” bezeichnet eine virtuelle Realität, die man weltweit betreten kann. Es ist also wie das Internet – nur, dass es ein dreidimensionaler, virtueller Raum ist.

Metaverse IllustrationBeim Metaverse soll es sich in Zukunft also um eine weltweite virtuelle Realität handeln, die am ehesten den virtuellen Welten in Online-Mehrspieler-Games ähnelt.

Im Gegensatz zu Spielen gibt es im Metaverse jedoch kein spezifisches Ziel, welches man erreichen muss. Es soll eher als Alternative zur echten Welt dienen.

So gehen Experten etwa davon aus, dass Menschen im Metaverse auch arbeiten oder anderen Freizeitbeschäftigungen nachgehen werden.

Besondere Aufmerksamkeit hat das Metaverse dadurch bekommen, dass Mark Zuckerberg es in einer Präsentation Ende 2021 erwähnt hat.

Facebook wird demnach in “Meta” umbenannt und hat sich ein hohes Ziel gesteckt – nämlich eine solche virtuelle Realität für alle Menschen weltweit zu schaffen.

Zuckerberg orientiert sich dabei unter anderem an der Definition von Matthew Ball. Das ist ein Risikokapitalist, der in verschiedene aufstrebende Unternehmen investiert und der bereits Anfang 2020 definiert hat, wie das Metaverse in irgendeiner fernen Zukunft aussehen wird.

  • Laut ihm soll das Metaverse immer online sein und eine voll funktionstüchtige und integrierte Wirtschaft bieten.
  • Außerdem soll sich das Metaverse immer in Real-Time, also live, abspielen.
  • Weiterer wichtiger Punkt laut Ball: Das Metaverse darf keine Teilnehmer-Obergrenze haben. Es soll also eine unbegrenzte Teilnehmeranzahl ermöglichen.
Ins Metaverse investieren: Screenshot Zuckerberg

Screenshot aus dem Video, in dem Mark Zuckerberg die Umbenennung zu Meta thematisiert

Natürlich ist nicht davon auszugehen, dass das Metaverse eine lineare Entwicklung vor sich hat.

Vielmehr können wir erwarten, dass sich nach und nach Systeme entwickeln werden, die der Vision des Metaverse ähneln – bis sich ein Unternehmen herauskristallisieren wird. Ähnlich wie es etwa bei Social Media war.

Übrigens: Schon heute gibt es kleine Online-Experiences, die einen Vorgeschmack auf das bieten, was das Metaverse einmal sein soll. Erwähnenswert sind hierbei etwa Horizon Worlds von Meta (vormals Facebook) oder Sandbox.

Wie funktioniert das Metaverse?

Ins Metaverse investieren: Metaverse VR Brille

Um im Metaverse mitmachen zu können, benötigen Nutzer eine VR-Brille.

VR BrillenDas Erlebnis soll schließlich so real wie möglich sein. Weiters wird es spezielle Gadgets für die Hände geben, mit denen man Sachen greifen und bewegen kann.

Schon heute gibt es solche Brillen und Gadgets – etwa die Oculus Rift und das passende Zubehör.

Nutzer werden zusätzlich eine schnelle Internetverbindung und einen guten Rechner benötigen, welcher in Real-Time die dreidimensionalen Objekte und Welten berechnet.

Das Metaverse funktioniert dann so, dass sich jeder mit seinem eigenen Zubehör einloggt und die virtuelle Welt betritt.

Hier ist es dann möglich, mit anderen zu reden, sich kreativ auszutoben, Spiele zu spielen oder einfach nur die virtuellen Realitäten zu bestaunen.

Wenn das Metaverse dann genug Anklang findet, sollen auch Jobs angeboten werden – etwa für Virtual Reality Designer oder andere Tätigkeiten, die in einer virtuellen Welt sinnvoll scheinen.

Der Fantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt – es ist jedoch davon auszugehen, dass vor allem Anfangs viele dem Konzept einer komplett virtuellen Welt eher skeptisch gegenüberstehen werden.

Nach und nach dürfte sich aber auch das Metaverse in unserer Gesellschaft etablieren. So wie es in der Vergangenheit schon das Internet oder die sozialen Medien gemacht haben.

Hat die Idee eines Metaverse Zukunft?

Ins Metaverse investieren VR Designer

Viele Unternehmen investieren schon jetzt große Summen an Geld in die Zukunft des Metaverse. Aber hat die Idee überhaupt eine reale Zukunft, oder bleibt es ein Nischenthema?

Manche stellen sich die Zukunft des Metaverse als virtuelle Realität vor, die mithilfe einer Virtual Reality Brille betreten wird.

Wiederum andere – etwa der CEO von Niantic – sind überzeugt davon, dass sich Menschen nicht gerne allzu lange in virtuellen Realitäten aufhalten. Seine Vision vom Metaverse ist also eine Art Verschmelzung virtueller und realer Welten.

Nutzer könnten laut dieser Vorstellung also beispielsweise eine Augmented Reality Brille tragen, die bei Bedarf andere Dinge anzeigt.

meta-neuralink-gehirnNoch schräger ist aus jetziger Perspektive die Vorstellung, dass man das Metaverse mittels Neuralink betreten wird können. Neuralink ist ein Unternehmen, hinter dem unter anderem Elon Musk steckt. Es soll in nicht allzu ferner Zukunft eine Verbindung zwischen dem menschlichen Hirn und elektrischen Geräten ermöglichen.

Wenn diese Vision Realität wird, braucht man gar keine Brille mehr, um ins Metaverse einzusteigen.

Alles in allem bleibt uns nichts anderes, als abzuwarten, was wirklich passieren wird.

Es ist schwierig, technische Entwicklungen vorherzusagen.

Das nächste Jahrzehnt wird uns sicher viele neue Techniken mit riesigen Möglichkeiten für die Menschheit bringen.

Ein Investment ins Metaverse stellt zu diesem Zeitpunkt aber auch noch eine riskante Wette dar, da nicht sicher ist, ob und wie sich diese Techniken wirklich weiterentwickeln werden. Bisher sind es ja hauptsächlich Visionen einiger Tech-Giganten.

Sollte sich das Metaverse langfristig aber in verschiedenen Branchen etablieren, spricht auch nichts gegen einen Boom der virtuellen Realitäten.

Auch soziale Netzwerke wurden lange belächelt, bis die Nutzerzahlen plötzlich rasant anstiegen. Vielleicht blüht dem Metaverse ja ein ähnliches Schicksal.

Welche Unternehmen arbeiten am Metaverse?

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Mittlerweile gibt es schon eine Reihe von Unternehmen, die am Metaverse tüfteln.

Sehen wir uns im Folgenden die größten und wichtigsten an, die vielleicht auch für eine langfristige Investition empfehlenswert sind.

Wer ins Metaverse investieren möchte, sollte diese Firmen im Blick behalten:

Die wohl bekannteste Firma im Kontext des Metaverse ist Meta.

  • Dahinter steckt Mark Zuckerberg, der erst in jüngster Vergangenheit die Umbenennung von Facebook zu Meta verkündet hat.
  • Meta ist schon jetzt bei Software- und Hardware-Entwicklung vorne mit dabei.
  • So produziert das Unternehmen etwa die Oculus Rift VR-Brillen und arbeitet gleichzeitig an der virtuellen Welt Horizon Worlds.
  • In Horizon Worlds können Nutzer schon heute einen Vorgeschmack auf das bekommen, was das Metaverse einmal werden soll.

Ebenso relevant fürs Metaverse ist Microsoft.

  • Das Unternehmen, welches vordergründig wegen Windows bekannt ist, arbeitet schon heute an Software-Lösungen für das Metaverse.
  • Außerdem entwickelt man bei Microsoft einen neuen Chip für AR-Brillen.

Wer nach Metaverse Unternehmen sucht, trifft früher oder später auch auf den Chip-Giganten NVIDIA.

  • Das Metaverse wird viele leistungsfähige Chips (besonders Grafikkarten) benötigen.
  • Hier kommt NVIDIA ins Spiel. Der Grafikkartenhersteller wird als bekannteste Chip-Marke für Grafikkarten davon profitieren.
  • Doch NVIDIA entwickelt auch softwareseitige Produkte fürs Metaverse.
  • Im Jahr 2019 wurde etwa das Omniverse vorgestellt. Dabei handelt es sich um eine offene Plattform, in der kreative 3D-Entwickler, Designer, Forscher und Ingenieure kollaborieren können.
  • Im Omniverse können nicht nur 3D-Objekte zusammen erstellt, sondern etwa Programme und KI-Lösungen getestet werden.
  • Es ist als eine Art Vorreiter-Sandkasten für zukünftige Metaverse-Versionen zu sehen. Viele Unternehmen nutzen bereits jetzt die Omniverse Plattform von NVIDIA.

Auch von Roblox hört man immer wieder im Zusammenhang mit dem Metaverse.

  • Roblox ist eine Plattform, die bereits seit 2006 online ist.
  • Bei Roblox hat jeder Nutzer die Möglichkeit, eigene Spiele und Interaktionen zu programmieren.
  • Man kann sich entscheiden, ob man entweder selber programmiert oder die von Nutzern erstellten Games spielt.
  • Interessant ist, dass Spiele-Entwickler auf Roblox auch Geld von Nutzern verlangen können. Von Roblox erhalten die Developer dann eine Provision.
  • Manche behaupten, Roblox sei nur eine Gaming-Plattform für Kinder und nur ein schwacher Vorgeschmack aufs Metaverse.
  • Andere argumentieren, dass Roblox schon viele Punkte, die laut Matthew Ball für ein Metaverse nötig sind, erfüllt.

Sehen wir uns als nächstes Unternehmen das Decentraland an.

  • Decentraland ist eine 3D-Plattform, die aus virtuellen Parzellen besteht.
  • Wenn man möchte, kann man sich diese Parzellen kaufen – als Art virtuelle Immobilien.
  • Die einzelnen Parzellen werden als NFTs gehandelt.
  • Das Decentraland ist schon jetzt online und wird ständig weiterentwickelt. Nutzer können auch hier einerseits spielen und die virtuellen Welten genießen oder andererseits Projekte für die Plattform entwickeln.
  • Wenn man sich die verschiedenen Plattformen ansieht, ist das Decentraland wohl schon am nächsten zu einem vollständigen Metaverse.
  • Decentraland hat eine eigene Kryptowährung – das sogenannte MANA.

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Last, but not least: Sandbox.

  • Die Marke Sandbox wurde schon von Prominenten erwähnt – etwa von Snoop Dogg. Er besitzt schon einige Grundstücke in der virtuellen Welt.
  • Vom Design her orientiert sich Sandbox an der Pixel-Grafik von Minecraft.
  • Auch Sandbox hat eine virtuelle Währung: SAND.
  • Bei den Sandbox-Grundstücken gab es schon hohe Preisanstiege. Da bei Sandbox die Anzahl der Parzellen ebenso begrenzt ist, kann man von einer weiteren Preissteigerung ausgehen.
  • Die Webseite von Sandbox macht sofort Lust darauf, die virtuelle Welt zu betreten. Es hat durch die Pixel-Grafik jedoch auch einen kindlicheren Touch.
  • Fraglich ist, wie sich Sandbox in Zukunft weiterentwickeln wird und welche neuen Funktionen die Macher der virtuellen Welt ins Spiel bringen werden.

Ins Metaverse investieren: 5 Möglichkeiten

1. Aktien

aktienFür klassische Anleger eignet sich das Investment in ein Wertpapier am ehesten.

Dabei kauft man Anteilsscheine eines Unternehmens, welches mit dem Metaverse zu tun hat.

Der Gedanke dahinter: Wenn sich das Metaverse positiv entwickeln wird, werden auch am Metaverse beteiligte Firmen direkt davon profitieren.

Um mit Aktien ins Metaverse zu investieren, benötigt man ein Investment-Depot bei einem Broker.

Empfehlenswerte Aktien-Broker sind etwa die Consorsbank oder NAGA.

Auch bei eToro können im nicht-gehebelten Modus Aktien erworben werden. Es handelt sich dabei jedoch um keine Börse. Aktien werden also nur auf der Plattform gekauft oder verkauft, können aber nicht zu anderen Plattformen übertragen werden.


Aber welche Aktien sind für ein Metaverse-Investment zu gebrauchen?

Werfen wir im Folgenden einen Blick auf 7 Unternehmen, bei denen sich ein Investment in Zukunft rentieren könnte – wenn das Metaverse Realität wird.

  • Meta
    Dieses Unternehmen trägt das Metaverse sogar im Namen: Meta war vormals Facebook. Im Oktober 2021 hat Mark Zuckerberg angekündigt, den Namen von Facebook zu Meta zu ändern. Diese Namensänderung – verbunden mit einer detaillierten Präsentation eines zukünftigen Metaverse – hat den Hype um virtuelle Welten so richtig befeuert.
  • Roblox Corp.
    Die Online-Plattform Roblox, auf der Nutzer eigene Spiele erstellen und die Games anderer Entwickler nutzen können, ist auch an der Börse notiert. Aktuell hat Roblox mehr als 50 Millionen aktive Nutzer pro Tag und sogar eine eigene digitale Währung. Da die meisten Nutzer minderjährig sind, ist Roblox eher eine Plattform für Kinder und Jugendliche als ein richtiges Erwachsenen-Metaverse. Der CEO David Baszucki hat jedoch große Pläne für die Zukunft.
  • Autodesk
    Bei Autodesk handelt es sich um ein Unternehmen, welches 3D-Modellierungsprogramme entwickelt. Mit Autodesk Software können etwa Architekten dreidimensionale Modelle von Gebäuden oder Konstruktionen erstellen. Es gibt auch eine spezielle Suite für das Entwerfen von Modellen für Virtual Reality – beispielsweise für Filme, Computerspiele oder eben für das Metaverse. Wird das Metaverse Realität, dürften Unternehmen wie Autodesk stark davon profitieren.
  • Microsoft
    Der Windows-Gigant hat auch seine Finger im Metaverse: Microsoft arbeitet an diversen Virtual Reality Projekten und hat erst in jüngster Vergangenheit Activision Blizzard erworben. Activision Blizzard gehört zu den größten Herstellern von Computerspielen, mit monatlichen Nutzerzahlen von etwa 400 Millionen.
  • Unity
    Das Unternehmen Unity ist weltweiter Marktführer, wenn es um 3D-Modellierung geht. Außerdem basieren viele Spiele auf der Unity-Engine – etwa Temple Run oder Wasteland 2. Branchenkenner gehen davon aus, dass die Unity-Aktie stark vom Aufstieg des Metaverse profitieren wird. Vorteilhaft ist außerdem, dass Unity die eigene Software für Einsteiger und Studenten kostenlos anbietet. Diese werden irgendwann zum zahlenden Kunden, was dem Unternehmen im Umkehrschluss wieder mehr Geld bringt.
  • Cloudflare
    Auch diese Firma wird eine große Relevanz im Metaverse haben. Es ist davon auszugehen, dass das Metaverse schnelle und zuverlässige Netzwerke brauchen wird. Hier kommt Cloudflare ins Spiel. Das Unternehmen ist auf leistungsfähige Content Delivery spezialisiert. Laut eigenen Angaben kann Cloudflare mittlerweile mehr als 95 % der Weltbevölkerung in 50 Millisekunden mit Inhalten versorgen. Wir erwarten, dass auch das Metaverse auf Teilen der Cloud-Infrastruktur von Cloudflare aufgebaut wird.
  • Tencent
    Wenn es um China geht, ist Tencent die wichtigste Metaverse-Marke. Im Reich der Mitte ist Tencent eines der einflussreichsten Internet-Unternehmen. Die Firma ist in Online-Messaging-Diensten, sozialen Netzwerken (WeChat), Mobilfunklösungen und Online-Games involviert. Vor kurzem kaufte Tencent Black Shark. Für etwa 410 Millionen US-Dollar hat der chinesische Online-Gigant damit ein Unternehmen akquiriert, welches aktuell Spiele-Zubehör produziert. In Zukunft möchte Tencent aus Black Shark aber einen Hersteller von VR-Headsets und VR-Software machen.
Zusammengefasst ermöglichen Metaverse-Aktien ein direktes Investment in Unternehmen, die schon daran beteiligt sind oder in Zukunft daran beteiligt sein werden. Bei den oben genannten 7 Unternehmen ist wahrscheinlich, dass sie schon jetzt vom Metaverse-Hype profitieren und dies auch in Zukunft tun werden.

2. ETFs

etfMit ETFs ist das Investment in ein ganzes Aktien-Paket möglich. So diversifiziert man die Anlage auf mehrere Unternehmen.

ETFs sind Exchange Traded Funds. Die börsengehandelten Indexfonds vereinen eine Vielzahl von Wertpapieren in einer Gruppe, in der Anlegende über ein ETF Anteile halten.

Wie Aktien, sind sie auch über eine einzigartige ISIN auffindbar und können ins normale Aktien-Depot gelegt werden.

ETFs bieten viele Vorteile. So sind die Investitionspakete preiswerter als vergleichbare Fonds – es entstehen nur die Ordergebühren der Bank.

Interessant ist auch die Möglichkeit, per Sparplan in einen ETF zu investieren. Bei dieser Art der Anlage wird automatisch (etwa monatlich) ein fixer Betrag in zuvor definierte ETFs gesteckt.

Für ein ETF-Investment empfehlen wir vorrangig Scalable Capital (großes ETF-Angebot, Depot und Robo Advisor). Weiters eignen sich Whitebox (digitale Vermögensverwaltung) und die Consorsbank (einfaches Depot).

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Sehen wir uns 2 ETFs an, mit denen man ins Metaverse investieren kann:

  • Roundhill Ball Metaverse ETF
    Der ETF von Roundhill Ball ist in 45 verschiedenen Unternehmen investiert, welche sich in 7 Ländern befinden. Die größten Investments gibt es in Gaming-Plattformen (ca. 20 %) und Computerbauteil-Firmen (ca. 19 %). Weiters gibt es auch Anteile von Cloud-Unternehmen und sozialen Netzwerken.
    Das meiste Kapital wird bei diesem Metaverse ETF in NVIDIA, Microsoft und Roblox investiert.
    Laut Roundhill besteht der ETF aus Unternehmen, die aktiv am Aufbau eines Metaverse involviert sind – was die Rechenleistung, die Netzwerke, Zahlungsanbieter, 3D-Inhalte und Hardware angeht.
    Mehr Infos zu diesem ETF
  • Subversive Metaverse ETF
    Auch dieser ETF ist ein aktiver Fonds, welcher global in Metaverse-relevante Unternehmen investiert. An vorderster Front steht hierbei ein Komitee von Metaverse-Experten, welches von Jon Radoff geführt wird. Dieses Komitee analysiert die Zukunftsfähigkeit, das Potenzial Gewinne zu erzielen, die aktuellen Finanzzahlen und mehr.
    Bei der Analyse orientiert sich das Komitee an 7 Ebenen. Wenn ein Unternehmen in eine dieser 7 Kategorien passt, kommt es als Kandidat für den ETF infrage.
    Mehr Infos zu diesem ETF
Alles in allem bieten sich ETFs besonders für diejenigen an, die sich durch Streuung ein diversifiziertes Portfolio realisieren möchten und das Management ihrer Anlage in fremde Hände legen wollen. Interessant sind auch Sparpläne, bei denen monatlich automatisch ein Betrag vom Konto abgezogen und in einen oder mehrere ETFs investiert wird.

3. Kryptowährungen

Crypto CoinAuch über Kryptowährungen können Anleger ins Metaverse investieren. Heutige Metaverse-Lösungen nutzen digitale Coins als eigene Währung.

Wer jetzt mit Kryptowährungen ins Metaverse anlegt, macht dies noch in einem frühen Stadium.

Die Chancen sind hoch, dass die ein oder andere digitale Währung noch einen großen Preisanstieg vor sich hat. Wer also bei den gegenwärtigen Kursen einsteigt, könnte in Zukunft davon profitieren.

Die meisten virtuellen Realitäten nutzen Kryptowährungen als In-Game-Währung.

Möchte man in Decentraland, Sandbox und Co. also eine Transaktion durchführen, geschieht dies über eigene digitale Währungen.

Interessierte Anleger können heute über Coinbase, NAGA oder eToro in Kryptowährungen investieren.

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Aber welche Metaverse-Kryptowährungen sollten Anleger heute kennen?

Werfen wir einen Blick auf 4 Coins, die mit dem Metaverse zu tun haben.

  • Decentraland MANA
    Im schon oben näher vorgestellten Decentraland gibt es eine digitale Währung, die MANA genannt wird. Mit ihr werden alle Transaktionen, die auf dieser Plattform vonstattengehen, durchgeführt. Bereits jetzt gibt es regelmäßig große Überweisungen – etwa wenn virtuelles Land gekauft wird – im Wert von mehreren Millionen Dollar. Teilweise konnte die virtuelle Währung Steigerungen von mehr als 24.000 % verzeichnen. Natürlich gibt es aber immer wieder Hoch- und auch Tiefphasen.
    MANA basiert auf der Ethereum-Blockchain, auf der heutzutage die meisten Kryptowährungen aufgebaut sind.
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  • Sandbox SAND
    Wie Decentraland, ist auch Sandbox ein Vorreiter für virtuelle Welten. Bekannt geworden ist Sandbox durch Verkäufe digitaler Immobilien und Grundstücke in hochpreisigen Segmenten. Nutzer von Sandbox können mit Items handeln, eigene Sachen bauen und sogar Geld verdienen. In Sandbox werden alle Transaktionen mit der eigenen Kryptowährung SAND abgewickelt. Diese wurde bei einem Preis von 0,051 US-Dollar pro Token veröffentlicht und erreichte im November 2021 ein Allzeithoch von 8,44 US-Dollar, was einer Steigerung von 16.000 % entspricht.
    Wie bei MANA, liegt auch bei SAND das technische Fundament auf der Ethereum-Blockchain.
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  • Axie Infinity AXS
    Mehr ein Spiel als ein vollwertiges Metaverse ist Axie Infinity. Nutzer sammeln und züchten virtuelle Tiere, welche sie auf Basis von NFTs auch miteinander tauschen und verkaufen. Axie Infinity ist ein Vorreiter in Sachen virtuelle Verdienstmöglichkeiten: Nutzer können sich mit ihren spielerischen Leistungen nämlich tatsächlich AXS – die interne digitale Währung – erarbeiten.
    Der Wert von AXS stieg teilweise auf mehr als 160 US-Dollar pro Token, mittlerweile hat der Preis aber deutlich abgekühlt.
    Würde man nur auf die Marktperformance schauen, hat AXS im Gegensatz zu allen anderen Metaverse-Kryptos die höchste Preissteigerung verzeichnet.
    Auch AXS basiert auf der Ethereum-Blockchain.
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  • Ethereum
    Aufmerksame Leser dürften es schon bemerkt haben: Die finanzielle Basis heutiger Metaverse-Projekte liegt bei Ethereum. Alle hier genannten Meta-Kryptos sind auf der Ethereum-Blockchain aufgebaut.
    Deshalb macht es für Metaverse-Anleger umso mehr Sinn, in Ethereum zu investieren. Schließlich stellt die Blockchain das Grundgerüst der Transaktionssysteme dar, die aktuell im Decentraland, Sandbox und Co. zum Einsatz kommen.
    Die Währung Ethereum profitiert direkt, wenn das Metaverse populärer wird und mehr Transaktionen durchgeführt werden. Das liegt an der Tatsache, dass für jede Transaktion eine Gebühr fällig wird, die in ETH bezahlt wird.
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Das Investment in Kryptowährungen dürfte für Metaverse-Investoren ein kluger Schachzug sein. Der Erfolg der digitalen Coins ist nämlich direkt mit der Popularität der virtuellen Welten gekoppelt. Je mehr Menschen sich fürs Metaverse interessieren, desto besser wird sich das auf SAND, MANA und besonders Ethereum auswirken.

4. NFTs

NFT Real EstateWer in letzter Zeit viel in sozialen Medien unterwegs war, hat sicherlich auch vom Wirbel um NFTs etwas mitbekommen. Die Non-Fungible Tokens spielen auch im Metaverse eine wichtige Rolle.

NFTs sind vereinfacht gesagt digitale Objekte (Items), mit denen gehandelt wird.

Dank NFTs haben Nutzer im Metaverse vollständige Verfügbarkeit über ihre eigenen Items. Sie können die virtuellen Objekte weiterverkaufen oder gar vermieten.

Content-Ersteller bekommen dank NFTs sogar die Möglichkeit, Royalty-Gebühren für ihre selbst-erstellten Items zu erhalten. Bei jedem Weiterverkauf eines NFTs bekommt der eigentliche Creator also eine fixe Provision – sogar wenn der Ersteller des NFTs gar nicht mehr direkt am Verkauf beteiligt ist.

Wie Kryptowährungen, basieren auch NFTs auf der Blockchain.

So bleibt sichergestellt, dass man wirklich der alleinige Besitzer eines Tokens – etwa eines virtuellen Grundstücks im Decentraland – ist.

Für Investoren sind NFTs insofern interessant, als man mit ihnen über Wertsteigerungen der virtuellen Objekte profitieren kann.

Virtuelle Grundstücke in den meisten virtuellen Online-Welten sind limitiert. Da es eine begrenzte Anzahl gibt, wird frei nach den Regeln des Marktes auch der Marktwert steigen, wenn sich mehr Menschen für Land im Metaverse interessieren.

Außerdem können Besitzer von Land im Metaverse ihre Grundstücke oder Immobilien auf Basis von NFTs weitervermieten.

Nicht vergessen darf man, dass sich NFTs auch auf andere digitale Inhalte beziehen können.

Wer einen einzigartigen Avatar, Möbelstück, Haus oder anderes virtuelles Asset kauft, tut dies im Metaverse aktuell meist auch auf Basis von NFTs.

Im folgenden Video wird erklärt, wie man selbst ein NFT erstellen kann:

NFTs ermöglichen interessierten Anlegern das einfache Investment in digitale Inhalte – egal ob Land, Immobilien oder andere Gegenstände. NFTs können aber nicht nur ge- und verkauft, sondern auch vermietet werden.

5. Hebelprodukte

cfdCFD-Hebelprodukte erlauben eine spezielle Form des Tradings.

Broker wie eToro, Plus500 oder NAGA sind für CFD-Trading bekannt.

Hierbei wird man nicht zum richtigen Besitzer einer Aktie, eines NFTs oder einer Kryptowährung – vielmehr spekuliert man einfach auf die weitere Entwicklung des Basiswerts.

Mit den Kaufen- und Verkaufen-Buttons wird darauf gesetzt, dass der Kurs nach oben oder unten geht.

“Hebelprodukte” werden deshalb so bezeichnet, weil beim Traden ein Hebel verwendet wird, welcher den eigenen Einsatz erhöht. Das eingesetzte Kapital wird dank einer kurzfristigen Leihe vom Broker also erhöht.

Vorteilhaft ist, dass bei gewünschtem Kursverlauf auch schon bei kleinen Änderungen größere Renditen möglich sind. Schlecht ist, dass im Falle einer ungewünschten Entwicklung schnell der gesamte Einsatz verloren gehen kann.

Dies kann so weit gehen, dass man das gesamte beim Broker eingesetzte Kapital verliert.

Tipp: Wir empfehlen, das CFD-Trading im Demokonto zu versuchen. Dort kann man das Traden mit virtuellem Geld in einer risikofreien Umgebung testen.

Eine große Auswahl an Metaverse-Assets gibt es bei eToro.

Alles in allem eignen sich Hebelprodukte für risikofreudige Anleger und kurzfristige Trader. Positiv anzumerken ist, dass ein Konto bei den gängigen CFD-Brokern in wenigen Minuten erstellt ist und man relativ schnell mit dem Traden beginnen kann.

Fazit: Ins Metaverse investieren

Ins Metaverse investieren Fazit

Wie unser Ratgeber beweist, ist ein Investment ins Metaverse über viele Wege ausführbar.

Eine direkte Möglichkeit ist die Aktien-Anlage in Unternehmen, die am Metaverse arbeiten. Weiter oben haben wir dafür eine Vielzahl von Firmen vorgestellt. Ein Aktien-Investment funktioniert relativ schnell und unkompliziert. Alles, was man dafür braucht, ist ein Depot.

Wer diversifizieren möchte und gleich mit einem Schlag in mehrere Unternehmen investieren will, greift am besten zu ETFs. Die börsengehandelten Fonds decken teilweise die profitabelsten Aktien im Metaverse-Bereich ab. Wie Aktien, können auch ETFs ins eigene Depot gelegt werden.

Alternativen zu den klassischen Investment-Optionen sind Metaverse-Kryptowährungen und NFTs. Bei den Kryptowährungen ist vorwiegend Ethereum zu erwähnen, auf dessen Blockchain die meisten Kryptowährungen und NFTs des Metaverse basieren.

Hebelprodukte eignen sich für Trader, die kurzfristige Renditen einsacken möchten. CFD-Hebelprodukte stellen jedoch die riskanteste Investment-Form fürs Metaverse dar, da der Hebel auch in die falsche Richtung wirken kann.

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