Plus500 Gebühren

Plus500 GebührenPlus500 ist global als CFD-Broker schon über Jahre hinweg sehr bekannt. Das gilt auch für den deutschsprachigen Raum. Wir haben den Anbieter schon oft thematisiert, etwa im Plus500 Demokonto Test oder im Ratgeber zur Mindesteinzahlung bei Plus500.

Plus500 wirbt immer mit geringen Gebühren – egal ob in Fernsehwerbungen oder auf der eigenen Webseite. So gibt es beispielsweise keine Gebühren für Einzahlungen, fürs Öffnen oder Schließen von Trades oder für die Bereitstellung von Echtzeitkursen.

Aber wie finanziert sich der Broker dann? Wie kann Plus500 profitabel sein Geschäftsmodell anbieten?

Im folgenden umfangreichen Ratgeber zu Plus500 Gebühren beantworten wir unter anderem folgende Fragen:

  • Welche Gebühren gibt es beim Broker?
  • Wie kann ich beim Handel mit Plus500 Geld sparen?
  • Wie verdient der Anbieter Geld?
  • Wie hoch ist die aktuelle Mindesteinzahlung?

Alle Infos zu den eToro Gebühren findest du hier.


Über Plus500

Plus500 CFD-Anbieter

Plus500 ist ein Anbieter, welcher den Handel mit CFDs ermöglicht.

Kunden haben auf der Plattform die Möglichkeit, mit Differenzkontrakten auf verschiedene Basiswerte zu handeln – etwa Aktien, Devisen, Kryptowährungen oder Rohstoffe.

Plus500 DemoDer Broker hat ein besonders simples Webinterface, welches auf Einfachheit und Klarheit aufgebaut ist. Kunden sehen im Handelsinterface sofort, wie sich die Kurse aktuell entwickeln. Mit wenigen Klicks kann eine Position geöffnet oder geschlossen werden.

Zu den Vorteilen des Brokers Plus500 zählen unter anderem die simple Bedienung, die große Auswahl an verschiedenen Handelsinstrumenten und das seriöse Unternehmen, welches auch innerhalb der EU reguliert wird. Auch der Kundendienst steht den Kunden permanent mittels Live-Chat zur Verfügung.

Nachteilig ist, dass Plus500 vielleicht nicht die erste Wahl für Anfänger ist. Außerdem erlaubt der Broker kein Scalping und die Spreads (dazu weiter unten mehr) sind bei manchen Basiswerten teilweise hoch.

Jetzt bei Plus500 anmelden:

Plus500 Gebühren: Überblick

Plus500 Gebühren Übersicht

In den folgenden Absätzen erfährst du, was bei Plus500 Kosten für den Kunden verursacht – und welche Dinge kostenlos sind.

Welche Gebühren gibt es bei Plus500?

Spread

Kaufen verkaufenDer offensichtlichste Kostenpunkt beim Anbieter ist der Spread.

Börsenkurse unterliegen einem stetigen Auf und Ab. Ist die Nachfrage hoch und das Angebot gering, steigt der Preis. Verringert sich die Nachfrage bei hohem Angebot, sinkt der Preis. Daraus ergeben sich die Kurse, die man im Handelsinterface eines Brokers sieht.

Als Spread wird bei einem Broker die Differenz zwischen dem Kauf-, sowie dem Verkaufskurs genannt. Bei Anbietern wie Plus500 gibt es da immer einen Unterschied, der vom Spread-Wert abhängt.

Da Plus500 als Broker der “Market Maker” ist, kann der Anbieter die Kaufkurse etwas höher und die Verkaufskurse etwas niedriger ansetzen.

Als Kunde hat man somit also bei jedem Trade ein kleines Handicap, doch dank der Spreads verlangt Plus500 für viele andere Dinge keine Gebühren, was wiederum einen Vorteil darstellt.

Zusammengefasst steigen Kunden anfangs immer mit einem kleinen Nachteil in die Position ein, da man dank des Spreads Positionen zu einem etwas höheren Preis kauft und zu einem etwas niedrigeren verkauft.

Man startet somit immer mit einem leichten Minus – entwickelt sich der Kurs aber in die gewünschte Richtung, rutscht man ins Plus.

Plus500 hat flexible Spreads. Das bedeutet, dass sich diese je nach Volatilität, Tageszeit und anderen Faktoren auch mal erhöhen oder verringern können.

Beispiel: Wenn ein Nutzer mit dem Devisenpaar EUR-USD handelt und der Kaufpreis bei 1,3120 liegt, dann setzt Plus500 den Verkaufspreis bei 1,2118 an. Der Spread beträgt hier somit 2 Pips.

Weitere Gebühren

Übernachtgebühr bei Plus500

Ein relativ unbeliebter Kostenpunkt bei Plus500 ist die Übernachtfinanzierung. Wer eine Position über mehrere Tage hält, zahlt drauf, weil eine Gebühr für Trades fällig wird, die über die Nacht gehalten werden.

Wenn eine Position über ein Wochenende gehalten wird, können diese höher ausfallen.

Auch wenn ein Trader über längere Zeit nicht auf der Plus500 Plattform handelt, werden Gebühren fällig. Der CFD-Broker nennt diese Kosten dann Inaktivitätsgebühren. Wer sich mehr als 3 Monate lang nicht bei Plus500 einloggt, dem wird ein Minusguthaben von 10 US-Dollar aufs Konto geschrieben.

Bei den ersten 5 Auszahlungen im Monat gibt es keine Auszahlungsgebühren. Wer mehr Auszahlungen pro Monat durchführen möchte, muss nach den 5 kostenlosen Auszahlungen pro Auszahlung 10 Dollar bezahlen.

Wer bei Plus500 handelt, tradet meist mit Hebelprodukten. Dafür wird eine Mindest-Margin von etwa 3% fällig.

Wird eine garantierte Stopp Loss Order aktiviert, erhöht Plus500 den Spread.

Welche Dinge sind bei Plus500 kostenlos?

Bitcoin CFD bei Plus500

Screenshot aus Plus500. Beispielpreise.

Plus500 tritt beim CFD-Handel als “Market Maker” auf.

Das bedeutet, dass der Broker den Gegenspieler des Kunden darstellt.

Kunden handeln also nicht direkt an der Börse und werden auch nie zum rechtmäßigen Besitzer einer Aktie oder eines anderen Basiswerts, sondern treten eher in ein Wettspiel mit dem Broker: “Ich wette darauf, dass sich der Kurs so entwickeln wird.”

Dadurch gibt es bei Plus500 viele Kosten, die es vielleicht an anderen Handelsplätzen gäbe, nicht.

Beim Broker gibt es beispielsweise keine Gebühren für die Anzeige der Realtime-Kurse, fürs Öffnen / Schließen von Positionen oder für Ein- und Auszahlungen. 

Wie verdient Plus500 hauptsächlich Geld?

Geld investierenEs ist davon auszugehen, dass der Großteil der Einnahmen bei Plus500 durch die Spreads generiert wird.

Die Spreads sind für den Kunden auch meist der größte Kosten-Faktor.

Ein Spread ist, wie bereits weiter oben erwähnt, der Unterschied zwischen Einkaufs- und Verkaufspreis. Kunden starten anfangs mit einem leichten Nachteil in einen Trade, doch wenn sich der Kurs in die gewünschte Richtung entwickelt, rutscht man ins Plus.

Die Spreads sind von Handelskategorie zu Handelskategorie unterschiedlich. So ist die Spread-Gebühr bei Indizes und Währungspaaren vergleichsweise gering, während die Spreads bei Rohstoffen oder Kryptowährungen als vergleichsweise hoch angesehen werden können.

Es stimmt, dass viele Nutzer nicht die Geduld fürs Traden haben und daher ihre Position rasch wieder schließen. Dadurch nehmen sie sich selber die Chance, in den grünen Bereich zu gelangen.

Viele CFD-Broker verdienen Geld mit den unerfahrenen Nutzern, die noch nicht viel Trading Know-How haben und einfach so “drauflos” traden.

Vor allem Einsteigern empfiehlt es sich, ein Demokonto zu eröffnen, in dem mit virtuellem Geld der Handel mit CFDs geübt werden kann.

Vergleich mit anderen Brokern

Screenshot eToro

eToro Screenshot: Copy Trading Interface

Der Fokus auf Spreads ist in der CFD-Welt normal.

Die meisten größeren Broker arbeiten mit Spreads, um andere Gebühren für die Kunden eliminieren zu können.

Um die Kosten und Gebühren mit anderen Brokern vergleichen zu können, muss man also darauf schauen, wie hoch die Spreads bei anderen Anbietern sind und ob auch fixe Spreads angeboten werden.

Der Unterschied zwischen “variablen” und “fixen” Spreads ist, dass bei ersterem die Spreads vom Broker beliebig verändert werden können. Das ist noch nachteiliger für den Kunden. Bei zweiterem (fixe Spreads) garantiert der Broker einen aktuellen Spread-Wert. Dieser wird dann auch nicht “nach Lust und Laune” geändert.

In unserer CFD-Vergleichstabelle zeigen wir unter der Spalte “Spreads” auch an, ob die Differenz zwischen Kauf- und Verkaufskurs hoch, niedrig, bzw. fest oder variabel ist.

Um einen Direktvergleich durchzuführen, muss man sich einfach die Spreads zweier Broker für den gleichen Handelswert ansehen. Dann wird schnell klar, wo es die besseren Konditionen gibt.

Vergleichsweise geringe Spreads gibt es auch bei eToro.

Wirf einen Blick in den Direktvergleich: eToro vs. Plus500

Wie kann ich die Plus500 Gebühren minimieren?

Sicher einsetzenEs ist möglich, die Kosten bei Plus500 zu verringern.

Dabei sollte man auf folgende Dinge achten:

  • Keine Positionen über Nacht halten
    CFDs sind ein Finanzprodukt, welches vor allem für den kurzfristigen Handel gedacht ist. Es macht daher sowieso wenig Sinn, eine Position über mehrere Tage zu halten. Eine Position mit einem Differenzkontrakt sollte also innerhalb eines Tages geöffnet und wieder geschlossen werden.
  • Regelmäßig einloggen
    Um die Inaktivitätsgebühr zu vermeiden, sollte man sich einfach alle paar Wochen einloggen. So entstehen keine Kosten. Unser Tipp: Wenn man mal längere Zeit nicht tradet, einfach eine monatliche Erinnerung am Handy aktivieren.
  • Richtige Auszahlungsmethode wählen
    Bei den Ein- und Auszahlungen ist darauf zu achten, eine Methode zu wählen, bei der keine zusätzlichen Gebühren anfallen. Das sieht man normalerweise direkt in der Ein- und Auszahlungs-Übersicht des Brokers. PayPal sollte vermieden werden.
  • Auf geringe Spreads achten
    Bei Plus500 sieht man den genauen Spread-Wert, wenn man auf einen Basiswert  klickt.

Wie kann ich Geld ein- und auszahlen?

Bei Plus500 gibt es zwei Möglichkeiten des Tradens.

Eine Variante ist die Nutzung eines Demokontos. Vor allem Anfänger, die sich nicht gut mit dem CFD-Handel auskennen, sollten diese Form nutzen. Hier kann man in einer sicheren “Sandbox” mit virtuellem Geld traden und den Handel lernen.

Daytrading Demokonto: Vergleich & Ratgeber

Die zweite Variante ist dann das eigentliche Trading mit richtigem Geld.

Um damit beginnen zu können, benötigt man anfangs logischerweise Geld auf dem eigenen Plus500-Konto.

Dieses kann man mit diversen Einzahlungsmethoden einzahlen.

Beim Verfassen dieses Beitrags unterstützte der Broker folgende Einzahlungsmethoden:

  • Kreditkarte
  • Banküberweisung
  • SOFORT
  • Ideal
  • Skrill
  • PayPal

Auch für die Auszahlung werden verschiedene Methoden angeboten.

Es handelt sich dabei fast um die gleichen Anbieter, wie auch für die Auszahlung. Die Mindestbeträge unterscheiden sich jedoch.

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Wie hoch ist die aktuelle Plus500 Mindesteinzahlung?

Die Mindesteinzahlung ist der geringste Betrag, der eingezahlt werden kann.

Dieser wird ab und zu vom Broker geändert, bleibt normalerweise aber recht stabil.

Plus500 ist dafür bekannt, dass der Mindesteinzahlungsbetrag vergleichsweise gering ist. Im Vergleich mit anderen CFD-Brokern muss man hier also nicht besonders viel zahlen, um mit dem Trading beginnen zu können.

Wie hoch die aktuelle Mindesteinzahlung beim Broker ist, erfährst du im Beitrag Plus500 Mindesteinzahlung.

Dieser Beitrag wird auch regelmäßig aktualisiert und sollte so immer auf dem neuesten Stand sein.

Zum Vergleich: Wie hoch die aktuelle Mindesteinzahlung bei eToro ist, erfährst du hier.

An wen kann ich mich bei Fragen wenden?

Trading SupportWenn es um Geld geht, ist es bei jedem Unternehmen essentiell, dass ein guter und kompetenter Kundenservice zur Verfügung gestellt wird.

Glücklicherweise hat Plus500 den Support in den letzten Jahren stark ausgebaut.

Mittlerweile gibt es nicht nur einen umfangreichen Info-Bereich mit vielen Fragen und Antworten, sondern auch Support per E-Mail und einen Live-Chat, der wirklich 24/7 erreichbar ist.

Man hat also jederzeit die Möglichkeit, sich mit einem Plus500-Mitarbeiter auszutauschen.

Während es bei einer E-Mail-Anfrage durchaus eine Zeit lang dauern kann, bevor man eine Antwort bekommt, ist der 24-7 Live-Chat normalerweise schnell und man erhält sofort die passende Antwort auf die eigene Frage.

Auch wenn man mal Probleme mit der Ein- oder Auszahlung hat, findet man mit dem Support von Plus500 in der Regel eine Lösung.

Leider gibt es noch immer keinen telefonischen Support. Obwohl dies (vor allem bei einem CFD-Broker) mittlerweile Standard sein sollte, hat das Unternehmen bislang darauf verzichtet.

Kostenlos traden: Möglich mit Demokonto

Demokonto Screenshot Plus500

Screenshot: Plus500 – Beispielpreise

Viele Nutzer interessieren sich für den Handel mit CFDs, möchten aber nicht gleich reales Geld investieren.

Das ist auch verständlich, denn der Handel mit CFDs ist hochspekulativ und riskant. Entwickelt sich die Position in die gewünschte Richtung, verdient man Geld. Geht’s aber in die falsche Richtung, verliert man ganz schnell den Einsatz.

Daher sollten in Differenzkontrakte nur Gelder gesteckt werden, die man nicht für andere Dinge reserviert hat.

Weiters kann nur ein kleiner Prozentsatz durchschnittlich mehr gewinn- als verlustbringende Trades erwirtschaften. Es ist viel Einsatz und die Entwicklung einer soliden Strategie nötig.

Das geht mit einem Demokonto.

Ein Demokonto eignet sich für all jene, die den Handel mit CFDs lernen und in einer sicheren Umgebung eine Strategie entwickeln möchten. Man bekommt vom Broker ein virtuelles “Startkapital” welches man dann an den Märkten einsetzen kann.

Dieses Startkapital ist natürlich kein echtes Geld – aber es ermöglicht dem Nutzer, sich im Interface des Brokers zurechtzufinden und auch das CFD-Trading zu üben.

Plus500 hat ein Demokonto, welches 1:1 dem realen Konto ähnlich sieht. Der einzige Unterschied ist wirklich nur, dass man mit “Fake-Geld” handelt.

Wir empfehlen das Demokonto jedem, denn damit kann man risikofrei das Traden testen.

Mehr Infos zum Demokonto:

Tipp: eToro vs. Plus500

Neben Plus500 gehört auch eToro zu den beliebtesten und größten CFD-Brokern.

Im Gegensatz zu Plus500 ist eToro aber ein Social Trading Broker. Das bedeutet, dass man bei dieser Plattform auch mit anderen Tradern in Kontakt treten und deren Trades kopieren kann.

Aber welche Plattform eignet sich für dich besser? Das erfährst du im großen Direktvergleich: eToro vs. Plus500

Zum Direktvergleich eToro vs. Plus500


Fazit: Plus500 Gebühren

FazitPlus500 ist, wie bereits weiter oben erwähnt, einer der größten Broker für den Handel mit Differenzkontrakten.

Den Beliebtheitsstatus konnte der Anbieter auch erreichen, indem viele klassische Gebühren gestrichen wurden. Das sieht auf den ersten Blick sehr gut aus – doch die Spreads sollte man nicht ignorieren.

Als Spread wird der Unterschied zwischen Verkaufs- und Kaufkurs bezeichnet.

Kunden starten bei Plus500 somit immer mit einem kleinen Nachteil – das ist die Gebühr, die man so indirekt an den Broker verrichtet.

Wie hoch die einzelnen Spreads sind, sieht man im Handelsinterface.

Weiters hebt Plus500 Gebühren für Inaktivität und Übernacht-Positionen ein.

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