Scalping Strategien: Ratgeber mit 5 Indikatoren

Die wichtigsten Punkte

Als “Scalping” wird extrem kurzfristiges Traden bezeichnet.
Nutzer eröffnen und schließen Positionen innerhalb weniger Sekunden oder Minuten.
Scalping kann profitabel sein, Risikomanagement ist hier jedoch essentiell.
Scalping Einsteiger sollten sowohl über die Vorteile, als auch über die Nachteile informiert sein.
Indikatoren sind ein hilfreiches Tool für die meisten Scalping Strategien.
Nicht alle Broker unterstützen das Scalpen.
Weiter unten stellen wir beliebte Strategien vor, etwa die 1-Minute-Breaks oder Breakout-Trading.

Scalping StrategienDer Aktienhandel wird in verschiedene Zeiträume eingeteilt. So gibt es neben dem langfristigen Handel mit Aktien (über mehrere Monate / Jahre) auch kurzfristigere Varianten. Kurzfristiges Intraday-Trading wird auch als Daytrading bezeichnet. Die Extremform davon ist das Scalping, bei dem man innerhalb sehr kurzer Zeitspannen Positionen eröffnet und wieder schließt. Das Scalping kann zwar nervenaufreibend sein, aber auch Profite bringen, wenn man die richtigen Scalping Strategien anwendet.

Scalper sind wahre Trading-Profis, die zwar pro Position nicht viel verdienen, aber in Summe eine hohe Rendite erzielen können.

Scalping ist also das sekunden- oder minutenschnelle Eröffnen und Schließen von Trading-Positionen. Aber welche Scalping Strategien sind empfehlenswert und auf welche Indikatoren sollte man achten?

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Was ist Scalping?

Scalping Strategien Beispiel

Scalping bezeichnet die Extremform des Daytradings.

Während beim Daytrading Positionen über einige Stunden offen bleiben, öffnen und schließen Scalper ihre Positionen innerhalb weniger Sekunden oder Minuten.

ScalpingDadurch erzielen sie pro Trade also nicht sehr hohe Gewinne, aber die Summe der erwirtschafteten Profite macht’s. Scalper nutzen teilweise schon die kleinsten Kursveränderungen, um einen Handel durchzuführen. Je volatiler der Markt, desto besser fürs Scalpen.

Beim Scalpen werden innerhalb eines Tages sehr viele Kleinst-Trades eingegangen, von denen am Ende im Idealfall mehr Positionen mit einem Profit als mit einem Verlust abgeschlossen wurden.

Einige Profis auf diesem Gebiet steigen pro Tag in mehr als hundert Positionen ein. Ein starkes Nervenkostüm sollte man fürs Scalpen also auf jeden Fall mitbringen.

Damit man beim Scalpen erfolgreich ist, sind Scalping Strategien unabdingbar.

Scalping Strategien sind Taktiken, an denen man sich beim Traden orientiert und die entscheiden, wann man in eine Handelsposition einsteigt, bzw. wieder aussteigt.

Tipp: In diesem Ratgeber erklären wir im Detail, was Scalping ist und wie es funktioniert.

Vorteile & Nachteile vom Scalping

Vor- und Nachteile

Das sekundenschnelle Trading kann Vorteile bringen, man sollte jedoch auch die Nachteile nicht aus dem Blick verlieren. Analysieren wir daher die Pros und Kontras des Scalping.

Vorteile

  • FazitMit den richtigen Scalping Strategien kann Scalping profitabel sein.
  • Moderne Risikomanagement-Tools wie der Stop-Loss ermöglichen es, das Risiko für Verluste einzuschränken. Noch besser eignet sich der Trailing-Stop-Loss.
  • Groß angelegte Marktanalysen sind beim Scalping unnötig, da man hier nur für einen Bruchteil normaler Handelszeiten in einem Trade ist.
  • Scalping Strategien sind vergleichsweise einfach zu verstehen und nachzuahmen.
  • Das schnelle Handeln eignet sich vor allem für stoische Händler, die die Emotionen außen vor lassen können.

Nachteile

  • Scalping eignet sich nicht für Broker mit großen Spreads.
  • Viele Broker erlauben kein Scalping. Vor der Registrierung sollte man sich also informieren, ob Scalping beim entsprechenden Anbieter erlaubt ist.
  • Das Chancen-Risiko-Verhältnis beim Scalpen ist oft sehr knapp.
  • Ohne Risikomanagement-Tools und mit hohen Einsätzen kann man auch beim Scalpen schnell Geld verlieren.
  • Das Scalping kann äußerst nervenaufreibend sein. Nehmen die Emotionen überhand, können falsche Entscheidungen getroffen werden.

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5 Indikatoren, die man beim Scalping nutzen kann

Scalping Indikatoren

1. Moving Averages

Moving AverageEin äußerst wichtiger Indikator für kurzfristige Trades und Scalping Strategien sind die Moving Averages.

Zu Deutsch handelt es sich beim MA um den gleitenden Durchschnitt. Der Indikator zeigt eine Trendlinie und somit, in welche Richtung sich der Kurs aktuell entwickelt.

Für die Moving Averages wird der Durchschnitt automatisch über einen gewissen Zeitraum berechnet und im Chart angezeigt.

Die meisten Händler orientieren sich am Simple Moving Average – der Standardeinstellung.

Steigt der aktuelle Kurs über den Moving Average hinweg, interpretieren das viele als Kaufsignal, weil der Basiswert aus dem Durchschnitt ausgebrochen ist. Im Umkehrschluss bedeutet das Durchbrechen des Moving Average nach unten, dass sich der Wert unterdurchschnittlich entwickelt. Das könnte ein Verkaufssignal darstellen.

Die Moving Averages werden somit oft für die einfache Trendfolgestrategie verwendet, bei der es darum geht, der aktuellen Richtung des Marktes zu folgen.

Tipp: Die Trendfolgestrategie kann zwar profitabel sein, Anleger sollten jedoch immer wissen, dass sich der Kurs auch in eine andere Richtung entwickeln könnte. Vergangene Ereignisse können zukünftige Ereignisse im Chart nicht immer zuverlässig vorhersagen.

2. Relative Strength Index (RSI)

RSIEbenfalls sehr beliebt ist der RSI. Dieser Indikator setzt die Auf- und Abwärtsbewegungen eines Marktes ins Verhältnis zueinander. Auch ein Mittelwert der Auf- und Abwärtsbewegungen wird dargestellt.

Die Skala des RSI befindet sich zwischen 0 und 100. Innerhalb dieser Skala kann mit dem RSI interpretiert werden, ob der Markt überkauft oder überverkauft ist.

Befindet sich der RSI-Wert über 70, deutet dies laut der RSI-Theorie auf einen überkauften Markt an. Ist ein Markt überkauft, fallen die Kurse. Befindet sich der RSI-Wert unter 30, deutet dies auf einen überverkauften Markt an. Hier könnten die Kurse bald wieder steigen.

Der RSI kann auch in “über 50” und “unter 50” kategorisiert werden. Ist der RSI unter 50, handelt es sich um einen Markt mit fallenden Preisen. Dieser Trend könnte eine Zeit lang anhalten. Über 50 bedeutet, dass der Markt im Steigen ist.

Tipp: Den RSI kann man auf verschiedene Weisen interpretieren. Für Scalping Strategien kann der RSI vor allem in sehr volatilen Märkten genutzt werden, um Trendwenden vorherzusagen (überkauft oder überverkauft).

3. Stochastik

stochastikDer Stochastik-Indikator wurde bereits vor 70 Jahren ins Leben gerufen. Noch heute zählt er für viele Händler zu den wichtigsten Indikatoren.

Er kann vor allem für Scalping Strategien genutzt werden, die auf dem Momentum eines Kurses basieren. Momentum Strategien stützen sich auf die Annahme, dass Trends für eine gewisse Zeit lang fortgeführt werden, bevor sie die Richtung wechseln. Momentum Trader steigen meist irgendwo in der Mitte eines Trends ein und möchten diesen bis zur Trendwende verfolgen.

Wie der RSI, bewegt sich auch der Stochastik-Indikator zwischen 0 und 100. Er stellt das Verhältnis des Live-Kurses zum aktuellen Hoch- und Tiefbereich dar.

Bei diesem Indikator geht es um die Stochastik-Divergenz.

Wenn beispielsweise der Kurs eines Basiswertes ein neues High erreicht, der Stochastik-Indikator aber nicht, wird das eher negativ und für ein Sinken des Kurses interpretiert. Erreicht der Live-Kurs ein neues Tief und der Stochastik-Indikator nicht, wird das meist in einen steigenden Markt (bullisch) interpretiert.

Tipp: Der Stochastik-Indikator kann in Kombination mit den Moving Averages genutzt werden. Die Moving Averages können als 2. Bestätigung für einen Ausbruch dienen, den man mit dem Stochastik-Indikator entdeckt hat.

4. Heikin Ashi

Heikin AshiScalping Strategien basieren oft darauf, in sehr volatilen Märkten zu handeln. In Märkten mit großen Aufs und Abs ist es jedoch schwierig einen Trend zu erkennen. Hier kommen Indikatoren wie der Heikin Ashi zum Einsatz.

Der Heikin Ashi ist ein japanischer Candlestick-Indikator. Japanische Candlestick-Indikatoren zeigen den Eröffnungs- und Schlusskurs, sowie Höchst- und Niedrigstkurs. Die Ausbrüche nach oben und nach unten werden durch die dünnen Linien dargestellt, die dicke Linie zeigt den Eröffnungs- und Schlusswert.

Der Heikin Ashi zeigt aber nicht die Live-, sondern die Durschnittswerte. Somit ermöglicht es der Indikator auch in sehr volatilen Märkten mit vielen Ups und Downs, eine durchschnittliche Trendrichtung zu erkennen.

Rote Heikin Ashi Kerzen deuten auf einen Bärenmarkt hin (sinkende Preise), blaue Kerzen auf einen bullischen Markt (steigende Preise).

5. MACD

MACDEiner der populärsten Indikatoren im gesamten Forex-Handel ist der MACD.

Der MACD ermöglicht es Tradern, Signale sehr schnell zu erkennen. Er ist eine Weiterentwicklung der Moving Averages. Die Abkürzung MACD steht für Moving Average Convergence Divergence. Auch der MACD eignet sich ideal für Momentum Strategien.

Dieser Indikator wird aus zwei Moving Averages, bei der es einen schnelleren und einen langsameren gleitenden Durchschnitt gibt, berechnet. Neben dem MACD wird auch eine Signallinie eingesetzt.

Kreuzt der MACD die Signallinie von unten nach oben, entsteht ein Kaufsignal. Im umgekehrten Fall (MACD kreuzt von oben nach unten) wird meist ein Verkaufssignal interpretiert.


Für wen eignet sich Scalping?

Scalping Strategie TraderNatürlich eignet sich Scalping nicht für jedermann. Welche Voraussetzungen sollten zukünftige Scalp-Trader mitbringen?

Vorweg sei gesagt, dass beim Scalping Verluste auch miteinkalkuliert werden müssen. Die vielen Scalping Strategien gibt es, damit man im besten Fall einen Großteil der Trades mit einem Profit abschließt. Da die Trading-Welt sehr komplex ist und das Scalpen zu den Meisterkategorien des Handelns gehört, gibt es jedoch auch bei den größten Profis immer wieder Trades mit negativem Ausgang.

Darauf sollte man emotional vorbereitet sein. Eine gewisse Frustrationstoleranz sollte also jeder Scalper besitzen.

Außerdem sollten sich Scalper nicht von ihren Emotionen leiten lassen und sich zu 100% auf die Scalping Strategien verlassen, die sie für sich gewählt haben. Gedanken wie “Vielleicht habe ich Glück und die Position entwickelt sich doch noch in die gewünschte Richtung” sind fehl am Platz und können zu Enttäuschungen führen.

Weiters sollte jeder Sekunden-Trader in der Lage sein, Muster und Entwicklungen im Chart in Sekundenschnelle zu erkennen. Je besser man im Erkennen von Mustern ist, desto besser die Aussichten für eine erfolgreiche Scalper-Laufbahn.

Hinweis: Vergangene Entwicklungen im Chart lassen nicht immer auf zukünftige Ups und Downs schließen. Dieser Tatsache sollte sich jeder Trader bewusst sein.

Welche Broker werden fürs Scalping genutzt?

Nicht jeder Broker ist geeignet.

Viele verbieten sogar das Scalping oder unterbinden es. So ist es beispielsweise keine Seltenheit, dass Trading-Anbieter das Scalping erschweren, indem die Spreads geweitet werden oder die Orders eines Nutzers verzögert ankommen.

Fürs Scalping sollten also Broker genutzt werden, die das Scalping ausdrücklich erlauben oder mit denen man eine Vereinbarung getroffen hat, dass es möglich ist. Außerdem muss es ein Anbieter sein, bei dem die Orders in Echtzeit ausgeführt werden – beim Scalping geht es nämlich im wahrsten Sinne des Wortes um Sekunden.

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Ferner empfiehlt sich ein großer Hebel, damit auch schon bei Bewegungen um wenige Pips nach oben oder unten ein vernünftiger Profit eingefahren werden kann.

Wer also auf der Suche nach einem Broker fürs Ausführen von Scalping Strategien ist, sollte darauf schauen, dass das Scalping genehmigt ist. Auch die Spreads sollten so gering wie möglich sein, denn sonst schmilzt einem der ganze Gewinn weg. Bei vielen Online-Brokern gibt es on top auch eine verzögerte Orderausführung – das darf es beim Scalping nicht geben.

Tipp: Der deutsche Broker LYNX unterstützt das Scalpen auf einer professionellen Handelsplattform. Mehr Infos beim Anbieter.

Top Scalping Strategien

1-Minute-Breaks

Auf Platz 1 unserer Liste befinden sich die 1-Minute-Breaks.

Bei den 1-Minute-Breaks handelt es sich um eine sehr schnelle Scalping Strategie, bei der auch eine entsprechend hohe Volatilität des Marktes gefordert ist. Einige Trader nutzen hierfür den ATR-Indikator, der anzeigt, ob der Markt volatil genug ist.

Die Strategie ist eine klassische Trendfolge-Strategie. Mithilfe von Indikatoren, wie dem Supertrend-Indikator und dem ATR kann erkannt werden, ob der Markt bullisch oder bärisch ist.

Zeigen mehrere Indikatoren ein Kaufsignal an, zeigt dies auf einen positiven Trend. Zeigen mehrere Indikatoren ein Verkaufsignal an, deutet das auf einen negativen Trend.

Wichtig ist, hierbei zu verstehen, dass für diese Strategie verschiedene Indikatoren genutzt werden können. Auch der MACD könnte hier zum Einsatz kommen.

Extrem Scalping

Ebenfalls populär ist das Extrem Scalping.

Beim Extrem Scalping nutzt man gleich mehrere Indikatoren – Bollinger Bands, Exponential Moving Average, MACD und RSI. Diese Scalping Strategie wird in Währungspaaren, wie dem EURUSD oder dem USDCAD, genutzt.

Bollinger BandsMöchte man in eine “Kaufen”-Position einsteigen, wartet man, bis der Exponential Moving Average die Mittellinie der Bollinger Bands nach oben durchkreuzt. Zusätzlich sollten der RSI und MACD über 0 auf dem MACD und unter 50 beim RSI sein.

Um in eine “Verkaufen”-Position einzusteigen, wartet man, bis der Exponential Moving Average die Mittellinie der Bollinger Bands nach unten durchkreuzt. RSI und MACD sollten unter 0 auf dem MACD und unter 50 beim RSI sein.

30-Minuten-Scalping

Eine sehr leichte Scalping Strategie, die auch Einsteiger befolgen können.

Bei dieser Strategie werden am besten auch Währungspaare gehandelt, etwa EURUSD. Für den zeitlichen Horizont werden 30- und einminütige Charts eingestellt. Als Indikator werden nur die Bollinger Bands genutzt.

Der Trend wird anhand des 30-Minuten-Horizonts bestimmt.

Möchte man eine Kauf-Position eingehen, wartet man, bis sich der Kurs in einem Aufwärtstrend befindet. Die Position wird eröffnet, sobald der Live-Kurs das mittlere Bollinger Band von unten nach oben hin durchbricht.

Möchte man eine Verkauf-Position eingehen, wartet man, bis sich der Kurs in einem Abwärtstrend befindet. Die Position wird eröffnet, sobald der Live-Kurs das mittlere Bollinger Band von oben nach unten hin durchbricht.

Breakout-Trading

Eine sehr lukrative und einfach zu verstehende Scalping Strategie stellt das Breakout-Trading dar.

Hierbei werden, wie es der Name schon verrät, Breakouts nach oben oder unten getradet.

Um Breakouts zu erkennen, müssen Linien in den Chart eingezeichnet werden, die die höchsten Ups auf einer Seite, und die niedrigsten Downs auf der anderen Seite verbinden. Man erschafft somit einen Kanal, in dem sich der Kurs bewegt.

Bricht der Kurs aus diesem Kanal aus, können Ausbrüche getradet werden. Prallt der Kurs oft von den Grenzen des Kanals ab, kann dies ein Signal sein. Auch große Ausbrüche sind ein Signal.


Welche Handelswerte eignen sich für Scalping Strategien?

Scalping ist die schnellste Variante des Tradens. Eignen sich alle Märkte dafür? Oder nur wenige bestimmte?

Ein wichtiger Faktor fürs Scalping ist, dass der Markt genug Volatilität mitbringt. Es muss also ein Asset gescalpt werden, welches in wenigen Sekunden um viele Pips nach oben oder unten springt. “Langweilige” Märkte mit wenig Bewegung nach oben oder unten sind nicht geeignet.

Ein sehr beliebtes Scalping-Ziel sind Währungspaare – etwa EURUSD. Besonders in den Morgenstunden, nach der Eröffnung der Märkte, ist das Scalp-Trading ideal, da hier viele Aktien und Indizes in Bewegung sind. Ebenfalls interessant sind Kryptowährungen, da es hier auch fast durchgehend große Marktbewegungen gibt.

Neben EURUSD können aber auch andere Devisenpaare gehandelt werden, etwa der US-Dollar mit dem YEN.

Oft sind Scalper auch in CFDs von Blue Chip Aktien zu finden. Zwar ist Blue Chip eine sehr breite Definition, als Blue Chip Aktien werden jedoch solche Unternehmen bezeichnet, die bekannt und etabliert sind. Große Blue Chips sind beispielsweise Coca-Cola, Apple, Boeing oder Facebook.

Risikomanagement bei Scalping Strategien

Beim Scalping werden kleinste Bewegungen aus dem Kurs geschnitten, um einen Profit daraus zu schlagen. Daher auch der Begriff “Scalping” (= Herausschneiden).

Effizientes Risikomanagement ist bei dieser Variante des Tradens unverzichtbar.

Das beliebteste Risikomanagement-Tool beim Scalping ist der Trailing-Stop-Loss (englische Erklärung bei Investopedia). Dieser wird extrem eng gesetzt – beispielsweise auf 1 oder 2 Pips. Sobald sich der Kurs nur etwas in die falsche Richtung bewegt, wird geschlossen.

Scalper akzeptieren also keine gröberen Ausbrüche in die falsche Richtung. Lieber zahlen sie den kleinen Verlust, den sie bei 1 Pip machen, anstatt darauf zu hoffen, dass sich der Kurs doch noch wieder passend entwickeln wird.

Das höhere Maß an Erfolgen mit Scalping wird erreicht, indem zwar kleine, aber dafür häufigere Gewinne erzielt werden.

Wie scalpe ich erfolgreich?

Beim Scalpen ist es so, dass pro Trade nur kleine Gewinne erzielt werden.

Wer mit seinen Scalping Strategien Erfolg haben möchte, sollte sehr diszipliniert agieren. Verluste müssen so eng wie möglich eingeschränkt werden – am besten mit einem strikten Trailing-Stop-Loss.

Scalping Strategien ErfolgProfi-Scalper setzen einen Stop-Loss ein, der dann einem Chancen-Risiko-Verhältnis von 1:1 entspricht. Schafft man so mehr als 50% der Trades pro Tag positiv, macht man Gewinne.

Wichtig ist außerdem, dass man seine Emotionen so gut es geht hintanstellen sollte und wirklich nur nach der eigenen Trading-Taktik handelt.

Wichtige Tipps für erfolgreiches Scalpen:

  • An einer Strategie festhalten.
  • Emotionen keinen Platz lassen.
  • Broker mit kleinen Spreads und hohem Hebel auswählen.
  • Risikomanagement-Tools von anfang an nutzen.
  • Schauen, dass das Chancen-Risiko-Verhältnis immer 1:1 ist.
  • Den eigenen Handel (so weit es geht) automatisieren.

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Scalping Strategien: Fazit

Mit Scalping Strategien kann aus dem Scalpen ein profitabler Erwerb geschaffen werden.

Die einzelnen Strategien unterscheiden sich bei der Durchführungsdauer und bei den gehandelten Basiswerten.

Ein wichtiges Element jeder Strategie ist die Nutzung von Indikatoren, mit denen Trends in Charts besser dargestellt werden können. Doch Indikatoren zeigen nicht nur Trends – mit ihnen ist es auch möglich, Breakouts oder besondere Marktereignisse zu erkennen.

Leider eignen sich nicht alle Broker fürs Scalping. Anbieter, bei denen man scalpen kann, geben das normalerweise explizit in ihren Nutzungsbedingungen an. Die meisten herkömmlichen Anbieter verbieten Scalping.

Wer scalpen möchte, muss sich mit den gängigen Risikomanagement-Features des gewählten Brokers vertraut machen und sie auch nutzen. Je geringer das Risiko für Verluste gehalten werden kann, desto erfolgsversprechender die Tätigkeit.

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