Tradingschulen: Wo kann ich das Traden lernen?

TradingschulenIm Zuge der Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank verlagert sich das Interesse zunehmend auf die Investition in Aktien.

Tagesgeldkonten und Sparbücher erwirtschaften keinen Gewinn mehr und Geldanlagen verlieren, infolge von inflationären Einflüsse, kontinuierlich an Kaufkraft. Folglich ist eine intelligente Investition am Aktienmarkt zielführend und eine adäquate Alternative.

Dennoch sind Totalverluste an der Börse möglich, sodass sich angehende Anleger mit der Thematik näher befassen sollten. Damit der Einstig in den Aktienhandel nicht in einem finanziellen Fiasko mündet, gilt es sich Basiswissen anzueignen.

Der Grundsatz “Wissen ist Macht” gilt in einem besonderen Maße für den Börsenhandel. Denn selbst Anlageprofis liegen häufig falsch mit ihren Prognosen und erleiden Verluste. Die Märkte sind unbeständig und zahlreiche Faktoren beeinflussen die Kurse. Die politische Lage und ein politscher Paradigmenwechsel können zu erheblichen Kursschwankungen führen.

Trading Schule

Selbst vermeintlich erfolgreiche Unternehmen sind kein Garant für ein gewinnbringendes Traden an der Börse. Starinvestor Warren Buffet hat diesbezüglich in Unternehmen investiert, die sogar weniger erfolgreich waren, zumindest nach Außen hin.

Er hat mit dem sogenannten Value-Investing unterbewertete Unternehmen frühzeitig erkannt und in letztere investiert. Als die Unternehmen sich mit den Jahren als Trendsetter herausgestellt haben, konnten die Aktienanteile zu einem hohen Verkaufspreis an der Börse verkauft werden. Antizipation ist der Schlüssel zum Erfolg.

Es handelt sich um eine realistische Analyse, sodass ein bestimmtes Handeln im Vorhinein möglich ist, noch ehe ein Kurs in die Höhe schießt.

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Wege zum Erfolg

Erfolg mit Tradingschulen

Die Möglichkeiten mit dem Handel an der Börse zu beginnen sind ebenso vielseitig, wie die Börse selbst. Anfänger haben die Möglichkeit mit Literatur anzufangen.

Es gibt zahlreiche Bücher für Einsteiger, die für Laien leicht verständlich sind und so einen ersten Einblick in den Aktienmarkt gewähren. Dabei ist der Faktor Zeit ein wichtiger Begleiter, um sich langsam herananzutasten. Mit einem soliden Basiswissen, ist es möglich unseriöse Fondsanbieter und dergleichen zu erkennen.

CFD AusbildungZusätzlich gibt es Tradingschulen, die Einsteiger für den Handel an der Börse fit machen.

Der Vorteil ist, dass Neulinge persönlichen Kontakt haben und etwaige Fragen an den Kursleiter stellen können. Das Wissen rund um das Trading wird von einem – idealerweise – erfahrenen Anleger praxisorientiert vermittelt, um nach einer Teilnahme selbst aktiv zu werden. Der Einstieg mit einer Tradingschule ist eine effektive Art mit dem Handeln zu beginnen. Vor allem beim Daytrading kommt es auf Kompetenz und Wissen an, weil die Zeitspanne zum Handeln limitiert ist und Entscheidungen unter Zeitdruck erfolgen. Eine solide Grundausbildung zum Daytrader führt zum Erfolg und maximiert die Gewinnchancen.

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Abseits davon können angehende Anleger mit einem Musterdepot ihr Wissen und ihre Fähigkeiten testen und ausbauen. Es wird sich schnell herausstellen, dass bestimmte Strategien nicht so perfekt sind, wie Anfänger häufig von sich denken.

So können erste Verluste mit virtuellem Geld spielerisch in Erfahrung gebracht werden, ohne dabei das Eigenkapital in Gefahr zu bringen.

Demokonto Screenshot Plus500

Screenshot: Plus500 Demokonto – Beispielpreise

Ein Musterdepot lässt sich bei vielen Brokern kostenlos erstellen und die Aktien im virtuellen Depot unterliegen den Realtimekursen, sodass realistische Bedingungen gewährt sind. Vor allen Dingen interessierte Daytrader können sich mit der risikoreichen Anlagestrategie vertraut machen, bevor es in die Praxis übergeht.

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Ratgeber: Trading Demokonto

ErfolgLetztlich gibt es keine Garantie und kein Patentrezept für Erfolg.

Jeder Anleger muss seinen eigenen Weg finden und sich mit seiner Strategie etablieren. Erfahrung und Vernunft sind essenziell für den Erfolg.

Emotionen und falsche Erwartungshaltungen machen anfällig für risikoreiche Investitionen, die einen Totalverlust nach sich ziehen können. Anfänger sollten sich dessen bewusst sein, dass langfristige Strategien in der Regel zielführender sind.

Es gibt keine Strategie, die einen exorbitant hohen Gewinn ermöglicht – bei einem gleichzeitig geringen Risiko.

Jeder Anleger sollte sich realistisch einschätzen können und auch Grenzen setzen.

Tradingschulen und Coaches:
Organisation und Ablauf

Neulinge sind mit einem Überangebot an Hilfskursen konfrontiert, weshalb es wichtig ist qualitativ hochwertige Tradingschulen zu erkennen.

Ein Indikator für unseriöse Anbieter sind vielversprechende Angebote der Superlative. Dies gilt nicht nur für Coaches und Tradingausbildungen, sondern auch für vermeintliche Aktienpakete, die einen unrealistischen Gewinn in Aussicht stellen.

Gute Tradingschulen punkten mit einer seriösen und strukturierten Internetpräsenz. Die Kosten für die Kurse werden idealerweise transparent präsentiert, sodass Interessenten einen ersten Eindruck gewinnen können. Kurse sollten einen theoretischen Teil und einen praxisbezogenen Teil im Angebot haben, damit Schüler das Wissen in der Praxisphase verinnerlichen können.

Der Nachteil für Suchende ist, dass es keine rechtliche Reglementierung gibt.

So ist zum Beispiel die Ausbildung zum Daytrader keine staatlich anerkannte Ausbildung. Dies hat zur Folge, dass es erhebliche Differenzen in puncto Qualität und Preis-Leistung gibt zwischen den zahlreichen Anbietern. Anleger sollten sich bei der Suche Zeit lassen und sich bei dem Anbieter über Qualifikation und Preisgestaltung erkundigen.

Letztlich ist es nur unzureichend möglich eine Tradingschule zu definieren, weil die Gestaltung und Qualität in Abhängigkeit zum Organisator steht. Anbieter haben einen großen Handlungsspielraum, weil die Berufsbezeichnungen von Ausbildern rechtlich nicht geschützt sind. Prinzipiell hat jeder das Recht sich als Finanz Coach und dergleichen zu bezeichnen, weshalb Interessenten bei der Suche akribisch vorgehen sollten.

Die Vorteile einer Trading-Schulung

Videocall

Eine Ausbildung oder Schulung bietet zahlreiche Vorteile gegenüber anderen Einstiegsmöglichkeiten. Grundsätzlich werden seriöse Kurse von namhaften Tradern initiiert, die selbst über einen umfangreichen Erfahrungsschatz aus erster Hand verfügen.

Damit können sich Kursteilnehmer sicher sein, dass es sich um erprobtes Wissen handelt und nicht um dubiose Techniken. Zudem können Fortgeschrittene Anschlusskurse in Anspruch nehmen und ihr Wissen kontinuierlich ausbauen und handeln wie ein Profi.

Erfahrene Coaches können von der Trading-Psychologie bis hin zur Anlagestrategie jeden Themenbereich anschneiden, sodass zukünftige Anleger wichtiges Grundwissen vermittelt bekommen.

Mit dem Wissen können Neulinge eigene Strategieziele entwickeln und selbst proaktiv werden. Es gibt keine Ausbildung, die Anleger vor Verlusten bewahrt, doch mit dem richtigen Wissen lassen sich letztere minimieren. Der Einstieg in die Börse erfolgt mit System. Schließlicht geht es um das Eigenkapital, welches an der Börse einem Risiko ausgesetzt ist.

Mögliche Nachteile einer Schulung

Vor- und Nachteile

Leider gibt es in der freien Wirtschaft zahlreiche dubiose Anbieter, die nach Außen hin versuchen einen seriösen Eindruck zu suggerieren.

Einige Angebote sind intransparent und Interessenten zahlen im schlimmsten Fall unverhältnismäßig viel Geld für einen Kurs, der mangelhaft ist. Kunden werden angeworben, um riskante Investitionen zu tätigen, die oftmals mit einem Totalverlust enden. Anbieter spielen mit der Hoffnung von Anlegern, weshalb es wichtig ist beim Handeln die Emotionen weitgehend auszuklammern.

Anfänger können nur bedingt urteilen, inwieweit ein Trading Coach qualifiziert ist. Die Sachverhalte sind nicht selten kompliziert, sodass Anfänger nur schwer die Aussagen auf Plausibilität prüfen können.

Mittlerweile gibt es unzählige Coaches für Beziehungen, beruflichen Erfolg und eben auch Trading Coaches. Rechtlich gesehen darf jeder sich zum Trading Coach deklarieren, ungeachtet seiner Qualifikation und Ausbildung. Newcomer sollten nach Möglichkeit unabhängige Bewertungen einsehen und auf Zertifikate des Coaches achten, um die Kompetenz und Fähigkeit zu ergründen.

Das magische Dreieck im Trading

Zukünftige Anleger sollten sich frühzeitig mit dem sogenannten magischen Dreieck auseinandersetzen. Es wird bei der Auswahl einer Schulung helfen. Das Dreieck setzt sich aus drei wichtigen Faktoren zusammen, die ein Trading ausmachen: Rendite, Sicherheit und Verfügbarkeit.

Anbieter, mit betrügerischen Absichten, suggerieren angehenden Tradern, dass ein Angebot in allen drei Punkten Vorteile bietet. Dabei ist es unrealistisch eine starke Rendite zu erwirtschaften, die mit einem geringen Risiko einhergeht. Anleger sind in der Pflicht dies bei ihrer Strategiekonzeption zu berücksichtigen.

Deshalb sollten Börseneinsteiger Grenzen setzen und sich darüber im Klaren werden, inwieweit die Bereitschaft zu risikoreichen Anlagen finanziell vertretbar ist.

Sichere Anlagen erwirtschaften kurzfristig eine geringe Rendite, können jedoch durch den Zinseszinseffekt das Vermögen graduell steigern, sofern sie über einen längeren Zeitraum hinweg gehalten werden.

Mit unsicheren Anlagen lassen sich kurzfristig beachtliche Gewinne generieren, die ebenso schnell zu einem Totalverlust führen können. Je nach Anlageform besteht sogar die Gefahr, dass Trader sich zusätzlich verschulden, bzw. nach einem Verlust Geld zahlen müssen, das die ursprüngliche Investitionssumme übersteigt. Dies ist zum Beispiel bei einem Daytrading möglich, wie folgender Bericht genauer erläutert:

Beste Kurse fürs Daytrading:
Die beliebsten Tradingkurse

CFD-Trading: Königsklasse unter den Tradern

Daytrading Screenshot

Screenshot aus dem CFD-Trading-Interface des Brokers eToro

Das CFD-Trading gehört zu den risikoreichen Anlagemöglichkeiten und bietet hohe Kursgewinne innerhalb kürzester Zeit. Jedoch setzt dies Fachwissen voraus, welches idealerweise mit Erfahrung gepaart ist. Anderenfalls drohen schmerzhafte Verluste, die zum finanziellen Fiasko führen werden.

Trend GIFFolglich ist eine reflektierte Auseinandersetzung fundamental, um die Risikospanne zu verringern. Daytrading ist prinzipiell Profis vorbehalten.

Trotz der häufigen Kritik, hat auch diese Anlageform seine Daseinsberichtigung. Professionelle Daytrader sind in der Lage solide Einkünfte zu erzielen, dank der Hebelwirkung. Die Volatilität kann den Effekt der Hebelwirkung erhöhen, aber ebenso ins negative verkehren. Kleine Investitionssummen können um ein Vielfaches vermehrt werden.

Gerade in dieser Disziplin kommt die Bedeutung von Tradingschulen zum Vorschein. Sofern Anleger es mit CFDs versuchen möchten, so gilt es im Vorhinein eine Ausbildung zum Daytrader zu absolvieren. Es ist wichtig die eigenen Fähigkeiten realistisch einzuschätzen und vor allem das Risiko zu kennen. Mit einer Fortbildung ist es möglich die Unterscheidungsmerkmale von CFDs und klassischen Aktienanlagen genauer zu durchleuchten, um die Anlageform eingehender zu verstehen.

Ratgeber mit umfangreicher Erklärung:
Was sind CFDs eigentlich?

Screenshot aus dem Plus500 Interface

Screenshot von Plus500 Webseite – Beispielpreise

CFDs sind nämlich keine Wertanlagen wie Aktien. Anleger erwerben somit keine Anteile an einem Unternehmen. Es handelt sich bei CFDs um Derivate, die im Grunde keinen eigentlichen Wert haben.

Derivate sind Ableitungen von bestimmten Aktienkursen und dergleichen. Spekulative Anleger können auf Kursanstiege setzen und ihre Anlagesumme in ein 1:10 Verhältnis auf einen Anstieg setzen. Ein Derivat auf Gold kann somit die Investition um ein Vielfaches vermehren, vorausgesetzt es kommt zu einem tatsächlichen Kursanstieg. Anderenfalls kommt es zu einem erheblichen Verlust. Bei dem Handel mit Derivaten handelt es sich um eine Anlagestrategie mit einer hohen Komplexität, weil es unzählige Abwandlungen und Formen von CFDs gibt.

Wie zu Anfang des Ratgebers erwähnt machen selbst erfahrene Aktienprofis regelmäßig falsche Prognosen, die mit Verlusten einhergehen. Daytrader sollten sich dessen bewusst sein und nach einer Schulung Vorsicht walten lassen und sich nicht in falsche Sicherheit wiegen.

Vergleich der besten Tradingschulen & Tradingkurse:
Die beliebtesten CFD-Kurse

Links führen zu den Kursen

Empfehlenswerte Kurse für den CFD-Handel:

Jetset Tradersystem
Forex Freiheit Trading Akademie
Forex Freiheit Krypto Trading Akademie
Volume-Trader Akademie
Kagels Trading CFD Trading-Signale

Empfehlenswerte Kurse & Coaches für allgemeine Tradingstrategien

– ATT Trading
– Rene Berteit
– Nextmarkets
– Bernd Ebner


Schlusswort: Tradingschulen

Tradingschulen Trading lernenAngehende Anleger sollten – unabhängig von der gewählten Anlagestrategie – den Ratschlag von Starinvestor Warren Buffet beherzigen: „Investiere nur in eine Aktie, deren Geschäft du auch verstehst.“

Einsteiger sollten sich solides Wissen aneignen, um auf diese Weise dubiose Aktienpakete zu erkennen. Der Aktienmarkt bietet zahlreiche Chancen für Anleger und ermöglicht ein vermögenswirksames Sparen, trotz der Niedrigzinspolitik.

Der Strategieplan sollte sich stets an die eigenen finanziellen Kapazitäten richten. Hier ist das magische Dreieck hilfreich, um einen eigenen Weg zu finden.

Eine Anlagestrategie 1:1 von jemanden zu übernehmen ist in den seltensten Fällen erfolgsversprechend. Anleger sollten ihre Vorgehensweise selbst anhand ihrer Ausgangssituation konzipieren. Es gibt im Grunde kein Richtig oder Falsch. Und auch spekulative Derivate können – unter Berücksichtigung der Risiken – für immense Gewinneinkünfte sorgen und eine gute Ergänzung zum klassischen Aktienmarkt sein.

Infos und Vergleich der besten Demokonten:
Ratgeber: Trading Demokonto

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