Was ist wikifolio?

wikifolio RatgeberDas Internet hat im Laufe seines Aufstiegs viele neue Investitionsformen mit sich gebracht. Konnte man früher nur klassisch über die eigene Bank investieren, so gibt es heute eine Vielzahl von Möglichkeiten, das eigene Geld online anzulegen.

Eine Methode ist das sogenannte “Social Trading”. Hierbei investiert man nicht alleine, sondern kopiert die Investitionsentscheidungen anderer Anleger.

Im letzten Jahrzehnt entstanden somit einige Plattformen, deren Kern das Social Trading ist.

Social Trading kann viele Vorteile bieten, denn bei Social Trading Online-Brokern haben plötzlich auch Einsteiger die Chance, erfolgreiche Händler zu kopieren.

wikifolio Webseite Screenshot

wikifolio Webseite Screenshot

Eine Social Trading Plattform, die 2012 online ging, ist wikifolio. Einerseits können hier erfahrene Anleger ihre Handelsentscheidungen veröffentlichen, andererseits haben Investoren die Chance, diese Handelsentscheidungen zu kopieren.

Aber was sollte man von wikifolio halten? Funktioniert Social Trading? Für wen eignet sich das Anlegen bei dieser Plattform? Im ultimativen wikifolio-Ratgeber geben wir Antworten auf diese und viele weitere Fragen.

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Wie funktioniert wikifolio?

wikifolio Entdecken-Seite

Entdecken-Seite bei wikifolio

Im wikifolio-Universum gibt es zwei Gruppen von Akteuren: Teilnehmer, die Musterdepots veröffentlichen (wikifolios) und Anleger, die in diese Musterdepots investieren.

wikifolio ErklärungJeder kann ein wikifolio erstellen. Ist es erfolgreich, steigt der Ersteller des Musterdepots in diversen Rankings auf. Diese Rankings sieht man auf der Seite des Anbieters.

Dadurch werden nun Anleger darauf aufmerksam und investieren in dieses Musterdepot. Findet eine Handelsstrategie besonders viele Unterstützer, wird aus einem wikifolio ein Zertifikat.

Dieses Zertifikat wird an der Börse Stuttgart gelistet und jeder, der möchte, kann ganz gewöhnlich über den eigenen Broker / die eigene Bank in solche Zertifikate investieren.

Den Mittelpunkt stellt also die Online-Plattform dar, die es ermöglicht, besonders erfolgreiche Social Trader zu finden. Dazu gibt es eine Vielzahl von Filtern, Tools und Listen, um die passenden Musterdepots für sich zusammenzustellen.

Analyse

Das Funktionsprinzip von wikifolio besteht also aus folgenden 3 Komponenten:

  1. Private und professionelle Trader erstellen Musterdepots
    Egal, ob Finanzexperten, Unternehmer oder “versteckte Gewinner”: Auf wikifolio kann jeder seine Strategien und Handelsideen in Form von Musterportfolios veröffentlichen.
  2. Interessierte Investoren recherchieren auf der Plattform
    Eine Vielzahl an Tools auf der wikifolio-Plattform ermöglicht es, passende wikifolios zu finden. Auf der Detailseite im jeweiligen wikifolio können Interessierte nachlesen, wieso der Anleger so investiert und wie die bisherige Performance des Zertifikats war.
  3. Nutzer investieren in investierbare wikifolios
    Nach der Recherche können Nutzer in die ausgewählten wikifolio-Zertifikate investieren. Das geht beispielsweise über die Hausbank oder über einen Online-Broker.
Achtung: Vergangene Erfolge lassen nicht unbedingt auf zukünftige schließen. Nur weil jemand in der Vergangenheit eine hohe positive Rendite erzielt hat, bedeutet das nicht, dass es auch in Zukunft so sein wird. Wichtige Infos zu Risiken des Social Trading findest du hier.

Wer steckt hinter wikifolio?

wikifolio existiert seit 2012. Die Idee dafür kam dem Firmengründer Andreas Kern aber schon einige Jahre davor.

MöglichkeitenLaut eigenen Angaben hatte der CEO von wikifolio im Jahr 2008 ein negatives Erlebnis mit der Hausbank. Diese empfahl ihm ein Finanzprodukt, welches keine Renditen und nur hohe Gebühren bringen würde.

Deshalb begann er, über die Zukunft von Anlagemöglichkeiten nachzudenken: Wie sollte ein modernes Finanzprodukt aussehen? Das war auch das goldene Zeitalter für die ersten sozialen Netzwerke.

So kam der Gründer auf die Idee, eine Social Trading Plattform ins Leben zu rufen. Schon bald waren einige Investoren mit an Bord – unter anderem der Handelsblatt-Konzern. Mitinitiator ist auch die Lang & Schwarz Holding. wikifolio wurde im August 2012 in Wien gegründet.

Im Jahr 2015 gewann die Firma den Zertifikate-Award und mittlerweile gilt das Unternehmen als Europas führende Social Trading Plattform.

Heute arbeitet das innovative Social Trading Unternehmen mit vielen Partnern zusammen – etwa mit der Börse Stuttgart, comdirekt, Consorsbank oder der Hello Bank.

Wofür steht “Social Trading”?

wikifolio

Weiter oben haben wir schon den Begriff Social Trading im Zusammenhang mit wikifolio erklärt. Aber was ist Social Trading im Allgemeinen?

Online Trading BubbleGanz grundsätzlich geht es bei Social Trading – wie es der Begriff schon vermuten lässt – um den sozialen Aspekt des Handelns.

Musste früher jeder für sich selbst investieren, können bei Social Trading Anbietern Investoren miteinander kooperieren.

Social Trading Plattformen ähneln also eher einem sozialen Netzwerk als einem klassischen Online-Broker.

So gibt es bei den einzelnen Assets Pinnwände für Kommentare, kopierbare Anleger-Portfolios und Informationen zum erzielten Erfolg.

Ein positiver Aspekt ist die Transparenz, die man bei klassischen Vermögensverwaltern oft vermisst.

Bei Social Trading Anbietern wie wikifolio, eToro und Co. haben Nutzer mit wenigen Klicks die Möglichkeit, reale Marktdaten und genaue Details zu verschiedenen Musterdepots zu recherchieren.

Wenn man es richtig macht, kann Social Trading sogar als günstige und transparente Alternative zu traditionellen Vermögensberatern gesehen werden.

Zwar bietet Social Trading somit große Vorteile, es gibt jedoch auch Risiken, die jeder Anleger vor dem ersten Investment gut kennen sollte.

Ein Problem ist, dass private Investoren, deren Portfolios kopiert werden können, keinen gesetzlichen Regelungen unterliegen. Durch die geringere Aufsicht können die kopierenden Investoren also zu deutlich riskanteren Anlagestrategien animiert werden.

Weiters steckt die Gefahr in der scheinbaren Simplizität des Social Trading: Auf den ersten Blick wirkt es ziemlich leicht. Tatsächlich sollten sich Anleger aber immer darüber bewusst sein, dass vergangene Gewinne kein Garant für zukünftige sind.

Ein wikifolio-Portfolio nur auf Basis des vergangenen erzielten Erfolges zu kopieren, ist also zu wenig. Nutzer sollten sich auch mit der Anlagestrategie des zu kopierenden Traders befassen und überprüfen, ob diese mit der eigenen Handelsmeinung übereinstimmt.

Alles in allem ermöglicht Social Trading Einsteigern, relativ unkompliziert die Portfolios erfolgreicher Investoren zu kopieren. Dies birgt viele Chancen und dürfte – wenn man es richtig angeht – auch lukrativ sein. Niemals sollte man jedoch die Risiken außer Acht lassen.

Studien deuten darauf hin, dass Social Trading höhere Erfolgschancen bietet als klassisches Trading.

Tipp: Andere für sich traden lassen – ist das eine gute Idee?

Wer erstellt ein wikifolio?

wikifolio gefunden

Theoretisch kann jeder ein wikifolio erstellen: professionelle Vermögensberater, Privatpersonen oder Medienunternehmen.

Heute gibt es eine Vielzahl von wikifolio-Tradern auf der Plattform.

Sie alle publizieren ihre Handelsentscheidungen und ermöglichen somit anderen, ihre wikifolio-Zertifikate zu kopieren.

Wirft man einen Blick in die Übersicht aller wikifolios, so wird eines schnell klar: Die meisten kopierbaren Trader sind Menschen, die entweder schon in der Vergangenheit beruflich mit der Wirtschaft und dem Finanzwesen zu tun hatten oder einfach ein hohes privates Interesse an den Aktienmärkten haben.

Außerdem bieten auch einige Medienunternehmen wikifolios an – das sind etwa Blogger, Wirtschaftszeitungen oder Social-Media-Kanäle.

Zusammengefasst bedeutet dies, dass es eine Vielzahl von verschiedenen Akteuren auf der wikifolio-Plattform gibt. Grundsätzlich kann aber jeder, der über 18 ist, seine eigenen Handelsideen veröffentlichen.

Damit ein wikifolio-Zertifikat aber zu einem investierbaren Finanzprodukt wird, muss es mindestens 21 Jahre alt sein und es müssen mindestens 10 Menschen ihr Interesse daran bekundet haben, Geld in das Zertifikat zu inverstieren.

Wenn diese Voraussetzungen erfüllt sind, wird ein wikifolio-Zertifikat erstellt, welches dann auf der Börse Stuttgart gehandelt wird. Ab diesem Zeitpunkt ist es möglich, über die eigene Bank / den eigenen Broker in das Zertifikat zu investieren.

Wie kann ich von wikifolio profitieren?

Animation

Es gibt zwei Möglichkeiten, von wikifolio zu profitieren.

  • Einerseits kann man sich selbst ein Depot von wikifolio-Zertifikaten zusammenstellen und in die Handelsentscheidungen anderer investieren – Voraussetzung dafür ist, dass es sich um investierbare Zertfikate handelt.
  • Andererseits kann man selbst Musterdepots erstellen und dafür sorgen, dass andere wikifolio-Nutzer ins eigene Zertifikat investieren. Neben der eigenen Rendite bekommen besonders erfolgreiche wikifolio-Trader eine Erfolgsprämie.

Die meisten Nutzer verwenden wikifolio, um in Zertifikate anderer Trader zu investieren. Dazu reicht es, auf der Plattform von wikifolio nach passenden Musterdepots für die eigene Anlagestrategie zu suchen.

Anschließend kann man mit der Kenn-Nummer des Zertifikats (ISIN) beim eigenen Broker oder bei der eigenen Bank in das Zertifikat investieren – die wikifolio-Zertifikate sind schließlich frei an der Börse Stuttgart handelbar.

Wer in wikifolios investieren möchte, der sollte auf einen diversifizierten und guten Mix aus verschiedenen Anlageklassen schauen.

Oft sieht man schon in der wikifolio-Übersicht, ob ein wikifolio etwa aktiv diversifiziert ist oder nicht.

Die Handelszeiten für wikifolio-Zertifikate sind Montag bis Freitag zwischen 7:30 bis 23:00, samstags von 10:00 bis 13:00 und sogar sonntags von 17:00 bis 19:00.

Alles in allem können interessierte Anleger also über den eigenen Broker in wikifolio-Zertifikate investieren, da die Zertifikate über die Börse Stuttgart und BX Swiss laufen. Um das eigene Depot aus Handelsideen zusammenzustellen, empfiehlt sich die Plattform von wikifolio, da man hier sehr viele Informationen zu den Investoren und zu den Handelsideen findet.

Wer sich für die Börse interessiert, ein gutes Händchen hat oder beruflich damit zu tun hat, kann auch selbst ein wikifolio erstellen.

Bei genügend Interesse in der wikifolio-Community wird das Zertifikat innerhalb weniger Wochen investierbar.

Trader, die ihre Handelsentscheidungen offenlegen und somit wikifolio-Zertifikate erstellen, bekommen Erfolgsprämien, wenn ihre wikifolios besonders gut performen.

Somit können wikifolio-Trader doppelt von ihren Investitionen profitieren – auf der einen Seite von den eigenen Renditen und auf der anderen von der wikifolio-Erfolgsprämie.

Diese wird in Abhängigkeit der Investitionen ausgezahlt. Je mehr investiertes Kapital der wikifolio-Trader aufweisen kann, desto höher die Erfolgsprämie.

Welche Arten von wikifolios gibt es?

Der Filter in der wikifolio-Übersicht deutet es bereits an: Es gibt mehrere Arten von wikifolios. Aber welche sind das und wie unterscheiden sie sich?

Werfen wir einen Blick auf alle Arten von wikifolios.

  • Klassische wikifolios
    Hinter klassischen wikifolios stecken private Investoren – also etwa Wirtschaftsinteressierte oder Menschen, die beruflich mit der Finanzwelt zu tun haben und nebenbei ihr Kapital öffentlich und kopierbar anlegen. Damit man ein klassisches wikifolio eröffnen kann, muss man 18 Jahre alt sein und genug Finanzwissen mitbringen. Damit es investierbar wird, muss man genug Menschen aus der wikifolio-Community von der eigenen Handelsidee überzeugen. Dann wird aus einem virtuellen Musterdepot ein an der Börse gelistetes.
  • Dachwikifolios
    Die sogenannten “Dachwikifolios” stellen eine besondere Form von wikifolios dar. Im Gegensatz zu normalen wikifolios, handelt es sich hierbei um eine Gruppierung von mehreren wikifolios zu einer Gruppe – dem sogenannten Dachwikifolio. Im Mittelpunkt dessen steht eine Handelsidee. Ein großer Vorteil ist, dass bei dieser Art von Zertifikaten eine hohe Diversifizierung und Streuung vorliegt. Da ein Dachwikifolio viele verschiedene wikifolios beinhaltet, welche wiederum viele Aktien beinhalten, ist die Streuung größer, was mit einem niedrigeren Verlustrisiko einhergeht.
  • Medien-wikifolios
    Auch Medien können wikifolios ausgeben. Oft sind darunter Zeitungen, Magazine und Blogs, die sich mit der Finanz- und Aktienwelt beschäftigen. Als Beispiel sind hier etwa die wikifolios von BoerseOnline, Bullenbrief oder Disruptor zu nennen.
  • Vermögensverwalter-wikifolios
    Auch professionell ausgebildete Vermögensverwalter haben die Möglichkeit, kopierbare wikifolios zu erstellen. Das sind vorrangig Menschen aus Österreich und Deutschland. Wenn die Vermögensverwalter eine Lizenz für ihren Beruf haben, werden diese auf wikifolio auch dementsprechend als Vermögensverwalter markiert.
  • Themen-wikifolios
    Wie es die Bezeichnung schon vermuten lässt, geht es bei Themen-wikifolios um spezielle Handelsthemen. Wer etwa spezifisch in einen Bereich investieren möchte, kann dies mit diesen wikifolios machen. Das kann eine gute Idee sein, ist gleichzeitig aber wegen der geringeren Diversifizierung riskanter. Wer in Themen-Zertifikate investiert, sollte also selbst für eine hohe Diversifikation sorgen – etwa durch ein Investment in verschiedenste Themen-wikifolios.

Für Interessierte: So investierst du in ein wikifolio

Sinn

Sehen wir uns in 3 einfachen Schritten an, wie du in ein wikifolio investieren kannst – von der Recherche bis zur Rendite.

Passende wikifolios finden

Im ersten Teil geht es darum, passende wikifolios zu finden.

Dazu eignet sich die Webseite von wikifolio hervorragend. Unter dem Menüpunkt “wikifolios” findet man die Unterseiten “Entdecken” und “Suchen”.

Es empfiehlt sich, anfangs durch die einzelnen Profile durchzuklicken und sich mit der Plattform vertraut zu machen. Im nächsten Schritt kann man dann die Performance der wikifolios ansehen und etwas zur Handelsidee einzelner Depots lesen.

Wikifolio Screenshot

Abhängig von der eigenen Handelsstrategie wird nun eine potenzielle Liste von passenden wikifolios erstellt, in die man investieren möchte. Wichtig ist, dass man bei diesem Schritt auch herausfindet, wer hinter den wikifolios steckt.

Um ein wikifolio zu markieren, reicht ein Klick auf den Watchlist-Button.

In ausgewählte wikifolios investieren

Nachdem man sich eine Liste der Zertifikate erstellt hat, in die man investieren möchte, geht es ans Investieren.

Dazu nutzt man den eigenen Broker / die Hausbank.

Da die wikifolio-Zertifikate an der Börse Stuttgart gelistet sind, können sie – wie jedes andere Finanzprodukt mit ISIN-Nummer – problemlos und direkt gehandelt werden.

So können die wikifolio-Zertifikate ohne Umwege ins eigene Depot gekauft werden.

Voraussetzung dafür ist – wie weiter oben bereits erwähnt – dass es sich um investierbare wikifolios handelt. Brandneue wikifolios, die noch nicht genügend Unterstützung aus der Community erhalten haben, sind noch nicht investierbar und haben noch kein Zertifikat.

Wenn man aber eine ausgiebige Recherche vor dem ersten Investment gemacht hat, dürfte man sich nur für investierbare wikifolios entschieden haben.

Depot beobachten

Die wikifolio-Zertifikate sind eingekauft, das Depot steht. Jetzt heißt es: beobachten.

Eingeloggte wikifolio-Nutzer haben in Echtzeit die Möglichkeit, alle Entwicklungen ihrer Zertifikate live zu verfolgen.

Man sieht etwa, ob die eigenen Positionen eine positive Rendite abwerfen und man kann neue Entwicklungen der kopierten wikifolios verfolgen. Empfehlenswert sind hierbei auch die Timelines der einzelnen Trader, wo man Informationen und Nachrichten aus der Finanzwelt nachlesen kann.

Grundsätzlich empfiehlt es sich, die wikifolios über einen längeren Zeitraum zu halten. Dann sind die Chancen auf eine positive Rendite höher. Garantien gibt es dafür aber natürlich nie.

Je besser die Recherche vor dem Investment war, desto besser wird die Entwicklung des eigenen wikifolio-Depots aussehen.


Welche Gebühren gibt es bei wikifolio?

Natürlich muss sich auch das System hinter wikifolio finanzieren. Sehen wir uns im Folgenden daher die Gebühren an, die auf wikifolio-Anleger zukommen.

Wer die Online-Plattform von wikifolio verwendet, kann dies jederzeit gratis tun.

Investiert man jedoch in ein wikifolio-Zertifikat, fallen Gebühren an. Kunden müssen dann mit der Zertifikatsgebühr und der anfallenden Performancegebühr rechnen.

  • Zertifikatsgebühr
    Diese Gebühr wird jeden Tag anteilsmäßig verrechnet und kann bis zu 0,95 % pro Jahr betragen.
  • Performancegebühr
    Auch diese Gebühr kommt auf wikifolio-Investoren zu. Sie wird zuallererst vom wikifolio-Trader vorgeschlagen und dann von der Plattform bestätigt. Die Performancegebühr ist vom Erfolg des wikifolio-Zertifikats abhängig und kann bis zu 30 % betragen. Sie wird jedoch nur dann fällig, wenn ein wikifolio einen neuen Jahres-Höchststand (“neues High-Watermark”) erzielt.

Neben den oben genannten Gebühren kann der eigene Broker / die eigene Bank noch Transaktionsgebühren erheben.

Weitere Kosten gibt es dann aber nicht. Kunden müssen also mit keinen weiteren versteckten Gebühren rechnen – dies wird auch von wikifolio auf der eigenen Kundenseite so garantiert.

Vor- & Nachteile von wikifolio

Vorteile

  • Chancen, erfolgreiche und professionelle Trader nachzuahmen
    Durch wikifolio bekommen Einsteiger die Möglichkeit, die Handelsentscheidungen professioneller Trader und Vermögensverwalter zum Kleinstpreis zu kopieren. So können auch Private vom Finanzsektor profitieren.
  • Unkomplizierter Einstieg
    Da die wikifolio-Zertifikate mit diversen Brokern handelbar sind und jedes über eine eigene ISIN-Nummer verfügt, ist das Investment in ein Zertifikat so einfach wie der Kauf einer Aktie.
  • Aktive Community
    Die wikifolio-Community ist jeden Tag aktiv und analysiert das weltweite Finanzgeschehen. Auch Neulinge können vom Wissen der Community profitieren und sich Know-how aneignen.
  • Transparente Plattform
    Auf wikifolio sehen Anleger sofort, welche Musterdepots gut performen und welche man eher meiden sollte. Viele Daten und Fakten helfen bei der Recherche und der Suche nach zu kopierbaren Depots.
  • Jeder Anlageschritt kann verfolgt werden
    Man kann jedes einzelne Investment nachverfolgen. Im Gegensatz zu klassischen Vermögensberatern bietet das eine noch nie dagewesene Transparenz.

Nachteile

  • Emittentenrisiko
    Zwar gibt es auch hier theoretisch ein Emittentenrisiko – dieses soll jedoch laut wikifolio wegen einer Besicherungslösung nicht mehr zum Tragen kommen.
  • Spekulationsrisiko
    Oft werden in der wikifolio-Rangliste weit oben sehr spekulative Trader angezeigt. Diese sind zwar vielleicht gerade ziemlich erfolgreich – doch bei spekulativen Investments kann sich dies kurze Zeit später wieder ändern.
  • Es sieht einfacher aus als es ist
    Social Trading sieht für viele Kunden auf den ersten Blick sehr einfach aus. Tatsächlich benötigt man jedoch auch hier ein Gespür für die richtigen Zertifikate und es gibt nie eine Garantie, dass sich das eigene Investment so entwickelt, wie man es sich wünscht.
  • Risiko, schnell Geld zu verlieren
    Gerade weil es so einfach aussieht, investieren viele schnell und unbedacht Kapital. Dabei vergessen sie, dass man auch bei Social Trading sehr schnell Geld verlieren kann.

Alternative zu wikifolio

eToro Top Trader Ansicht

eToro Screenshot

Natürlich gibt es in der Welt des Social Trading auch Alternativen zu wikifolio. Eine davon ist eToro.

eToro ist einer der größten Social Broker weltweit. Laut eigenen Angaben hat die Plattform mehr als 24,8 Millionen Nutzer.

Im Gegensatz zu wikifolio kann man bei eToro direkt auf der Plattform traden. Es muss also nicht über einen externen Broker ge- oder verkauft werden.

Außerdem sind ein Großteil der Handelsbewegungen bei eToro sogenannte CFDs. Man kann als User somit auf die weitere Entwicklung eines Kurses spekulieren.

Auch bei eToro gibt es eine große Community an aktiven Tradern.

Wie bei wikifolio, kann man bei eToro die vergangene Performance, wichtige Insights und aktuelle Nutzer-Posts einsehen, bevor man einen Trader kopiert.

Wer einen noch unkomplizierteren Weg für das Social Trading sucht, findet in eToro vielleicht die richtige Plattform.

Da CFDs Hebelprodukte sind, kann man mit dem eingesetzten Kapital mehr Geld bewegen. Dies kann sowohl positiv sein (wenn sich der Kurs in die gewünschte Richtung bewegt), aber auch für deutlich mehr Verluste sorgen. CFD-Hebelprodukte sind also sehr riskant und für Anfänger nicht geeignet.

Wer mit eToro beginnen möchte, sollte sich zuallererst das kostenlose Demokonto ansehen. Dort kann man in einer sicheren Umgebung mit virtuellem Geld das Trading probieren.

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