Social Trading Vergleich: Top 5 Plattformen

  • Anbieter   
  • Empfehlung   
  • Handelsinstrumente   
  • Demokonto   
  • Mindesteinzahlung   
  • weitere Vorteile   

  • Etoro


  • Pionier im Social Trading. Perfekt für Anfänger geeignet, die andere Trader kopieren möchten. Modernes Interface. Mehrere Millionen aktive Nutzer.


  • CFDs basierend auf:
    Krypto, Indizes,
    Währungen, ETF,
    Aktien, Rohstoffe
  • 200€
  • 12 Mio. User
    EU-regulierter Broker
    andere User können beobachtet und kopiert werden
    dank Social Trading und Demo gut für Einsteiger
Aus Deutschland

  • NAGA


  • Neues deutsches Broker-Unternehmen mit mehr als 750 handelbaren Werten und innovativen Social Trading Features.


  • CFDs basierend auf:
    Aktien
    Weitere Märkte:
    Forex, Echte Aktien, Indizes, Krypto, Rohstoffe, ETFs, Futures
  • 250$
  • regulierter deutscher Broker
    mehr als 750 handelbare Werte
    innovative und neue Social Trading Features
    Handelssignale von Top-Tradern

  • ZuluTrade


  • Social Trading Plattform für automatischen Handel. Für Trader geeignet, die sich für den Forex-Handel interessieren. Kein eigenständiger Broker.


  • Trading mit:
    Forex, CFDs
  • vom Partnerbroker abhängig
  • viele Automatisierungs-Möglichkeiten
    übersichtliche Plattform
    ZuluGuard soll vor Verlusten schützen
    interessantes Konzept

  • Wikifolio


  • Social Trading Plattform mit börslich gehandelten Zertifikaten. Portfolios von Nutzern können als "Wikifolios" über normale Broker gekauft und verkauft werden.


  • Handel mit:
    Zertifikaten
  • keine Angabe
  • Handelsideen können in börsengehandelte Zertifikate umgesetzt werden
    ermöglicht Einblick in die Entscheidungen professioneller Trader
    es werden reale Indexzertifikate erstellt

  • Ayondo


  • Deutsche Social Trading Plattform. Aktuell nicht verfügbar.


  • Trading mit:
    CFDs
  • keine Angabe
  • viele mit CFDs handelbare Assets
    15-tägiges Demokonto
    aus Deutschland

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Social Trading VergleichSocial Trading Plattformen verzeichnen stark wachsende Nutzerzahlen. Anbieter wie eToro oder Wikifolio sind aus der digitalen Handelswelt fast nicht mehr wegzudenken. Es verwundert nicht, dass die sozialen Broker so beliebt sind: Sie bieten moderne Interfaces, geringe Gebühren und eine große Palette an Handelswerten.

Doch im Zentrum des Ganzen stehen die sogenannten “Social Features”. Händler auf Social Trading Plattformen haben die Möglichkeit, andere Nutzer zu kopieren, mit ihnen zu interagieren und Handelssignale auszutauschen. Features von klassischen Brokern werden hier mit den Funktionen von sozialen Netzwerken ergänzt.

So entsteht eine einzigartige Dynamik: Besonders erfolgreiche Trader scheinen in speziellen Listen auf. Wenige Klicks reichen, um die Portfolios und Handelsentscheidungen dieser Nutzer zu kopieren. Man wird also zum Follower eines Traders. Die Plattformen dürften somit vor allem für Einsteiger, die erste Erfahrungen mit dem Aktienhandel machen möchten, interessant sein.

In der obigen Tabelle präsentieren wir die Top 5 Social Trading Plattformen. Weiter unten stellen wir einige Broker genauer vor. Du erfährst außerdem, wie du den perfekten Broker für dich findest.

Social Trading: Ratgeber

Analyse

Was ist Social Trading?

Bei sozialem Handel werden die Funktionen sozialer Netzwerke mit denen eines Brokers vermischt. Die Plattformen sind also gleichzeitig fürs Traden und für den Austausch mit anderen Nutzern konzipiert.

TradingDie Community besteht aus Top-Tradern, normalen Durchschnittshändlern und Anfängern.

Bei den allermeisten Social Trading Plattformen besteht die Möglichkeit, zum Follower anderer Trader zu werden. Man kann somit besonders erfolgreiche Nutzer kopieren. Kauft oder verkauft dieser Händler dann etwas, führt der Computer die Handelsentscheidung automatisch auch mit dem eigenen Portfolio durch.

Man muss aber nicht nur Follower bleiben. Jeder kann selbst auch zum Signalgeber werden. Bei einigen Social Trading Brokern ist es so, dass besonders erfolgreiche Signalgeber Provisionen erhalten. Das unterscheidet sich dann aber von Anbieter zu Anbieter.

Zusammengefasst ist das Social Trading also eine Weiterentwicklung des normalen Handels. Vor allem neue Anleger können auf solchen Plattformen viel dazulernen und in Kontakt mit erfolgreichen Händlern treten.

Wie bei allen anderen Anlageformen, bestehen aber auch hier natürlich Risiken. Man sollte beispielsweise von vergangenen Erfolgen nicht automatisch auf zukünftige schließen. Nur weil jemand in der Vergangenheit Erfolg hatte, bedeutet das nicht, dass es auch in Zukunft so sein wird.

Bedachtes Handeln mit klugem Risikomanagement ist also auch auf einer Copytrading Plattform unabdingbar.

Vor- & Nachteile von Social Trading Plattformen

Werfen wir einen Blick auf die positiven und negativen Aspekte von sozialen Handelsplattformen.
Ah-Moment

Vorteile

  • Schwarmintelligenz ausnutzen
    Social Trading Anbieter haben oft spezielle Anzeigen, die darüber Auskunft geben, wieviele Menschen ein Asset gerade kaufen oder verkaufen. Auch die Marktstimmung wird angezeigt. Wer über diese Informationen verfügt, kann Trends leichter erkennen und hat einen entscheidenden Vorteil.
  • Kopieren von Top-Tradern
    Sogar Anfänger haben die Möglichkeit, innerhalb weniger Minuten nach dem Anmeldevorgang die erfolgreichsten Händler zu kopieren. Diesen direkten Zugang zu den Top-Tradern hat man sonst nicht.
  • Modernes Webinterface
    Im Gegensatz zu klassischen Brokern verfügen die meisten Social Trading Plattformen über moderne Interfaces, die intuitiv bedienbar sind. Auch mobile Apps für Android und iOS sind mit dabei.
  • Automatisierung des Handelns
    Durch die Kopier-Funktion kann man das eigene Investment automatisieren. Als Follower von Top-Tradern übergibt man die Handelsentscheidungen in die Hände einer anderen Person.
  • Kontaktmöglichkeiten zu anderen Anlegern
    Es besteht die Möglichkeit, mit anderen Tradern in Kontakt zu treten. Wie auf Facebook oder Twitter gibt es bei eToro beispielsweise eine Timeline, wo über Handelsentscheidungen diskutiert wird.
  • Signale nutzen oder selbst Signalgeber werden
    Auf NAGA, ebenfalls Social Trading Plattform, gibt es eine spezielle Funktion fürs Veröffentlichen von Signalen. Anleger können somit Handelssignale mit anderen Nutzern austauschen.
  • Profitables Geschäft für erfahrene Trader
    Wer konstante Gewinne generiert, wird immer mehr Follower bekommen, die die eigenen Handelsentscheidungen kopieren. Viele Plattformen schütten Provisionen an diese Top-Trader aus.
  • Kann anfangs kostenlos genutzt werden
    Social Trading Plattformen bieten für Einsteiger die Möglichkeit, die Plattform komplett kostenfrei zu nutzen. Im Demokonto darf man sogar mit virtuellem Geld trainieren – auf Basis der echten Kurse.

Nachteile

  • Risiken werden unterschätzt
    Zugegebenermaßen sind die Vorteile von Social Trading Anbietern ziemlich überwältigend. Doch davon darf man sich nicht blenden lassen. Vor allem beim Handel mit CFDs (und dem damit einhergehenden Hebel) können zwar schnell Gewinne, aber auch schnell hohe Verluste generiert werden. Dieses Risiko besteht immer, denn auch die besten Händler fahren Verluste ein.
  • Nicht jeder Signalgeber ist gut
    Zwar gibt es auf den meisten Plattformen viele Statistiken und Risikobewertungen für Signalgeber, doch es ist trotzdem nicht leicht, die Spreu vom Weizen zu trennen. Wenn man den Falschen kopiert, kann es schnell zu Verlusten kommen.
  • Man wird leicht hinters Licht geführt
    Social Trading Plattformen haben oft vielversprechende Werbungen. Die Tatsache, dass mehr als 50% beim CFD-Handel verlieren, sieht man dann oft nur im Kleingedruckten. Es gibt zwar Studien, die belegen, dass die Gewinnchancen beim Copytrading höher sind, doch man sollte immer objektiv und so emotionslos wie möglich an die Sache rangehen.
  • Je kurzfristiger, desto riskanter
    Wo zieht man eigentlich die Grenze zwischen Spekulation und Investition? Wer Aktien innerhalb weniger Tage kauft und verkauft, ist sicher mehr Spekulant als Investor. Es wurde in der Vergangenheit schon unzälige Male bewiesen, dass langfristige Investments risikoärmer sind, als kurzfristiges Spekulieren.

Wie funktioniert Social Trading im Detail?

Trader werden

Broker aussuchen

Der erste Schritt ist, einen seriösen und einfach zu bedienenden Broker zu finden. Dabei hilft unsere Vergleichstabelle weiter oben.

Bei der Broker-Auswahl sollte man auf einige Dinge schauen.

Bester CFD-Broker EntscheidungAuf der Prioritäts-Liste an erster Stelle steht sicherlich die Seriosität und Regulierung. Es sollten nur Broker infrage kommen, die innerhalb der EU reguliert werden. Darauf haben wir auch bei der Erstellung unserer Vergleichstabelle geachtet. Broker ohne Impressum oder ohne Infos zu Regularien sollten vermieden werden.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Mindesteinzahlung. Diese wird von den Brokern zwar ab und zu geändert, ist die meiste Zeit aber konstant.

Für die eToro Gebühren findest du hier die CFD.guide-Übersicht.

Weiters sollten vor allem Anfänger darauf achten, dass der Broker ein Demokonto bietet.

Bei einem Demokonto handelt es sich um eine abgesichterte “Sandbox”, in der mit virtuellem, nicht realem Geld gehandelt wird. Man bekommt meist ein Kapital mit 50.000 oder 100.000€. Dieses sollte genutzt werden, um den Handel mit dem Broker zu erlernen. Wenn man genug Selbstvertrauen im Traden bekommen hat, kann man dann zum Echtgeld-Konto wechseln.

Mehr Infos zu Demokonten gibt es hier.

Last but not least: Die Features. Social Trading Plattformen sind dafür bekannt, immer wieder neue Innovationen auf den Markt zu bringen. Bei eToro waren dies vor Kurzem die CopyPortfolios, bei NAGA die Community-Signale. Mit den Community-Signalen erhält jeder die Möglichkeit, Erkenntnisse mit anderen zu teilen und damit sogar Geld zu verdienen. Pro Kopierer wird nämlich eine Provision ausgezahlt.

Anmelden

Nachdem der Broker ausgesucht ist, erfolgt die Registrierung.

Der Prozess unterscheidet sich von Anbieter zu Anbieter, ist grundsätzlich aber sehr einfach. Neben Angaben zu Wohnort und privaten Infos, muss auch ein sogenanntes “Know Your Customer”-Formular ausgefüllt werden.

Broker innerhalb der Europäischen Union sind verpflichtet, Informationen zu den Kunden-Erfahrungen einzuholen. So erfahren die Unternehmen, wie viel Know-How potentielle Anleger mit Aktien bereits haben. Auch die Risikobereitschaft wird abgefragt.

Nach der Anmeldung haben User die Auswahl zwischen Demo- und Echtgeld-Konto. Wie bereits einige Absätze weiter oben erwähnt, sollten alle zuerst ins Demokonto gehen, um sich mit dem Interface vertraut zu machen. Zum Echtgeld-Konto gelangt man dann meist mit 1-2 Klicks.

Mit anderen in Kontakt treten & kopieren

eToro CFD Broker

eToro Screenshot

Die Interfaces unterscheiden sich natürlich bei jedem Broker.

Grundsätzlich hat man aber irgendwo die Möglichkeit, Top-Trader zu finden. Im Profil sieht man dann beispielsweise, wie die Performance der letzten Monate war. Auch eine automatische Risikobewertung wird angezeigt.

Die Trader können in ihrem Profil außerdem Angaben zur eigenen Risiko-Affinität und zu den eigenen Strategien machen. Als potentieller Follower hat man so die Möglichkeit, Trader zu finden, die den eigenen Erwartungen entsprechen.

Bei der Suche nach Tradern ist jedoch folgender Grundsatz äußerst wichtig: Vergangene Erfolge lassen nicht auf zukünftige Erfolge schließen. Nur weil jemand in den vergangenen Monaten Gewinne erzielt hat, heißt das nicht, dass auch im nächsten Monat ein Plus dastehen wird.

Wie bei anderen Investmentformen sollte auch beim Copytrading darauf geschaut werden, das hohe Risiko zu streuen. Dies gelingt beispielsweise mit Diversifikation. Das Geld sollte also über mehrere verschiedene Trader und verschiedene Aktien-Branchen verteilt werden.

Tipp: Niemals sollte man das gesamte eingesetzte Kapital nur auf einen Trader setzen.

Wie trade ich bei Social Trading Plattformen erfolgreich? – 3 Tipps

Aktien GrundlagenSocial Trading kann profitabel sein, wenn man es richtig angeht.

Um dir den Einstieg so positiv wie möglich zu gestalten, gehen wir im Folgenden auf 3 Dinge ein, die jeder Anleger beim Social Trading und beim Handel mit CFD beachten muss.

Auf die Auswahl der Signalgeber achten

Die Performance des eigenen Social Trading Portfolios hängt von der Auswahl der kopierten Anleger ab. Wer die eigenen Erfolgschancen erhöhen will, der muss bei der Recherche der Signalgeber aufmerksam sein und potentielle schwarze Schafe sofort aussortieren. Je genauer die Anfangsrecherche, desto höher die Chance auf ein großes Plus in der Zukunft.

Nicht nur auf die maximale Rendite schauen

Auf Plattformen wie eToro besteht die Möglichkeit, Trader nach Jahresrendite zu sortieren. Ganz oben stehen dann diejenigen mit krassen Renditen, die auf den ersten Blick vielleicht sogar zu schön um wahr zu sein sind.

Doch diese Händler riskieren sehr viel, um diese Renditen zu erzielen. Denn hohe Gewinnchancen gehen auch mit hohen Risiken einher. Es ist durchaus möglich, dass diese Händler im nächsten Jahr wieder einen Großteil ihres erwirtschafteten Kapitals verlieren.

Wer risikobewusst anlegt, wählt vielleicht etwas niedrigere Renditen, die dafür aber auch weniger riskant sind. Mit erhöhten Gewinnchancen steigt nämlich auch das Risiko.

Emotionen hintanstellen und passiv investieren

Damit es mit dem eigenen Portfolio langfristig bergauf geht, sollten Strategien und Entscheidungen nicht alle paar Tage geändert werden.

Schon Warren Buffet wusste, wie aus dem Aktienmarkt das meiste rausgeholt wird: Indem Assets gekauft und dann über Jahre oder sogar Jahrzehnte gehalten werden, bevor man sie verkauft.

Wenn man die Aktie eines Unternehmens kauft, von dem man überzeugt ist und auch eine Zukunftsperspektive sieht, wird man mit einer hohen Wahrscheinlichkeit bei einem langen Investment einen Gewinn machen. Spekuliert man aber auf Stunden- oder Tagesbasis, dann sind die sicheren Gewinnchancen schon kleiner – und das Risiko höher.

Studien zu Social Trading Plattformen

Lernen

Durch die gestiegene Popularität von Copytrading, bzw. Social Trading, wurden auch Studienautoren auf dieses Thema aufmerksam.

So wurde etwa im Mai 2015 eine Studie an der Universität Bochum veröffentlicht, die zu folgender Erkenntnis kam: Social Trading Plattformen können Gewinne wie Hedge-Funds erzielen und eröffnen somit auch Privatinvestoren den Zugang zu den Märkten. Im Gegensatz zu Hedge-Funds sind die Social Trading Anbieter jedoch transparenter und liquider. Die durchschnittliche wöchentliche Rendite liegt bei den oberen 50% der Signalgeber sogar über der von Investmentfonds.

Ein Informatiker am Massachusetts Institute of Technology veröffentlichte im Jahr 2014 ebenfalls eine Studie, in der er auch ein positives Fazit zu Social Brokern zog: “Die Nutzer spielen nicht gegeneinander, sondern gegen den Markt. Das motiviert die User, viele Handelsinformationen auszutauschen.” Social Trading Plattformen bieten nach dieser Theorie höhere Gewinnchancen als klassische Broker.

Ein Bericht des World Economic Forum sieht soziale Broker sogar als Bedrohung für klassische Vermögensverwalter, da Kunden erstmalig mehr Kontrolle über ihr eigenes Kapital erhalten.

In einer Studie der St. John’s University, deren Zusammenfassung aktuell nur noch auf Wikipedia abrufbar ist, kamen die Autor zu diesem Schluss: Investoren, die viele Follower (“Kopierer”) haben, agieren und handeln anders, als anonyme Investoren. Sie fühlen sich laut Studie ihren Anhängern gegenüber verantwortlich und möchten sie nicht enttäuschen. Das kann jedoch auch negative Auswirkungen auf Handelsentscheidungen haben.

Für wen eignet sich Social Trading am besten?

Social Trading Anbieter für wen?Durch die Werbung denken viele Menschen, dass Copytrading sehr einfach sei und komplett passiv durchgeführt werden kann. Dass dem nicht so ist, merken viele erst bei den ersten Verlusten.

Copytrading eignet sich besonders für Menschen, die bereit dazu sind, neue Erfahrungen mit innovativen Trading-Methoden zu machen.

Copytrading kann profitabel sein, wenn man ein hohes Risikobewusstsein hat und aktives Risikomanagement betreibt.

Obwohl es in vielen Werbungen so wirkt, ist Social Trading auch kompliziert und mit sehr vielen Risiken verbunden. Trotz des sozialen Aspekts sollten nur Gelder investiert werden, die man nicht für andere Dinge reserviert hat. Niemals sollten Kredite oder andere Schulden für den Copytrading-Handel genutzt werden.

Social Trading eignet sich also für all diejenigen am besten, die mit Risiken gut umgehen können und sich nicht blind auf Top-Trader verlassen möchten. Wer sehr naiv ist und große Geldmengen in die Hände eines Trading-Gurus legen möchte, ist beim Social Trading leider falsch.

Mit Copytrading können zwar Gewinne erzielt werden, es bestehen jedoch nicht zu unterschätzende Risiken.

Anfänger können auf Social Trading Plattformen von den Portfolios erfolgreicher Trader lernen. Man sollte jedoch schon von Anfang an ein Risikobewusstsein entwickeln.


Social Trading Plattformen im Detail: Die besten Broker

Die folgende Liste wird nicht automatisch aktualisiert und soll einen Überblick über empfehlenswerte Anbieter liefern.

Den aktualisierten Vergleich findest du in der Tabelle ganz oben.

eToro

eToro Screenshot

eToro Screenshot

Der beliebteste und größte Anbieter von Social Trading ist eToro.

Die Plattform existiert bereits seit 2007. Seit damals entwickelte sich der Copytrading-Pionier zu einem Anbieter mit innovativen Social Trading Features. Laut Unternehmensangaben zählt eToro bereits mehr als 10 Millionen weltweite Nutzer.

Bei eToro gibt es eine 0%-Commission-Politik. Das bedeutet, dass es keine Gebühren für den Handel mit Aktien oder ETFs gibt. Für die Plattform werden jedoch einige andere Gebühren fällig, die wir hier aufgelistet haben.

Neben dem Handel mit CFDs oder dem Direkthandel mit Aktien unterstützt eToro auch das Investieren in Kryptowährungen.

Das Interface von eToro wirkt modern und aufgeräumt. Es bietet neben der Möglichkeit für den alleinigen Handel mit diversen Werten auch die Copytrading-Funktionen. Ein Klick auf den Menüpunkt “CopyPeople” reicht aus, um einige der Top-Trader anzuzeigen.

Neben der aktuellen Performance der letzten 7 Tage wird auch ein von der Plattform berechneter Risikofaktor angezeigt. Je höher dieser ist, desto riskanter das Kopieren dieses Nutzers. Gleichzeitig sind aber auch höhere Renditen möglich.

eToro teilt die zu kopierenden Nutzer in verschiedene Gruppen auf, etwa langfristige Investoren, kurzfristige Spekulanten und Investoren mit verschiedenen Strategien. So kann jeder die für sich passende Anlagestrategie finden.

Bei den “CopyPortfolios” handelt es sich um spezielle Investmentprodukte. Hier stellt eToro Fonds zusammen, in denen mehrere Aktien einer bestimmten Branche (etwa erneuerbare Energien oder Medizin) oder mehrere Top-Trader zusammengefasst sind.

Zusammenfassung: eToro ist sicherlich die bekannteste Plattform fürs CopyTrading im deutschsprachigen Raum. Nach unseren Einschätzungen ist der Anbieter seriös und bietet viele verschiedene Möglichkeiten für den Handel. Weitere Infos zu eToro findest du in unserem großen eToro vs. Plus500 Direktvergleich.

Zulutrade

Zulutrade Test

Zulutrade Screenshot

Bei Zulutrade geht es hauptsächlich um Forex-Trading, also um den Handel mit Währungen.

Im Gegensatz zu eToro handelt es sich bei Zulutrade aber nicht direkt um eine Trading-Plattform. Vielmehr bekommt man über Zulutrade eine Auswahl an Brokern, die dann mit dem Depot bei Zulutrade verbunden wird.

Es kann auch nicht jeder Top-Trader werden. Der Anbieter glaubt daran, dass private Händler von den Top-Experten profitieren können. Die Handelssignale werden dann zum ausgewählten Broker geleitet.

Zulutrade kann sich für so manch einen Trader rentieren, doch wer bei Zulutrade anfängt, der steigt in den hochspekulativen Handel mit Währungen ein. Mit langfristigem Investieren hat Zulutrade also vergleichsweise wenig zu tun.

Der Anbieter empfiehlt sich für all jene, die ins hochspekulative Forex-Trading einsteigen möchten. Mit den richtigen Top-Tradern können Anleger hier Gewinne erzielen, doch es ist vergleichsweise riskant.

Der sogenannte ZuluGuard soll vor Verlusten schützen, bzw. sie begrenzen.

Zusammenfassung: Zulutrade ist ein Anbieter, der viele Möglichkeiten im Zusammenhang mit dem Forex-Handel bietet. Der hochspekulative Handel mit Währungen dürfte für viele Privatanleger zu undurchsichtig und kompliziert sein. Hier kommt Zulutrade ins Spiel. Für uns ist Zulutrade ein interessantes und innovatives Konzept.

NAGA

Ein neuer Social Trading Anbieter mit sehr innovativen Funktionen ist NAGA.

NAGA hat seinen Sitz in Hamburg und unterliegt somit deutschem Recht. Die soziale Handelsplattform unterstützt das Traden von Aktien, Kryptowährungen, Forex und CFDs. Auch ETFs können mit NAGA gehandelt werden.

Vom Interface her erinnert NAGA etwas an eToro, doch die Funktionen unterscheiden sich teilweise gänzlich. Ein besonderes Feature ist die Live-Bestenliste. Hier kann man nach erfolgreichen Top-Tradern suchen und ihre Handelsentscheidungen mit einem Klick kopieren.

Weiters bietet NAGA Handelssignale in Form einer Story-Funktion im Feed. Das erinnert beispielsweise an soziale Netzwerke wie Instagram oder Facebook.

Über dem News-Feed können Nutzer ihre Handelssignale posten, beispielsweise “Wenn Bitcoin über einen Wert von XYZ steigt, dann Kaufposition eröffnen”. Diese Signale können von Nutzern ebenfalls mit einem Klick kopiert werden.

Zusammenfassung: NAGA eignet sich vor allem für Personen, die einen in Deutschland ansässigen Broker suchen. Die Handelsplattform bietet viele innovative Features und es ist davon auszugehen, dass diese in Zukunft noch ausgebaut werden.

Wikifolio

eToro Alternative Wikifolio

Auch Wikifolio ist eine Social Trading Plattform, die vor allem in Deutschland und Österreich sehr populär ist.

Zwar treffen auch auf Wikifolio Einsteiger und Trader-Experten aufeinander, doch das Konzept entscheidet sich von vielen anderen Plattformen grundlegend.

Bei einem Wikifolio (also beim Depot eines Traders) handelt es sich um ein Zertifikat, welches an den Börsen gehandelt wird. Die Zertifikate haben eine ISIN und können somit mit vielen x-beliebigen Brokern gehandelt werden.

Auch Menschen, die eigentlich gar kein Wikifolio-Mitglied sind, können dank der börsengehandelten Zertifikate mit Wikifolio-Depots traden.

Wikifolios können also – wie normale Aktien auch – mit Brokern gekauft und verkauft werden.

Auf der Wikifolio-Webseite hat man als Kunde viele Möglichkeiten, Wikifolio-Zertifikate zu durchstöbern und das passende Wikifolio für die eigene Anlage-Strategie zu finden.

Laut einer wissenschaftlichen Untersuchung zweier Schweizer Universitäten schneiden Wikifolios performancemäßig besser ab als der gesamte Aktienmarkt. Große Wikifolios schnitte im Durchschnitt sogar besser ab als der MSCI World.

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