Das Auf und Ab am Aktienmarkt geht in die nächste Runde, ein Jahr Corona – ein Jahr nach dem Crash & Quo-Vadis Bitcoin?

01.03.2021 (KW 9)

Am letzten Handelstag des Monats schloss der DAX mit einem Minus von 1,4 %. Damit ging eine Woche voller Höhe und Tiefen zu Ende.

Gewinner war am Freitag übrigens die Infineon Aktie mit einem Plus von etwa zwei Prozent, das Schlusslicht war die Aktie der Deutschen Bank mit einem Minus von drei Prozent.

Trotz allem hat der DAX – auf den Monat gesehen – im Plus abgeschlossen, nämlich mit 2,6 %.

Gamestop: Die nächste Runde

Unterdessen ging an der New Yorker Börse das Kapitel Gamestop weiter. Nachdem die Aktie zunächst um 25% gestiegen war – unerklärlicherweise – stürzte sie dann um mehr als 20 % ab und datierte bei Börsenschluss bei 86 Dollar.

BASF startet optimistisch in das Geschäftsjahr 2021

Nachdem das Geschäft 2020 eher rückläufig war, erwartet der Chemiekonzern BASF in diesem Jahr wieder Zuwächse. Unternehmenschef Martin Brudermüller sagte am Freitag bei der Bekanntgabe der detaillierten Zahlen aus dem vergangenen Geschäftsjahr: „Für das Jahr 2021 erwarten wir, dass sich die Weltwirtschaft von dem starken Einbruch infolge der Corona Pandemie erholen wird.“ (Quelle: Boerse-Online.de)

Zurzeit kann allerdings niemand genaue Vorhersagen machen, wie genau es eigentlich weitergeht. Sicher ist allerdings, dass die Weltwirtschaft eine geraume Zeit brauchen wird, um wieder auf das alte Niveau von vor Corona zu kommen.

Ein Jahr Corona – ein Jahr nach dem Crash

Seit über einem Jahr hat Covid 19 die Welt im Griff. Fast genau ein Jahr ist es her, dass die Aktienmärkte in Europa und in den USA abstürzten – der schnellste und heftigste Absturz in der jüngsten Börsengeschichte.

Allerdings war der Absturz nicht von langer Dauer. Innerhalb von zwölf Monaten erholten sich die Börsen wieder und viele Indizes verzeichneten später wieder neue Höchststände. Als Krisengewinner gelten vor allem Technologieunternehmen. Mittlerweile sieht es allerdings so aus, dass es an den Börsen einen erneuten Favoritenwechsel gibt. Viele Investoren nehmen ihre Gewinne und investieren in derzeit krisengeschüttelte Branchen wie beispielsweise Flug- oder Reisegesellschaften.

Das ist eigentlich auch ganz logisch. Sobald der Lockdown beendet ist und die Impfquoten steigen, werden auch diese Branchen wieder anziehen.

Positive Entwicklungen dank Corona

Es gab noch eine weitere erfreuliche Entwicklung im Zuge der Corona Krise.

Die Zahl der Aktiensparer*innen stieg an – und zwar um 2,7 Millionen.

Rein statistisch gesehen hat damit jeder sechste Deutsche Aktien, Aktienfonds oder ETFs. Mehr gab es zuletzt im Jahre 2001. Besonders der Gruppe der unter 30-jährigen scheint es das Börsenparkett angetan zu haben. Die Zahl der Investoren in dieser Altersgruppe stieg um fast 70%. Das können aber auch die Zeichen der Zeit sein.

Wir befinden uns derzeit in einem Zeitalter der Niedrig- beziehungsweise Nullzinsen. Somit muss man für langfristigen Vermögensaufbau andere Wege gehen. Allerdings sollte man nicht rein auf Aktien setzen, sondern das Risiko lieber breit streuen und einen Teil des Investments beispielsweise in ETFs und Fonds stecken.

Was macht eigentlich Warren Buffet?

Wer an das Thema Börse denkt, denkt in den meisten Fällen auch an Warren Buffet. Er ist einer der reichsten und vor allem erfolgreichsten Investoren der Welt. Wenn er was zum Thema „Börse“ und „investieren“ zu sagen hat, dann sollte man zumindest ein bisschen darauf hören und es ihm vielleicht gleichtun.

Seine Beteiligungsfirma Berkshire Hathaway muss regelmäßig ihre Deals der amerikanischen Börsenaufsicht SEC offenlegen. Nun war es wieder soweit – und siehe da, in seinem Portfolio, das übrigens 250 Milliarden Dollar wert ist, gibt es drei neue Kandidaten. Den Energiekonzern Chevron, den Risikoberater Marsh und McLennan und das Mobilfunkunternehmen Verizon.

Wie immer, wenn Warren Buffet etwas vormacht, machen es zahlreiche Investoren nach – entsprechend steigen die Aktienkurse der Unternehmen. Buffet ist übrigens ein sogenannter „Value-Investor“, das heißt, er schaut nach unterbewerteten Unternehmen, die in seinen Augen Substanz haben. Wem das Einzelinvestment zu arbeitsintensiv und mühselig ist, kann übrigens auch in Berkshire Hathaway investieren. Das Unternehmen ist börsennotiert.

Quo Vadis Bitcoin? Schwankungen am Kryptomarkt

Bitcoin war lange Jahre DAS Erfolgsmodell am Kryptomarkt. Die Entwicklung war beeindruckend. Innerhalb von einem Jahrzehnt ist sein Wert um den Faktor 1000 gestiegen. Doch momentan sieht es so aus, dass der Stern der Kryptowährung am Sinken ist.

In den vergangenen Tagen hat sich der Bitcoin auf Sturzflug begeben. Genauer gesagt ist er um rund ein Viertel gesunken – auf den Wert 44.000. Jetzt fragen sich viele, ob das nur normale Schwankungen sind oder eine tatsächliche Kurskorrektur der sonst so hochgelobten Kryptowährung.

Auch schon vorher hatten sich Experten kritisch geäußert, unter anderem der langjährige Partner von Warren Buffet, Charlie Munger. Er hält den Bitcon für zu volatil.

Vorreiter Elon Musk oder alles nur heiße Luft?

Elon Musk, beziehungsweise Tesla, hat in Sachen Bitcoin kräftig investiert – und zwar 1,5 Milliarden Dollar. Außerdem will das Unternehmen die Kryptowährung bald als Zahlungsmittel akzeptieren. Daraufhin ist der Kurs natürlich deutlich gestiegen. Das ist erstmal positiv.

Doch glaubt man manchen Experten, ähnelt die Situation an den Aktienmärkten sehr der Lage, die 2008/2009 vorherrschte – vor dem großen Crash. Das liegt unter anderem an den Nullzinsen, deren Zeiten aber vorbei zu sein scheinen.

Treasuries und Bundesanleihen auf dem Vormarsch

In schwierigen Zeiten scheinen sich die Menschen auf alte Werte zurückzubesinnen. Vielleicht ist das der Grund, dass die Zinsen für langlaufende Staatsanleihen derzeit wieder steigen. Selbst die deutschen Schuldpapiere nähern sich aktuell wieder der Nulllinie an. Die amerikanischen haben derzeit sogar ein Plus von zwei Prozent. Dadurch gibt es momentan auf dem Markt durchaus Alternativen zu Aktien und Kryptowährungen.

Dazu schwebt über Bitcoin und Co. immer noch das Damoklesschwert der Regulierung. Das Thema steckt derzeit noch in den Anfängen, aber das heißt ja nicht, dass es sich nicht schnell ändern kann. Das zeigt das Beispiel New York, denn der Staat hat ein Handelsverbot für den größten Bitcoin Handelsplatz Bitifinex verhängt. Anders sieht das Philipp Sandner, der Leiter des Blockchain Center an der Frankfurt School of Finance and Management. Er glaubt nicht, dass die Politik Bitcoin und Co. durch regulatorische Maßnahmen aufhalten kann. Egal wer nun recht hat – in Sachen Kryptowährungen wird es in den nächsten Jahren und Jahrzehnten mit Sicherheit spannend bleiben.

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