Aktien Grundwissen: 9 wichtige Tipps

Aktien Grundwissen BeitragsbildSieht man sich Statistiken und Trends der letzten Jahre an, so fällt eine Sache ganz schnell auf: Die Börse, Aktien und Trading werden in der Allgemeinbevölkerung immer populärer.

Hatten vor wenigen Jahrzehnten nur Finanzprofis Zugang zu den internationalen Märkten, so kann heute jeder mit einer Internetverbindung am globalen Börsenparkett sein Können unter Beweis stellen.

Und das ist gut so: Aktien stellen einen wichtigen Grundpfeiler des internationalen Wirtschaftsgeschehens dar. Ohne Aktien gäbe es viele Innovationen heutzutage wohl gar nicht, denn die Wertpapiere ermöglichen es, sich mit Eigenkapital an einem Unternehmen zu beteiligen. Firmen können damit große Summen an Geld sammeln – für neue Erfindungen und für die Ausführung neuer Ideen.

Wenn auch du zu denjenigen gehörst, die in den Aktienhandel einsteigen möchten, bist du hier richtig.

Im Aktien Grundwissen Ratgeber klären wir alle offenen Fragen zum Thema Aktien.


Aktien GrundlagenGrundlagen

Werfen wir zuallererst einen Blick auf drei grundlegende Fragen, die sich die meisten Anfänger stellen.

Was sind Aktien?

Größere Unternehmen haben die Möglichkeit, eine AG (Aktiengesellschaft) zu gründen. Dann sind sie am Aktienmarkt und können Aktien ausgeben.

Anleger, die an der Firma interessiert sind, bekommen dadurch die Gelegenheit, Aktien zu kaufen.

Wer eine Aktie eines Unternehmens kauft, beteiligt sich daran. Das bedeutet, dass sich Aktienhändler dann am sogenannten “Produktivvermögen” des Unternehmens beteiligen. Das Produktivvermögen steht für die Infrastruktur des Unternehmens – Immobilien, Maschinen oder Patenturkunden.

Die Antwort auf die Frage “Was sind Aktien?” ist also: Anteile an einem Unternehmen.

Unternehmen, die Dividenden auszahlen, beteiligen ihre Anleger am Gewinn. Das bedeutet, dass in regelmäßigen Abständen Zahlungen an die Aktionäre geleistet werden.

Aktienmarkt

Einerseits können Aktienhändler mit Dividenden Geld verdienen. Eine weitere Möglichkeit ist, dass eine Aktie zu einem geringen Preis gekauft und später zu einem höheren Preis verkauft wird.

Der Preis einer Aktie ergibt sich aus den klassischen Regeln des Marktes – Angebot und Nachfrage. Einfach gesagt: Der sogenannte “Skontroführer” (oder Börsenmakler) berechnet, mit welchem Preis die Verkäufer und Käufer am ehesten zufrieden sind. So entstehen dann die Aktienkurse.

Veröffentlicht Apple beispielsweise ein neues iPhone mit innovativen neuen Funktionen, steigt etwa die Nachfrage an der Apple-Aktie. Steigt die Nachfrage während das Angebot sinkt, wird die Apple-Aktie teurer.

Was ist die Börse?

Animation

Als “Börse” wird ein Marktplatz für handelbare Objekte bezeichnet.

An einer Börse werden Wertpapiere, Devisen und andere Waren nach festgelegten Regeln gehandelt. Die Börse ist also der zentrale Ort für den Handel.

Anleger gehen zur Börse, um Wertpapiere zu kaufen oder zu verkaufen. Unternehmen wenden sich an die Börse, um ihre Firma mit zusätzlichem Kapital zu versorgen.

Die Börse bringt somit Anleger und Unternehmer zusammen. Hier werden auch die Indizes berechnet.

Ein Index ist die Zusammenfassung der größten und wichtigsten Aktien einer Börse. In Deutschland ist das beispielsweise der DAX. Solche Indizes geben auch über die wirtschaftliche “Gesundheit” eines Marktstandorts Auskunft.

Börse New York

Im DAX befinden sich etwa folgende Unternehmen: Allianz, Bayer, BMW, Volkswagen, Siemens oder Adidas.

Heutzutage müssen sich Anleger nicht mehr physisch zur Börse bewegen, um am Marktgeschehen teilnehmen zu können. Dank des Internets und technischer Innovationen geht das Investieren bequem von Zuhause aus. Alles was man dafür braucht: Einen Broker, der die Orders annimmt und ausführt.

Das Investieren kann mittlerweile vollkommen elektronisch getätigt werden. Im deutschsprachigen Raum gibt es eine Reihe von Brokern, die für ihre Kunden den Kauf von Aktien (und den Verkauf) übernehmen.

Wie kann ich mit Aktien handeln?

Die Entwicklung des DAX seit 1989

Die Entwicklung des DAX seit 1989 – Quelle: Google Stocks

Es ist eine gute Entscheidung, Aktien zu kaufen.

Anleger, die in den letzten 30 Jahren Wertpapiere aus dem deutschen Aktienindex gekauft haben, konnten pro Jahr ca. 7 Prozent Rendite erzielen. Das ist eine ganze Menge.

Aber wie können Privatanleger in den Aktienhandel einsteigen? Werfen wir einen genaueren Blick darauf.

Zuallererst ein wichtiger Risikohinweis: Zwar sind die Erfolgsaussichten auf den globalen Märkten gut, doch eine Garantie auf einen Gewinn gibt es nicht. Im schlimmsten Fall verliert die Aktie an Wert.

Daher ist es wichtig, dass Risiko eines Verlustes so gering wie möglich zu halten. Unter effektivem Risikomanagement versteht man das Streuen des Risikos. Anstatt also nur Aktien aus einer Branche zu kaufen, investieren risikobewusste Anleger lieber in viele verschiedene Aktien oder in ETFs. Aber dazu später mehr.

Direktkauf

Sicher einsetzenEine Möglichkeit des Aktienhandels ist der Direktkauf per Order.

Dazu sucht man sich zuallererst einen Online-Broker aus und meldet sich an. Im deutschsprachigen Raum ist etwa flatex sehr empfehlenswert. Auch unsere Redakteure nutzen flatex.

Nach getätigter Anmeldung und Verifizierung kann man Geld an den Broker überweisen. Anschließend können über das Online-Interface des Brokers Wertpapier-Orders in Auftrag gegeben werden.

Mit dieser Methode wird man zum rechtmäßigen Besitzer eines Wertpapiers.

Diese Form eignet sich am ehesten für langfristige Anleger, die sich nicht vom Auf und Ab der täglichen Aktienkurse verunsichern lassen und auf Renditen über einen längeren Zeitraum setzen.

Wer über einen kurzfristigen Horizont mit Aktien handelt, wird Trader genannt. Trader kaufen und verkaufen Aktien innerhalb weniger Minuten, Stunden oder Tage.

Sie haben nichts mit klassischen Aktienhändlern zu tun, die ihre Wertpapiere über Jahre oder sogar Jahrzehnte halten.

Top 5 Social Broker Vergleich

Für Trader ist der Direktkauf nicht die beste Option. Trader greifen oft zu CFD-Brokern.

CFD-Trading

CFD HändlerIm Gegensatz zum Direktkauf wird man bei CFDs nicht zum rechtmäßigen Besitzer eines Wertpapiers.

Vielmehr werden einzelne Kurse live analysiert und dann darauf spekuliert.

Um am CFD-Handel teilnehmen zu können, muss man sich zuallererst bei einem CFD-Broker anmelden. Das funktioniert vergleichsweise schnell und ist unkomplizierter als die Anmeldung bei einem klassischen Aktien-Broker.

Anschließend hat man sofort die Möglichkeit, bei bestimmten Kursen auf “Kaufen” oder “Verkaufen” zu gehen. Man geht dabei sozusagen mit dem Broker eine Wette über den weiteren Verlauf des Kurses ein.

Screenshot aus dem Plus500 Interface

Screenshot von Plus500 CFD-Webseite – Beispielpreise

Entwickelt sich der Kurs in die gewünschte Richtung, erzielt man einen Gewinn.

Dies wird dank des CFD-Hebels noch deutlich verstärkt.

Gleichzeitig ist CFD-Trading auch deutlich riskanter als normaler Aktienhandel, da der Hebel auch in die andere Richtung wirkt. Entwickelt sich der Kurs also in die ungewünschte Richtung, kann man auch schnell den gesamten Einsatz verlieren.

CFDs sind somit die schnellere und spekulativere Variante des klassischen Aktienhandels.

Auch mit CFDs ist es möglich, Geld zu verdienen. Doch man sollte sich nicht von unseriösen Gurus hinters Licht führen lassen.

Auch fürs CFD-Trading ist viel Know-How und Wissen erforderlich, um langfristig profitabel zu sein. Hierzu empfehlen wir unseren Reality-Check.

Wir raten zum Blick in unseren CFD-Broker Vergleich.

Der Vergleich wird regelmäßig aktualisiert und zeigt unsere Top 5 CFD-Broker Empfehlungen.

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9 Dinge, die jeder Aktien-Einsteiger wissen sollte

1. Langfristig steigen Aktien, kurzfristig schwanken sie

DAX steigt

Beim DAX gibt es täglich Höhen und Tiefen. Langfristig geht es aber nach oben – das zeigt die übergeblendete Linie.

Sieht man sich die Kursentwicklung großer Unternehmen und Indizes an, zeichnet das ein ziemlich eindeutiges Bild: Die Kurse sind seit mehr als einem halben Jahrhundert stetig gestiegen.

Das korreliert auch mit der Ansicht verschiedener Wirtschaftsexperten, die bereits seit mehren Jahrtausenden ein andauerndes Steigen der globalen Wirtschaftsleistung sehen. Seit dem 19. Jahrhundert nimmt die Summe der globalen Wirtschaftsleistung pro Jahr um mehr als 2 Prozent zu.

Aktienhändler Aktien GrundwissenUnd genau das sieht man auch an den Aktienkursen. Gewagte These vieler Experten: Solange die Weltwirtschaft wächst, werden auch die Kurse steigen.

Gleichzeitig stimmt aber auch die Aussage, dass Aktienkurse kurz- bis mittelfristig schwanken. In kürzeren Zeiträumen muss man auch mit Verlusten rechnen.

Das liegt unter anderem daran, dass es an den Märkten auch immer wieder zu Korrekturen kommt. Die Kurse sind nämlich oft emotionsgetrieben und die Händler kaufen, obwohl das Unternehmen beispielsweise schon längst überbewertet ist.

Auf solche Blasen folgt oft ein unvermeidlicher Kurssturz. Das war in der Vergangenheit etwa bereits bei der Dotcom-Blase der Fall. Die Anleger waren von der Internet-Euphorie getrieben und sahen bei jeder neuen Internetfirma großes Gewinnpotential.

Weil viele Firmen aber mit den Erwartungen der Händler nicht mithalten konnten und es zu ersten Insolvenzen kam, folgte im Frühjahr des Jahres 2000 der Absturz.

Trotz des damaligen Absturzes entwickelte sich der gesamte Tech-Markt aber weiter.

Amazon Aktie

Amazon Aktie seit der Dotcom Bubble

Die Amazon-Aktie stürze 2000 beispielsweise auch stark ab, erreichte im Jahr 2007 aber das Vorkrisenniveau und stieg seitdem stetig an.

Langfristige Investoren, die über Jahre hinweg handeln, haben somit ein deutlich geringeres Risiko und deutlich höhere Chancen, mit einem Plus nach Hause zu gehen.

2. Es gibt 2 Möglichkeiten, um mit Aktien Geld zu verdienen

Trader werden

Wie bereits in der Aktienanleitung am Beginn dieses Ratgebers erklärt, gibt es grundsätzlich 2 Optionen, um mit Aktien Geld zu verdienen.

Die erste Möglichkeit ist der Kauf und Verkauf von Aktien. Die Aktie wird zu einem niedrigen Preis gekauft und zu einem höheren verkauft. Voraussetzung dafür ist, dass der Aktienwert zwischen Kauf- und Verkaufzeitpunkt steigt. Das ist nicht immer der Fall.

Je länger man die Aktie hält, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit einer positiven Rendite. Das bezeugen auch diverse Studien. Vor allem Aktien großer Unternehmen entwickeln sich mit einer hohen Wahrscheinlichkeit nach oben.

Zu dieser ersten Möglichkeit zählt auch das kurzfristige Traden mit Aktien. Hier werden jedoch Positionen innerhalb eines sehr kurzen Zeitraums geöffnet und geschlossen.

DividendeDie zweite Variante für das Geldverdienen mit Aktien sind Dividenden. Bei Dividenden handelt es sich um Gewinnausschüttungen eines Unternehmens an die Aktionäre.

Unternehmen entscheiden freiwillig, ob sie an die Eigentümer ihrer Aktien Dividenden ausschütten möchten oder nicht. Manche machen es, viele nicht.

Zu den DAX-Unternehmen mit den höchsten Dividenden-Renditen zählen laut diesem Beitrag unter anderem:

  • Lufthansa
  • Allianz
  • BMW
  • Continental
  • Bayer
  • Deutsche Post

Continental schüttete im Jahr 2020 beispielsweise 4,35€ pro Anteilsschein aus. Bei 100 Aktien wären das schon 435€ pro Jahr.

3. Höhere Renditen = Höheres Risiko

Gebühren

Diese Rechnung stimmt leider allzu oft – auch bei Aktien.

Das trifft beispielsweise auf Dividendenaktien zu. Diese sind meist mit einem höheren Risiko aufgrund der Volatilität des Basiswerts verbunden.

Ebenso gilt Höhere Renditen = Höheres Risiko beim gehebelten Daytrading. Mit CFD-Handel kann man das eingesetze Geld in kürzester Zeit verdoppeln – oder eben gänzlich zunichte machen.

Diese Regel trifft leider auf nahezu jeden Aspekt an den internationalen Finanzmärkten zu. Wo hohe Renditen warten, lauern auch hohe Risiken.

Zum Glück wurde ein Risiko bereits von der deutschen BaFin eliminiert: Die Nachschusspflicht. Bis zum Jahr 2017 konnten Broker nämlich Nachschussforderungen an die Privatkunden stellen.

Als Kunde hatte man dann die vertragliche Pflicht, mehr Geld nachzuschießen, wenn sich die eigene Handelsposition ins Minus entwickelte. Das glich laut BaFin einem nicht tolerierbaren Risiko für die Kunden.

Seit 2017 gibt es diese Nachschusspflicht zum Glück nicht mehr, CFDs bleiben jedoch ein sehr ertrag-, aber auch sehr risikoreiches Unterfangen.

4. Risikomanagement ist essentiell

Risikomanagement mit Indikatoren

Beim Investieren gibt es einige Risiken. Wer mit Aktien handelt, muss einerseits das Markt- und andererseits das Unternehmensrisiko kennen.

Beim Marktrisiko handelt es sich um die Gefahr, dass sich der gesamte Markt in einer Region nach unten entwickelt, bzw. abstürzt.

CFD RisikenEs ist nicht leicht, dem Marktrisiko komplett zu entfliehen. Das einzige, was man tun kann, ist das Geld neben Aktien auch in andere Vermögenswerte zu investieren.

Das zweite Risiko ist das Unternehmensrisiko. Dieses besagt, dass die Aktie eines Unternehmens fallen kann, wenn die Gewinnzahlen nicht mehr stimmen – etwa aufgrund von Fehlentscheidungen.

Diesem kann man leicht entgehen, indem man das eigene Aktien-Portfolio diversifiziert und nicht nur auf ein Pferd setzt. Es empfiehlt sich, Aktien verschiedener Unternehmen aus verschiedenen Branchen zu kaufen.

Das Portfolio sollte also nicht nur aus Tech- oder nur aus Mobilitäts-Aktien bestehen. Ein gesunder Mix verringert das Risiko und erhöht die Chance, über einen längeren Zeitraum mit einem satten Plus aus dem Geschäft auszusteigen.

Auch beim Handel mit CFDs gilt es, Risikomanagement zu betreiben. Hierbei werden sogenannte Risikomanagement-Tools eingesetzt, die die Position beispielsweise automatisch schließen, wenn der Kurs einen vorher eingestellten Wert unterschritten hat.

5. Nur Geld investieren, welches man nicht braucht

Geld investierenDiesen Grundsatz finden Leser auf CFD.guide immer wieder: Investiere nur Geld, welches du nicht für andere Zwecke reserviert hast!

Leider werden viele Aktien-Anfänger von den unseriösen Versprechungen vieler Gurus gelockt. Sie sagen, dass man ohne Know-How und ohne Erfahrungen schnell den eigenen Einsatz verdoppeln kann. Das stimmt zwar nicht, hat aber einen Effekt zur Folge: Die Nutzer investieren Geld, welches sie eigentlich für andere Sachen benötigen würden.

Es sollte nie Geld eingesetzt werden, welches man für die Bewältigung des Alltags oder für die Familie oder andere wichtige Dinge braucht.

Wir empfehlen, einen Anteil des eigenen Sparbuchs fürs Traden und Handeln mit Aktien zu reservieren.

Niemals sollten zu große, anderweitig reservierte, Summen investiert werden. Schließlich gibt es auch bei den besten Unternehmen keine hundertprozentige Garantie, dass die Aktie non-stop steigen wird.

6. Vor allem ETFs sind für Privatanleger empfehlenswert

ETF für Aktien Grundwissen

Die Abkürzung “ETF” steht für “Exchange Traded Fund”. ETFs sind Indexfonds, die die Wertentwicklung einer speziellen Aktiensparte wiedergeben.

ETFs sind die moderne Version eines Fonds. Sie sollen die Vorteile von Aktien mit denen eines Fonds kombinieren.

Zu den größten Pluspunkten für Privatanleger zählt bei ETFs vor allem die breite Diversifizierung. ETFs erstrecken sich über eine Vielzahl von spezifischen Assets. Durch die Diversifizierung ist das Risiko größerer Verluste auch deutlich geringer.

ETFs sind börsengehandelt. Das bedeutet, dass jeder Privatanleger freien Zugang zu diesen ETFs hat – über den eigenen Broker. Wer sich an einem klassischen Fond beteiligen möchte, muss meist zusätzliche Aufschläge bezahlen. Das ist bei ETFs nicht der Fall. Hier wird nur die normale Broker-Ordergebühr fällig.

Eine einfache Google-Suche reicht schon aus, um verschiedene ETFs aus diversen Bereichen präsentiert zu bekommen.

Bekannte Exchange Traded Funds sind etwa Klima-ETFs, die aus sehr klimafreundlichen Unternehmen bestehen oder MSCI-World ETFs. Sie bilden mehr als 1.600 Aktien aus den größten Industrieländern ab. Entwickelt sich die Weltwirtschaft nach oben, tut das (in den meisten Fällen) auch der MSCI World.

Broker wie flatex bieten auch einen freien Zugang zu ETFs. Mehr Infos zu ETFs findest du beispielsweise bei justETF.com.

7. Gewinne laufen lassen, Verluste begrenzen

Plus500 Krypto Chart

Screenshot von der Plus500 Webseite – Beispielpreise

Auch bei unserem Punkt Nummer 7 handelt es sich um einen altbekannten Aktien-Grundsatz.

Gewinne sollte man laufen lassen, Verluste begrenzen. Aber was heißt das im Klartext?

Das bedeutet, dass man nicht zu schnell aus einer Position aussteigen sollte, wenn der Trend nach oben zeigt. Gleichzeitig sollte man einen verlustreichen Trade schnell abblocken. Vor allem, wenn auch der Trend nach unten zeigt.

Wenn sich die Aktie etwa schon seit sehr langer Zeit in einem stetigen Aufwärtstrend befindet, aber jetzt kurzzeitig etwas gefallen ist, muss man als Händler nicht gleich Panik bekommen und aussteigen. Mit großer Wahrscheinlichkeit wird sich der Trend nach oben fortsetzen.

Befindet sich die Aktie aber schon lange in einem Abwärts-Momentum, sollte der Schlussstrich schnell gezogen werden, damit man im Endeffekt nicht noch mehr Geld verliert.

Fazit: Gewinner bleiben oft Gewinner, Verlierer bleiben Verlierer. Erinnere dich daran, wenn du nächstes Mal emotionsgetrieben schnell eine Aktie verkaufen möchtest.

8. Demokonto nutzen

Screenshot eToro

eToro Demokonto – Screenshot

Dieser Tipp richtet sich vor allem an alle kurzfristigen Aktienhändler, die sogenannten Daytrader.

Trading scheint auf den ersten Blick sehr profitabel und einfach zu sein, doch der rasante Kauf und Verkauf von Wertpapieren ist eine der schwierigsten Varianten des Handelns.

Aktuelle Statistiken zeigen, dass nur etwa 30% aller Trader langfristig profitabel mit Daytrading sind.

Auch du gehörst vielleicht zu den Menschen, die mit diesen kurzfristigen Aktiengeschäften Geld verdienen möchten. Ein Investment bei kurzfristigem Daytrading ist riskant – doch es gibt eine Option, das Traden gefahrlos zu erlernen.

Alle größeren CFD-Anbieter verfügen über ein Demokonto. Im Demokonto können die Nutzer mit virtuellem Spielgeld in einer Art “Sandbox” handeln.

Vereinfacht gesagt: Der CFD-Broker schenkt den Demokonto-Usern ein virtuelles Kapital von etwa 50.000€. Mit diesem dürfen Nutzer dann das Traden versuchen.

Demokonten eignen sich einerseits ideal, um das Traden zu erlernen und sich mit dem Online-Webinterface vieler Broker vertraut zu machen.

Andererseits nutzen auch Profis Demokonten, um neue Strategien und Taktiken zu probieren. Wenn es im Demokonto funktioniert, kann es auch im Echtgeld-Konto funktionieren.

Empfehlenswerte Demokonen findest du etwa unter diesem Link: Daytrading Demokonto Vergleich.

9. Aktien, die sich vor allem für Anfänger eignen

Eva die TraderinAktien-Neulinge sollten sich vor allem an stabilen und risikoarmen Wertpapieren orientieren. Das sind Aktien, die schon in der Geschichte über einen längeren Zeitraum bewiesen haben, dass sie einen stabilen Wert haben – oder sogar steigen.

Ein perfektes Beispiel für solche Wertpapiere sind sogenannte “Blue Chip Aktien”. Dabei handelt es sich um die größten Unternehmen in einer Region. In Deutschland werden etwa große DAX-Unternehmen wie BMW, Daimler oder die VW Aktie als “Blue Chip” betitelt.

Wie bereits im Tipp Nummer 6 erwähnt, sind auch ETFs eine gute Anlaufstelle für Aktien-Einsteiger. Große Aktienindizes wie der MSCI World bieten eine jährliche Rendite von etwa 6-8%, was eine Menge ist. Sogar im Krisenjahr 2020 schloss der MSCI World mit einem Plus. Natürlich gibt es aber viele weitere Exchange Traded Funds, die für Anleger ebenfalls interessant sein dürften, da sie eine große Palette an verschiedenen Aktien vereinen.

Es gibt nicht “die perfekte Aktie für Einsteiger”. Wichtig ist, dass man bereits vor der Depoteröffnung über einen gewissen Plan verfügt. Schon Anfänger sollten darauf schauen, dass sie ihr Risiko streuen und nicht nur auf ein Pferd setzen.

Eine Google-Suche zu einem Unternehmen reicht meist, um mehr Infos zur Aktie zu erhalten. Tools wie SimplyWall.st (hier am Beispiel von Take-Two) bieten eine knappe Zusammenfassung eines Unternehmens – mit Grafiken, Charts und Risikoanalyse.

Am Ende liegt es aber an jedem Einzelnen, für welche Aktie man sich entscheidet.

Wichtige Kredos sind:

  • Nicht alles auf eine Karte setzen.
  • Diversifizieren.
  • Stabile Blue-Chip-Aktien zuerst.
  • ETFs eignen sich für Anfänger ideal.

Fazit: Aktien Grundwissen

Vor- und Nachteile

In diesem umfangreichen Artikel zum Thema “Aktien Grundwissen” haben wir nicht nur grundlegende Fragen wie “Was sind Aktien überhaupt?” beantwortet, sondern auch 9 Tipps gegeben, die jeder Aktien-Anfänger wissen sollte.

Müssten wir eine Auswahl der wichtigsten 3 Tipps vornehmen, wären das wohl folgende:

  • Höhere Renditen = höheres Risiko.
  • Nur Geld investieren, welches man nicht für andere Dinge braucht.
  • Beim Traden anfangs ein Demokonto nutzen.

Einen Überblick über empfehlenswerte CFD-Demokonten findest du in diesem Beitrag.

Übrigens: Immer mehr Einsteiger interessieren sich auch fürs Copytrading. Dabei kann man andere Nutzer und deren Handelsentscheidungen kopieren. Es ist auch möglich, das Portfolio anderer User einzusehen. Wir haben in diesem Artikel genau erklärt, was Copytrading überhaupt ist.

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