Daytrading lernen: 4 Möglichkeiten

Daytrading lernenDas Traden an der Börse interessiert viele Menschen: Heute ist es einfacher als jemals zuvor, mit dem Daytrading zu beginnen. Das Internet stand vor 20 Jahren noch in den Kinderschuhen – heute ist es fixer Bestandteil unseres Alltags. Die meisten von uns sind über Social Media & Co. permanent online.

Auch die Daytrading-Welt hat sich in den letzten Jahren komplett verändert. War es vor einigen Jahrzehnten noch mit vielen Komplikationen verbunden, mit dem Daytrading zu beginnen, so reichen heute wenige Klicks, um sich selber einen Daytrading-Account zu erstellen und loszustarten.

Obwohl die Anmeldung bei einem Daytrading-Anbieter also mittlerweile sehr einfach ist, gilt das nicht fürs Trading. Das Daytraden ist noch immer eine Kunst für sich – und nur wenige beherrschen den profitablen Tageshandel. Im folgenden Beitrag zeigen wir, wie du das Daytrading lernen kannst.


Was ist Daytrading?

Scalping Screenshot

Das Daytrading (zu Deutsch: Tageshandel) bezeichnet den kurzfristigen Handel (“Intraday-Trading”) an der Börse.

Daytrader eröffnen und schließen ihre Positionen also innerhalb eines Tages. Langfristiges Investieren ist mit Daytrading nicht möglich – vielmehr nutzen Tageshändler die Schwankungen, die innerhalb eines Tages entstehen und versuchen daraus so viel Profit wie möglich zu schlagen.

Die Berufsgruppe der Daytrader sind meist Privatpersonen, die aus ihren eigenen vier Wänden über das Internet Trades abschließen.

Um die Profitchancen so hoch wie möglich zu halten, nutzen Daytrader den sogenannten Hebel.

Je höher der Hebel, desto mehr “geliehenes” Geld kann mit dem eingesetzen Geld bewegt werden. Bei einem Hebel von 1:5 muss der Händler also nur ein Fünftel des eigenen Geldes für den Handel einsetzen.

Dieser Hebel bietet einen großen Vor- und gleichzeitig auch Nachteil: Würde der Kurs bei einem Hebel von 1:5 also um 1% steigen, wird bereits ein Gewinn von 5% erzielt. Sinkt der Kurs um 1%, macht man 5% Verlust.

Noch krasser wird der Hebel, wenn er zB. bei 1:10 oder gar 1:20 liegt. Steigt der Kurs bei letzterem Fall um 1%, hat man 20% Gewinn gemacht!

Zusammengefasst lässt sich sagen, dass Daytrader dank des Hebels große Summen an Geld “bewegen” können. Das bietet große Chancen – aber auch große Risiken, die man nicht unterschätzen darf.

Welche Chancen bietet das Daytrading?

Daytrading lernen ChancenDurch die vielen Online-Werbungen und YouTube-Videos verbinden Neulinge das Daytrading mit schnellem Reichtum.

Es scheint alles sehr unkompliziert: Schnell Trading-Konto anlegen und schon kann mit dem Geldverdienen begonnen werden.

Dass das nicht so ist, wird den meisten nach einigen Trades klar.

Glaubt man aktuellen Statistiken der Broker, verliert die Mehrheit der Nutzer beim Daytrading sogar Geld: Nur ungefähr 20% der Trader dürften langfristig erfolgreich sein.

Jeder sollte sich über die Risiken des Daytrading bewusst sein: Durch den Hebel kann sehr schnell viel Geld generiert – aber gleichzeitig auch viel verbrannt werden. Und nicht nur das: Das Traden birgt auch Suchtpotenzial.

Wie beim Glücksspiel ist es nämlich auch beim Tageshandel so, dass man schnell dazu verleitet werden kann, trotz verlorener Positionen immer weiter zu machen – und immer mehr Geld zu verlieren.

Gleichzeitig ist es aber auch so, dass es Menschen gibt, die mit dem Handel wirklich Geld verdienen – und das auf regelmäßiger Basis.

Das Traden bietet also wirklich die Chance auf ein Einkommen.

Die Voraussetzung dafür, mit dem Daytrading Geld zu verdienen, ist ein striktes Risikomanagement. Gewinne müssen laufen gelassen, Verluste so streng wie möglich limitiert werden.

Hierbei ist es außerdem wichtig, dass man seine eigenen Emotionen außen vor lässt: Auch wenn ein Kurs verlockend aussieht – wenn er nicht zur eigenen Strategie passt, sollte er fallen gelassen werden.

Wir finden, dass das Daytrading große Chancen bietet. Für einen nicht allzu kleinen Teil der Bevölkerung dürfen wegen des Suchtpotentials aber die Risiken nicht unterschätzt werden. Beim Handel ist also höchste Vorsicht geboten.

Was muss ein Daytrader können?

Ein Daytrader sollte frustresistent sein und sich nicht von schlechten Monaten abbringen lassen – denn die wird es sicherlich geben.

Außerdem sollte jemand, der sich dem Daytrading hingeben möchte, Interesse am Lernen haben. Denn nur durch eine Trading-Ausbildung verkürzt oder ebnet man sich den Weg zum Erfolg beim Daytrading. Online gibt es einige Kurse, die dir den Handel beibringen können. >> Ausbildungsübersicht >>

Wer außerdem “hauptberuflich” traden will, der sollte nicht vergessen, dass mit dem Traden einhergeht, dass man den Großteil seines Tages vor dem PC verbringen muss, um genügend kleiner Trades abzuschließen. Das ist beim herkömmlichen Aktienhandel, wo man Aktienpositionen deutlich länger laufen lässt, nicht der Fall.

Wenn man den Hang zur Sucht hat – beispielsweise bei anderen Online Games – sollte man das Daytraden lieber komplett lassen.

Last but not least: Jeder, der auf diese Weise handeln möchte, sollte schon von Anfang an ein rudimentäres Verständnis von Finanz- und Aktienmärkten haben. Von 0 zu starten dürfte sich ziemlich schwer gestalten.


Daytrading lernen: 4 Möglichkeiten

1. Demokonto

Eine Möglichkeit, das Daytrading zu erlernen, ist das Demokonto, welches von den meisten CFD-Anbietern angeboten wird.

Beim Demokonto handelt es sich eigentlich um ein normales Trading-Konto beim jeweiligen CFD-Anbieter – jedoch mit einem großen Alleinstellungsmerkmal: Im Demokonto wird mit virtuellem Geld gehandelt – man kann also kein Geld verlieren oder gewinnen.

Normalerweise bekommt man vom Broker eine fixe Summe an virtuellem Geld (zB. 10.000€), mit welchem man dann das Traden erlernen kann.

Da man im Demokonto sozusagen mit “Spielgeld” handelt, gibt es auch kein Risiko, echtes Geld zu verlieren. Man kann in der virtuellen Umgebung so lange traden, wie man möchte – und wenn man dann zum Echtgeld-Handel switchen möchte, reicht ein Klick.

Das Demokonto erlaubt es jedem Neuling, viele Fehler zu machen und aus diesen zu lernen – ohne Geld zu verlieren. Im Demokonto ist es beispielsweise auch möglich, risikofrei neue Strategien zu probieren.

2. Kostenlose CFD-Anleitung

Auf CFD.guide haben wir eine kompakte CFD-Anleitung erstellt, die vor allem Neulingen dabei helfen soll, sich in der Welt des Daytrading zurechtzufinden.

Unsere CFD-Anleitung besteht aus mehreren Unterseiten. Auf jeder Unterseite behandeln wir jeweils ein Thema im Detail – dabei reicht die Palette von der Registrierung beim CFD-Broker bis hin zum ersten Trade.

Auch die Seiten zu den CFD-Indikatoren und CFD-Strategien sollten Anfängern behilflich sein.

Du findest Seite 1 der CFD-Anleitung von CFD.guide hier.

3. Trading Kurse

Im Internet werden sehr viele Daytrading Kurse angeboten.

Viele Kursverkäufer versprechen, mit ihren Kursen den großen Reichtum zu erreichen. Hier müssen wir gleich eine Vorwarnung aussprechen: Das wird mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht passieren.

Leider möchten einige mit ihren 0-8-15-Kursen nur teure Produkte an den Mann bringen.

Vor dem Kauf eines Trading Kurses ist es daher wichtig, dass du dich entsprechend informierst und dich dann für einen Trading Kurs entscheidest, der dich wirklich weiterbringt.

Eine CFD-Kursübersicht findest du hier.

4. Lernmaterialien der CFD-Broker

Immer mehr CFD-Broker bieten Seiten mit Lernmaterialien und aktuellen Marktinformationen an.

Das ist klug, denn wenn die eigenen Kunden besser informiert sind, werden sie auch lieber traden.

Die Lernmaterialien sind bei jedem Anbieter etwas anders. eToro bietet beispielsweise einen täglichen Marktüberblick, wo man sich über tagesaktuelle Ereignisse informieren kann. In Zukunft soll bei eToro auch eine ganze Kategorie mit vielen CFD-Lernmaterialien folgen. Bei Redaktionsschluss für diesen Beitrag war diese Sektion aber noch nicht online.

Jetzt zu eToro

Neben eToro lohnt sich vor allem auch ein Blick in die Flatex Akademie: Es gibt Online-Schulungen, regelmäßige Marktupdates, eBooks, Videos und mehr. Das Team des Brokers veranstaltet oft auch Veranstaltungen bei Messen, wo man sich auch mit anderen Tradern austauschen kann.

Jetzt zu flatex


Fazit: Daytrading lernen

Wir haben in diesem Beitrag 4 Arten gezeigt, wie man Daytrading lernen kann.

Die Möglichkeiten reichen dabei vom kostenlosen Demokonto über externe Trading Kurse bis hin zu den Lernmaterialien der Broker.

Grundsätzlich empfehlen wir allen, zuerst das kostenlose Demokonto auszuprobieren. Nahezu alle großen CFD-Broker bieten dieses Demokonto. Es ermöglicht den Handel in einer sicheren Umgebung. Als Nutzer kann man so einen ersten Eindruck vom Daytrading erhalten.

Wer online nach Daytrading-Kursen sucht, der sollte immer auf die Seriosität und Kundenbewertungen schauen. Von Gurus, die den schnellen Reichtum versprechen, sollte man sowieso lieber Abstand halten.

Das könnte Dich auch interessieren...

Platz 1 in unserem Vergleich: Plus500

    

 

Jetzt zu Plus500
 

Risikohinweis: 80,5% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter.
Sie sollten überlegen, ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.