CCI Indikator: Der Commodity Channel Index

CCI IndikatorIm Gegensatz zu den anderen Indikatoren, die wir bisher auf CFD.guide vorgestellt haben, richtete sich dieser Indikator anfangs nur an Rohstoff-Händler. Mittlerweile wird der CCI Indikator aber auch in vielen anderen Märkten genutzt, da er auch dort sehr hilfreich sein kann.

Der CCI Indikator wurde anfangs tatsächlich nur für Rohstoffmärkte entwickelt, heutzutage ist er aber ein fester Bestandteil vieler Strategien in den verschiedensten Marktkategorien.

CCI steht für “Commodity Channel Index”. Es handelt sich hierbei um einen Oszillator, welcher Auskunft darüber gibt, ob etwas gerade überkauft oder überverkauft ist. Wie andere Oszillatoren auch, kann der CCI bei den meisten Brokern dazugeschaltet werden – in einem separaten Fenster.

Im Folgenden erfährst du die genaue Funktionsweise des CCI Indikators, Interpretationsmöglichkeiten und Infos zur Berechnung. Weiters präsentieren wir einfache Commodity Channel Index Beispielstrategien.


Was ist der CCI?

CCI bei Plus500 - Screenshot - Beispielwerte

CCI bei Plus500 – Screenshot – Beispielwerte

Wie in der Einleitung bereits erwähnt, steht CCI für Commodity Channel Index. Das Wort “Commodity” spielt dabei auf Rohstoffe wie etwa Agrarprodukte oder Energiequellen an.

Obwohl heutzutage viel mehr Assets gehandelt werden, gehörten Rohstoffe zu den ersten gehandelten Waren. Die Geschichte des Rohstoffhandels ist auch heute im modernen Trading-Zeitalter unübersehbar. So wurden beispielsweise die japanischen Candlesticks anfangs für den Handel mit Reis entwickelt.

Der CCI Indikator, welcher anfangs nur für Rohstoffmärkte gedacht war, gehört heute zum Standard-Repertoire der meisten Broker. Er wurde in den 80er Jahren entwickelt.

Wie andere Oszillatoren auch, pendelt der CCI um eine Basislinie – die sogenannte Nullerlinie.

Auch sonst ähnelt er in seiner Funktionsweise anderen Oszillatoren. Der CCI ermöglicht es einem Händler, schnell zu erkennen, ob ein Markt überkauft oder überverkauft ist. Diese überkauften, bzw. überverkauften Zonen, können dann als Handelssignale interpretiert werden.

Beim CCI Indikator handelt es sich also ganz klar um einen technischen Indikator, mit dem im Markt Ein-, sowie Ausstiegspunkte gefunden werden können.

Die Intention hinter der Entwicklung des CCI: Man wollte langfristige Trendänderungen besser vorhersagen. Heute kann der CCI mit anderen Zeiteinstellungen aber auch für schnelleres Daytrading genutzt werden.

Wie wird der CCI angezeigt?

CCI bei eToro

CCI bei eToro – Screenshot – Beispielpreise

Da es sich beim CCI Indikator um einen separaten Chart handelt, wird der CCI in einem zusätzlichen Fenster (meist unter dem Haupt-Chart) angezeigt.

Der CCI, welcher den aktuellen Preis mit einem langfristigen gleitenden Durchschnitt vergleicht, pendelt um eine Nullerlinie.

Viele andere Oszillatoren haben eine fixe Range, etwa 0-100. Das gibt es beim Commodity Channel Index nicht: Er kann in Extremfällen auch Werte von über +300 oder unter -400 erreichen.

Aktien GrundlagenDa der CCI den Preis mit einem aktuellen gleitenden Durchschnitt vergleicht, könnte man den Commodity Channel Index in Relation zu einem Trendkanal stellen. Dann sieht man auch ganz gut, wie der CCI funktioniert.

Nähert sich der Live-Kurs an die obere Linie eines Trendkanals, hat auch der CCI hohe Werte.

Nähert sich der Live-Kurs an die untere Linie des Trendkanals, hat auch der CCI meist niedrige Werte.

Befindet sich der Live-Kurs also unter dem Wert des aktuellen gleitenden Durchschnitts, wird auch der CCI niedrige Werte zeigen. Befindet er sich oberhalb, gibt es auch hohe Werte im CCI.

Beim CCI handelt es sich um einen klassischen Trendindikator, der auch so interpretiert werden sollte.

Die Theorie des CCI basiert darauf, dass sich Rohstoff-Assets in gleichmäßigen Zyklen bewegen. Diese werden mithilfe des CCI angezeigt.

Gerät der CCI über einen Wert von +100 ist von einem überkauften Markt die Rede, unter -100 von einem unterkauften.

Wie wird der CCI berechnet?

CFD RechnenDie Berechnung des CCI besteht aus mehreren Schritten.

Zuerst muss der “Typical Price” errechnet werden, aus welchem anschließend ein SMA (einfacher gleitender Durchschnitt) berechnet wird. Danach muss die Abweichung des Typical Price vom SMA berechnet werden.

Eine einfache Berechnungsformel des CCI sieht etwa so aus:

(Typical Price – SMA) : (0,015 x Abweichung)

Natürlich ist das nur eine sehr simpel dargestellte Formel der komplexen Berechnungsmethode.

Die Berechnungsschritte im Detail:

1. Typical Price (Typischer Preis)

TP(t) = (Hoch(t) + Tief(t) + Schlusskurs(t)) : 3

2. SMA des Typical Price:

Avg(t) = Summe(n)(TP) : n

3. Abweichung des Typical Price vom SMA:

sAvg(t) = Sum(n)(abs(TP – AVG)) : n

4. Fertige Berechnung:

CCI(t) = (TP(t) – Avg(t)) : (0,015 * sAvg(t))

“n” steht in dieser Formel für den Berechnungszeitraum (die Perioden).

Obwohl die Berechnungsmethodik für die meisten Trader im Alltag nicht hilfreich ist, kann es für die Interpretation hilfreich sein, die Formel zu kennen. Noch mehr detaillierte Infos zur Berechung gibt es bei Tradesignalonline.

Wie interpretiert man den CCI?

Denkerpose

Beim CCI gibt es eine Reihe von Interpretationsmöglichkeiten.

Eva die TraderinSehen wir uns zuallererst die grundlegenden Signale an, die von vielen Händlern im CCI so interpretiert werden:

  • CCI fällt unter -100
    In vielen Handelssettings wird dies als überverkaufter Markt interpretiert. Der Markt befindet sich in einer “überpessimistischen” Zone und die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass das Pendel in die andere Richtung ausschlägt.
    Signal: Jetzt kaufen.
  • CCI steigt über +100
    Dies wird als überkaufter Markt interpretiert. Viele Trader würden jetzt von einer Trendwende ausgehen und eine Short-Position setzen.
    Signal: Jetzt verkaufen.

Obwohl dies der klassischen Logik von Oszillatoren entspricht, setzt der Erfinder des CCI auf die gegenteilige Ansicht. Donald Lamberts ist der Meinung, dass bei einem CCI von über +100 eine Long-Position infrage kommen sollte und unter -100 eine Short-Position.

An welchen Ratschlag man sich nun hält, hängt von der eigenen Trading-Strategie ab. Unser Tipp: Der CCI sollte immer mit anderen Indikatoren kombiniert werden, um ein ganzheitliches Bild von der Lage zu bekommen.

CCI Divergenz

Bei Divergenzstrategien wird der Live-Chart mit dem Oszillator verglichen.

Von einer Divergenz ist die Rede, wenn beispielsweise der Live-Chart auf einen neuen Höchststand zusteuert, während der Indikator davon unbeindruckt bleibt oder sich sogar in die Gegenteilige Richtung entwickelt.

Divergenzen deuten oft auf eine baldige Trendumkehr hin.

Bärische Divergenz

Bärische Divergenz: Live-Chart steigt, CCI bleibt annähernd auf dem gleichen Level, Kurs fällt anschließend (Plus500 Screenshot – Beispielwerte)

Von einer “bärischen Divergenz” spricht man, wenn der Live-Kurs zwar auf einen neuen Höchststand steigt, der CCI dies aber nicht bestätigt, sondern absinkt oder gleich bleibt. Das wäre dann ein Verkaufssignal.

Unterstützung würde dieses Verkaufssignal erhalten, wenn sich das Asset gerade zusätzlich in einer überverkauften CCI-Zone befindet.

Umgekehrt funktioniert das Spiel ebenso: Sinkt der Live-Chart auf ein neues Tief und steigt währenddessen der CCI, ist das eine “bullische Divergenz”. Ein Ausbruch nach oben wäre möglich – Kaufsignal.

Divergenzen können zwar gute Ratgeber beim Handel sein, sollten jedoch durch weitere Signale bestätigt werden. Der Grund: Bei Divergenzen kann viel Zeit vergehen, bevor es zu den vorhergesagten Trendwenden kommt.

CCI Breakouts

Die Breakout-Strategie war die ursprünglich angedachte Tradingvariante für den Commodity Channel Index.

Der Erfinder des CCI war der Meinung, dass es zu einem starken Aufwärtstrend kommen wird, sobald der CCI über +100 steigt. Sinkt der CCI unter -100, kommt es zu einem starken Abwärtstrend.

Diese Theorie stellt natürlich einen krassen Gegenpol zu vielen Oszillator-Strategien dar, die bei einem Wert von über +100 von einem überkauften Markt sprechen und auf die Gegenbewegung warten würden.

Bei der CCI Breakout-Theorie werden also Werte über +100 als Indikator für einen bullischen Trend interpretiert.

Zusätzlich zu den CCI Breakouts sollte man jedoch noch die Preis Action in die Eigeninterpretation miteinbeziehen, um ein gutes Bild zu kommen. Dann könnte diese Taktik ganz gut funktionieren.

Fassen wir die Theorie von CCI-Erfinder Lambert nochmals zusammen: Die meisten Kurse schwanken um einen Mittelwelt (gleitender Durchschnitt). Erst wenn es starke Schwankungen vom Mittelwert weg gibt (nach oben oder nach unten), kann von einer größeren Trendabweichung in der Zukunft ausgegangen werden. Steigt der Kurs über +100, wird das deshalb als Beginn eines starken Trends nach oben interpretiert. Sinkt er unter -100, interpretieren das Anhänger der Lambert-Theorie als Signal für einen schnell einsetzenden Abwärtstrend.

Die Trends sind nach dieser Theorie dann vorbei, wenn der CCI in den Normbereich zurückkehrt (zwischen +100 und -100).

Überkauft / Überverkauft

Einstieg

CCI gelangt aus dem überkauften in den normalen Bereich, Kurs fällt (Plus500 Screenshot – Beispielwerte)

Obwohl die Lambert-Theorie dagegen spricht, ist der CCI noch immer ein Oszillator.

Und die meisten Händler nutzen Oszillatoren, um überkaufte und überverkaufte Zonen zu finden.

Immer mehr Händler und Trading-Experten sind der Meinung, dass Lamberts Breakout-Theorie unter den aktuellen Marktbedingungen veraltet ist. Der CCI sollte demnach als klassischer Oszillator angesehen werden, mit dem überkaufte und überverkaufte Marktsituationen dargestellt werden.

Nach der Oszillator-Theorie gelten beim CCI Märkte als überverkauft, wenn der Indikator unter einen Wert von -100 fällt. Ein Long-Signal wäre ausgelöst, wenn der Wert wieder über -100 steigt. Steigt der Commodity Channel Index über +100 und sinkt dann wieder unter +100, wäre dies ein Short-Signal (Verkaufen).

Diese Methode funktioniert vor allem in Märkten gut, in denen es aktuell keinen dominanten Trend gibt. In Märkten mit starkem Trend funktioniert es nicht so gut, da es zu viele Fehlsignale gibt.

Es können ebenso zwei CCIs in unterschiedlichen Perioden eingesetzt werden. Das wäre ein guter Trendfilter, mit dem sich Fehlsignale vermeiden lassen.

Trendlinien

Es ist auch innerhalb des CCI Chart möglich, Trendlinien zu zeichnen.

Dazu werden die Hochs und Tiefs des CCI mit einer Linie verbunden.

Handelssignale werden generiert, wenn der CCI Chart über so eine Trendlinie klettert oder sie durchbricht.

Wie Trendlinien, können auch Unterstützungs- oder Widerstandslinien in den Chart des CCI gezeichnet werden, die dann ebenfalls – wie im großen Live-Chart – neue Möglichkeiten zur Interpretation bieten.

Momentum

Der Begriff “Momentum” steht für die Stärke der Preisentwicklung.

Steigt der Preis etwa plötzlich stark an, dann steht das für ein hohes Momentum nach oben.

Der CCI ist gut dafür geeignet, ein Momentum darzustellen. Steigt der Live-Kurs stark an, ist das auch im CCI sichtbar.

Ein bullisches Signal ist beispielsweise gegeben, wenn der CCI erst über +100 und im weiteren Verlauf vielleicht sogar über +200 steigt.

Verschiedene CCI Zeiträume

CCI Einstellungen

CCI Einstellungen (Plus500 Screenshot – Beispielwerte)

CCI Einsteiger sollten verschiedene Perioden und Zeiträume austesten, um das perfekte Setting für die eigene Trading-Strategie zu finden.

Besonders beliebt sind CCIs mit Perioden von 20, 30 oder 40.

Als “Periode” wird die Anzahl der zu beachtenden Preispunkte (sichtbar an den Candlesticks) genannt. Je höher die eingestellte CCI Periode, desto seltener wird der Indikator aus der normalen Zone ausbrechen.

Vor allem Daytrader entscheiden sich für kürzere Zeiträume, in denen auch mehr Handelssignale generiert werden.

Während langfristige Buy & Hold Trader zum Tages- oder sogar Wochenchart greifen, empfiehlt sich für kurzfristige Trader ein Stunden- oder Minuten-Chart.

Unser Tipp: Wie bei anderen Indikatoren auch, kann man anfangs mit den Perioden etwas spielen, um die ideale Basis zu finden. Hat man beispielsweise einen Zeitraum entdeckt, der in der Vergangenheit bereits zuverlässige Signale generiert hat (sichtbar im Chart), spricht nichts dagegen, diese Periode fürs Trading einzusetzen.

Eine weitere Strategie ist das gleichzeitige Nutzen mehrerer Zeiträume.

So funktioniert’s: Zuerst wird ein langfristiger Chart ausgewählt, beispielsweise ein Tages- oder Wochenchart. Hier sieht man den längeren Trend. Steigt der CCI in diesem langfristigen Chart über +100, deutet dies auf einen starken Trenddruck nach oben hin.

Nun wechselt man in den kurzfristigen Chart und sieht sich nur Signale an, die dem Trend im langfristigen Chart entsprechen. Gibt es im langfristigen Chart beispielsweise einen starken Trend nach oben, sucht man im kurzfristigen Fenster nur nach Signalen, die einen Kauf triggern würden.

Mithilfe dieser Taktik können Fehlsignale im kurzfristigen Chart rausgefiltert werden.


3 CCI Indikator Beispielstrategien

Hier findest du einige Beispielstrategien für den Handel mit dem Commodity Channel Index.

Wie bei allen Trading-Taktiken, sollte auch hier effizientes Risikomanagement die Regel sein. Dazu zählt, dass man bereits vor der Eröffnung eines Trades entscheidet, wieviel Eigenkapital man maximal riskiert.

Weiters empfiehlt es sich, Risikomanagement Tools wie den Trailing Stop Loss zu nutzen.

1. Einfache CCI Strategie

Wie in diesem Beitrag bereits oft erwähnt, stellen die Linien +100 und -100 das wichtigste Element einer jeden CCI Strategie dar.

Sie geben etwa – abhängig von der Theorie – Auskunft darüber, ob ein Markt überkauft, bzw. überverkauft ist.

Die hier vorgestellte einfache CCI Strategie stützt sich nicht auf die Theorie des CCI Erfinders Donald Lambert, sondern auf klassische Annahmen des Oszillator-Tradings.

Wenn der CCI über +100 steigt, ist erstmal eine überkaufte Marktsituation vorhanden. Dies besagt aber noch nicht, dass der Markt automatisch drehen wird.

Es kann sein, dass sich diese Entwicklung noch verstärken wird und der Kurs noch weiter steigen wird.

Ein Short-Trade würde nach der einfachen CCI Strategie erst dann eröffnet, wenn der CCI dreht und wieder unter die Marke von +100 sinkt. In diesem Moment kann dann über eine Short-Position nachgedacht werden.

Die einfache CCI Strategie kann auch umgekehrt angewandt werden.

Sinkt der CCI unter einen Wert von -100 und verlässt diesen dann aber wieder (steigt über -100), wäre das ein Signal für eine Long-Position.

Diese Strategie kann mit den richtigen Einstellungen gut funktionieren – vielleicht sogar mit der Standardeinstellung. Wichtig ist, dass man verschiedene Indikator Einstellungen versucht, bis man das passende Setting gefunden hat.

Das passende Setting ist dann gefunden, wenn ersichtlich wird, dass es in der Vergangenheit bereits profitable Signale gegeben hätte,

2. Bullische CCI Price Action Strategie

In der zweiten Strategie handeln wir gegen die klassische Oszillator Theorie und vertrauen mehr auf den Erfinder des CCI, Donald Lambert.

Zuerst warten wir darauf, dass der CCI mehrmals den +100 überschreitet. Diese bullische Trendrichtung wird noch stärker, wenn der CCI in den Pullbacks nicht unter -100 fällt.

Wenn in so einem Fall der CCI noch an einer Unterstützungslinie abprallt, sind gleich drei bullische Signale gegeben:

  • CCI überschreitet den +100 mehrmals
  • CCI fällt in den Pullbacks nicht unter -100
  • Live-Chart prallt an einer Unterstützungslinie ab

In so einem Fall ist von einer stark-bullischen Marktsituation auszugehen. Zu diesem Zeitpunkt gibt es bereits einen soliden Hinweis darauf, dass sich der Kurs nach oben entwickeln wird.

3. Lamberts CCI Strategie

Lambert, der Erfinder des CCI, hat für seinen Indikator auch eigene Regeln angedacht.

Seine ziemlich simplen CCI Regeln stehen jedoch im Kontrast zu vielen Handelsstrategien mit Oszillatoren.

Die Regeln von Donald Lambert lauten wie folgt:

  • Steigt der Commodity Channel Index über einen Wert von +100, wird ein Kaufsignal generiert. Geschlossen wird die Position, wenn der CCI wieder unter einen Wert von +100 fällt.
  • Sinkt der CCI unter einen Wert von -100, stellt das ein Verkaufsignal dar (Short). Geschlossen wird, wenn der CCI wieder über einen Wert von -100 klettert.

Um die Strategie etwas spezifischer zu machen, fügen wir noch folgende Regeln hinzu:

  • Spätestens wenn der CCI über +200 steigt, ist von einem überkauften Wert die Rede. Jetzt sollte die Kauf-Position geschlossen werden.
  • Spätestens wenn der CCI über -200 sinkt, ist von einem überverkauften Markt die Rede. Eine Verkaufs-Position sollte jetzt gestoppt werden.

In so extremen CCI Bereichen besteht nämlich das starke Risiko einer Umkehr.

Alternative Indikatoren

Neben dem CCI gibt es natürlich noch weitere Indikatoren, die Händlern beim Trading behilflich sind.

Die vorgestellten Indikatoren könnten für die persönliche Trading-Strategie übrigens auch mit dem CCI kombiniert werden:

  • SMA
    Der Simple Moving Average ist ein einfacher Gleitender Durchschnitt. Wie es schon die Bezeichnung vermuten lässt, ist dieser Indikator nicht komplex. Der gleitende Durchschnitt glättet den Kursverlauf und verdeutlicht Trends somit besser.
  • EMA
    Der Exponential Moving Average ist eine Weiterentwicklung des SMA. Er funktioniert auf den ersten Blick ähnlich wie der Simple Moving Average, es gibt jedoch eine andere Indikator Berechnung. Neue Kurse werden höher gewichtet als ältere.
  • Stochastik
    Der Stochastik Indikator setzt den Schlusskurs in Relation zu den Höhen und Tiefen einer eingestellten Periode. Ausbrüche im Chart werden mit der Stochastik sehr gut dargestellt.

Commodity Channel Index: Fazit

FazitMit dem CCI Indikator wird angezeigt, wie weit sich der Live-Chart vom vorher definierten gleitenden Durchschnitt entfernt.

Je stärker die Entfernung vom Moving Average, desto größer die Ausstöße nach oben oder unten im CCI.

Besonders große Erfolgschancen hat man mit dem Commodity Channel Index in Seitwärtsmärkten, in denen ein beständiges Handelsmuster erkennbar ist. In stabilen Trendbereichen nach oben oder unten ist es schwieriger, mit dem CCI gute Signale zu generieren.

Moderne Trader interpretieren den CCI wie andere Oszillatoren: Steigt der CCI über +100, könnte es zu einer Umkehr kommen – sinkt er unter -100, kann es ebenfalls eine Trendwende geben.

Wie bei anderen Indikatoren gilt auch hier: Probieren geht über Studieren. Wir empfehlen dafür ein risikofreies Demokonto.

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