DAX Daytrading: Der ultimative Ratgeber

DAX DaytradingDer DAX ist der bedeutendste deutsche Aktienindex. Er repräsentiert die Performance der 40 wichtigsten und liquidesten Unternehmen an den deutschen Märkten. Somit steht er stellvertretend für rund 80 Prozent der Marktkapitalisierung deutscher Aktiengesellschaften.

Somit ist der deutsche Aktienindex (DAX) ein wichtiger Indikator für die wirtschaftliche Leistung Deutschlands.

Er sorgt jedoch nicht nur für großes Interesse bei Wirtschaftsanalysten, sondern auch bei Daytradern. DAX Daytrading ist beliebt, was besonders an der Volatilität und Liquidität des Index liegt.

Durch die teilweise doch recht großen Bewegungen innerhalb eines Tages bietet der DAX viele Trading-Chancen.

DAX Kurs über 1 Jahr

DAX Kurs über 1 Jahr (21.04.2021 – 21.04.2022)

Es hängt natürlich von den Geschicken eines jeden einzelnen Investors ab, ob man mit den Daytrading Strategien im DAX Erfolg hat oder nicht.

  • Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, mit diesem Beitrag den ultimativen DAX Daytrading Ratgeber zu schaffen.
  • Du erfährst, was der DAX überhaupt ist, wie Daytrading im DAX funktioniert und welche Möglichkeiten und Strategien es gibt.
  • Am Ende wirst du wissen, ob sich DAX Daytrading für dich eignet und wie du direkt davon profitieren kannst.

Grundlagen

Was ist der DAX?

DAX CFDWie schon in der Einleitung beschrieben, steht die Abkürzung DAX für “Deutscher Aktien Index”.

Im DAX sind die 40 wichtigsten und umsatzstärksten deutschen Unternehmen vertreten – dazu gehören etwa Adidas, Airbus, Bayer, Porsche, Volkswagen oder auch die Deutsche Telekom.

Auch neuere Start-ups, wie etwa Hello Fresh, sind dabei.

Die Preisentwicklung des DAX wird im deutschen elektronischen Handelssystem Xetra vorgenommen. Der Preis wird täglich von 9:00 bis 17:30 berechnet.

Der DAX wurde gemeinsam von der Gemeinschaft Deutscher Wertpapierbörsen, von der Frankfurter Börse und von der Börsen-Zeitung entwickelt. Seit seiner Einführung im Jahr 1988 hat sich der deutsche Leitindex nach und nach national und international etabliert.

Frankfurter Börse, einer der wichtigsten Handelsplätze des DAX

Frankfurter Börse, einer der wichtigsten Handelsplätze des DAX

Heute gilt der DAX als mit Abstand der wichtigste Indikator deutscher Aktienmärkte und ist auch in Medien täglich vertreten – etwa in den Abendnachrichten im öffentlich-rechtlichen Fernsehen.

Sieht man sich die Entwicklung seit der Einführung an, so ging es im DAX langfristig gesehen stetig nach oben.

Zwar gab es natürlich immer wieder große Einbrüche – etwa während der Dotcom-Blase, während der Wirtschaftskrise um 2008 und am Beginn der Corona-Pandemie – doch der DAX hat sich immer wieder gemausert und seine vorherigen Höchststände überboten.

Im Jahr 2022 notierte der DAX bisher das größte Jahreshoch mit 16.271,75 Punkten knapp nach Silvester – doch danach ging es schnell bergab. Schuld daran ist der russische Angriffskrieg in der Ukraine. Ende Februar 2022 rasselte der DAX auf 12.831 Punkte runter – das ist ein niedrigeres Jahrestief als im ganzen Jahr 2021.

Falls sich der Krieg in der Ukraine schnell wieder beruhigen sollte, ist davon auszugehen, dass sich auch der DAX erholt. Ob und wie sich die finanziellen Umstände in den kommenden Monaten entwickeln und ob mit noch mehr fallenden Kursen zu rechnen ist, steht aktuell aber in den Sternen.

Was ist Daytrading?

Daytrading Screenshot

Screenshot aus dem Trading-Interface des CFD-Trading Anbieters eToro

Das Wort “Daytrading” steht für besonders kurzfristigen Handel an der Börse.

Obwohl es auch Daytrader gibt, die Positionen über mehrere Tage offen halten, öffnen und schließen die meisten Daytrader ihre Positionen innerhalb eines Tages.

CFD DaytradingUm mit Daytrading überhaupt genug Geld lukrieren zu können, nutzen Händler gehebelte Finanzprodukte – etwa CFDs. CFDs ermöglichen mit vergleichsweise geringen Investitionssummen große Geldbewegungen. Wie der Hebel genau funktioniert, erklären wir hier.

Zwar eröffnet gehebeltes Traden bei einer gewünschten Kursentwicklung die Chance auf hohe Gewinne bei einer kleinen Investition – es ist jedoch stark risikobehaftet.

Entwickelt sich der Kurs nämlich in die falsche Richtung, kann man das gesamte eingesetzte Kapital verlieren.

Gehebeltes Daytrading gehört somit zu den Profi-Kategorien des Börsenhandels und nur wenige Menschen schaffen es, langfristig positiv zu traden. Das sind dann vorwiegend risikobewusste Trader, die eine ausgeklügelte Risikomanagement-Strategie haben, mit der sie Verluste sofort stoppen.

Wieso ist DAX Daytrading für viele so interessant?

Wissenswertes

Daytrading im DAX gehört zu den beliebtesten und gleichzeitig riskantesten Spekulationsgeschäften in der Finanzwelt.

Das gilt nicht nur für Deutschland – auch in anderen Regionen, etwa in den USA oder in Asien, handeln aktive Daytrader den DAX.

Aber woran liegt das?

Einerseits bietet der DAX sehr viel Volatilität und somit genug Spielraum für Daytrading Strategien. DAX-Händler machen sich die Schwünge nach oben und unten (von denen es im DAX täglich viele gibt) zunutze, um Chancen auf die möglichen Gewinne zu erhöhen.

Eine große Gruppe sind die sogenannten Swing-Trader. Sie nutzen die Schwünge des DAX und warten mit eiserner Geduld auf Handelsmöglichkeiten.

Resistance-Linie, von der der DAX abprallt

Resistance-Linie, von der der DAX abprallt

Der DAX neigt dazu, an Resistance-Linien (Widerstand) abzuprallen. Solche Abpraller vom Widerstand sind für viele Swing-Trader Kauf- oder Verkaufssignale. Mit einer strategischen Chartanalyse sind solche Muster im DAX immer wiederzuerkennen.

Und wer sie rechtzeitig erkennt, hat die Chance auf hohe Renditen.

DAX Daytrading ist für viele auch deshalb so spannend, weil viele nur am Morgen handeln – also kurz nach Eröffnung der Märkte.

In dieser Zeit ist der deutsche Aktienindex besonders volatil. Bei rechtzeitiger Orderplatzierung ermöglichen sowohl steigende als auch fallende Kurse das Erreichen der individuellen Anlageziele.

Eine ziemlich bekannte Strategie für Morgen-Trades im DAX ist die Breakout-Strategie.

Dabei geht es darum, in die Richtung des Tages-Trends zu handeln.

Zuerst wird eine Spanne in der ersten Viertelstunde des DAX am Morgen gemessen. Bricht der Index nach oben aus, eröffnet der DAX Daytrader eine Long-Position – er rechnet mit steigenden Kursen. Geht es nach unten, wird eine Short-Position eröffnet.

Zusammengefasst traden besonders Anfänger vielfach den DAX, da der deutsche Aktienindex musterhafte Bewegungen bietet, nach denen Strategien geschaffen werden können. Es gibt jedoch auch Indizes, die durch weniger starke Ausbrüche innerhalb eines Tages vielleicht für Anfänger noch besser sind – etwa der S&P 500.

Nur im DAX traden: Macht das Sinn?

Aktiendepot Anfänger

Es kann durchaus Sinn ergeben, sich auf wenige getradete Basiswerte zu fokussieren.

Jede Aktie, jeder Index und jeder Rohstoff hat seine eigenen Handelsrhythmen. Je mehr man sich auf einen Wert fokussiert, desto eher trifft die erwartete Tendenz zu – denn man gewöhnt sich an die Muster des betreffenden Handelswertes.

denkenSich auf den DAX zu beschränken, kann somit produktiv und erfolgversprechend sein.

Gleichzeitig sind die Märkte in einem stetigen Wandel. Was vor einigen Monaten noch funktioniert hat, ist heute vielleicht schon wieder vorbei. Im Beitrag “3 Gründe, wieso ich den DAX nur noch selten trade” beschreibt ein Autor von Tradingfreaks etwa, welche Änderungen es in den letzten Jahren gab und wieso viele Strategien nicht mehr zuverlässig funktionieren.

Es ist sinnvoll, sich auf einen Basiswert festzulegen, wenn man es geschafft hat, eine Strategie zu entwickeln, die nachhaltig Renditen bringt.

Auch während der Entwicklung einer Strategie kann es hilfreich sein, in einer Handelsumgebung zu bleiben.

Hier hilft oft ein Trading Tagebuch. In ein Trading Tagebuch werden alle Gewinn- und Verlusttrades notiert. So bekommt man einen Überblick und kann nach und nach die Daten als maßgebliche Entscheidungsgrundlage nutzen: Zu welchen Tageszeiten trade ich am profitabelsten? Welche Setups bringen das meiste Geld? Welche Setups gehen in die Hose?

Alles in allem kann der strikte Fokus auf einen Index Sinn ergeben. Grundsätzlich sollte man aber nicht zu rigide auf dem DAX beharren, da sich die Märkte ständig verändern. Nur weil eine Strategie in der Vergangenheit funktioniert hat, bedeutet das nicht, dass sie das heute auch tut. Einsteiger können jedoch zu Beginn nur den deutschen Aktienindex handeln und versuchen, eine eigene Strategie zu entwickeln.

Kann DAX Daytrading profitabel sein?

Unser Ansatz: Ehrliche und objektive Aufklärung. Sehen wir uns deshalb anhand einiger Daten und Fakten an, wie profitabel Daytrading im Allgemeinen ist – und ob es im DAX profitabler ist.

Grundsätzlich kommen nur sehr wenige Menschen in den Genuss profitablen Daytradings.

  • Glaubt man diesem Beitrag der Neuen Zürcher Zeitung, erwirtschaften weniger als 1 % aller Daytrader langfristig positive Renditen.
  • Im Artikel “Day Trading Eldorado” auf Forbes.com beschäftigt sich der Autor mit der Frage, ob Daytrader vom Traden leben können. Die datenbasierte Antwort ist ernüchternd: Eine im Beitrag zitierte Studie hat ergeben, dass 77 % aller Daytrader Geld beim Handel verlieren. Bei der Studie wurden 124 Konten analysiert. Das Resultat: Nur 2 Konten haben mehr als 100.000 US-Dollar eingenommen.
  • In dieser Erörterung auf Wallstreet-Online stellt der Autor fest: Nur wenige Privatpersonen bringen die persönlichen Voraussetzungen für profitables Daytrading mit. Etwa ein Viertel kann Gewinne verzeichnen, die restlichen drei Viertel Verluste.
  • Etwas positiver ist die Gewinn-Verlust-Rate anscheinend bei Copytrading. Wer andere Profi-Trader kopiert, erzielt eher positive Renditen als klassische Eigen-Trader. Dafür ist die Rendite bei Copytrading pro Handelsbewegung geringer. Das hat eine Finanzhandelsstudie gezeigt.

Wie diese Quellen zeigen, ist Trading alles andere als leicht. Sogar erfahrene Anleger tappen immer wieder in Fallen und führen verlustreiche Trades aus.

Eine Garantie auf Gewinne oder auf einen positiven Outcome gibt es beim Daytrading – und so auch beim DAX Daytrading – einfach nicht.

Die Wahrheit ist, dass profitables Daytrading zwar möglich ist – aber alles andere als leicht. Zusätzlich birgt es hohe Risiken, etwa im gehebelten Handel.

Deswegen empfiehlt es sich vorwiegend für Einsteiger, das Traden zuerst im kostenlosen Demokonto zu versuchen. Hat man dort profitabel getradet und mehr Trades mit Gewinn als Verlust abgeschlossen, kann man über den Handel im Echtgeld-Konto nachdenken. Der Risiken im Zusammenhang mit Trading sollte man sich aber immer bewusst bleiben.

Was das DAX Daytrading betrifft, gibt es unserer Auffassung nach die gleichen Risiken und Chancen wie bei jedem anderen handelbaren Basiswert. Volatile Phasen am Morgen können zu positiven Outcomes führen – aber sie sind gleichzeitig auch risikobehafteter.

Swing-Trading im DAX

Wellen

Eine besondere Handelsvariante, die wir etwas weiter oben schon angeschnitten haben, ist das Swing-Trading im DAX.

Ein Swing-Trader orientiert sich immer am “großen Trend”. Tatsache ist, dass sich ein Kurs – abgesehen von Seitwärtsmärkten – immer in eine Richtung (also nach oben oder unten) bewegt.

Gleichzeitig ist sich ein Swing-Trader aber der Tatsache bewusst, dass es auch innerhalb eines Trends immer wellenartige Bewegungen gibt. Auf jede Bewegung folgt – früher oder später – eine Gegenbewegung.

Wer das Swing-Trading beherrschen möchte, muss also gut darin sein, den Gesamt-Trend schnell zu erkennen und dann auf eine Gegenbewegung zu warten.

Geht es beispielsweise nach oben (eindeutige Trendrichtung), versucht der Swing-Trader innerhalb einer Gegenbewegung eine Long-Position zu eröffnen, um so billig wie möglich zu kaufen. Geschlossen wird die Position dann, wenn der Swing-Trader denkt, die höchste Marke vor der nächsten Gegenbewegung erkannt zu haben. Umgekehrt (bei Short-Positionen) funktioniert das natürlich auch.

Für das Swing-Trading gibt es dann natürlich viele verschiedene Strategien – auch solche, die speziell auf den DAX zugeschnitten sind.

Eine sehr bekannte DAX Swing-Trading Strategie ist etwa auf Unterstützungen und Widerständen aufgebaut.

Prallt der Kurs immer wieder von einer Preismarke ab, so nutzen das viele Swing-Trader als Signal.

Generell funktioniert Swing-Trading immer in Märkten mit einem klaren Trend gut. Schlechter sieht es in Seitwärtsmärkten aus – effizientes Swing-Trading mit guten Gewinnaussichten ist hier kaum möglich.

Copytrading im DAX

Analyse

Copytrading ist eine spezielle Methode des Handels. Seit dem Aufkommen neuer Social Broker kann jeder mit dem Copytrading beginnen.

Als Copytrading wird das Kopieren von Handelsentscheidungen anderer Trader bezeichnet. Bei einer Copytrading-Plattform hat man die Möglichkeit, sich die Profile von anderen Nutzern anzusehen und sie zu “kopieren”.

Man kopiert also das gesamte Portfolio mit einem vorher definierten Geldbetrag. Gibt es Veränderungen im Konto des kopierten Händlers, wird das auch auf die eigene Kopier-Position übertragen. So partizipiert man an den Gewinnen (und Verlusten) anderer Trader.

Der wichtigste Punkt beim Copytrading ist deshalb, die richtigen zu kopierenden Händler auszusuchen. Das ist nicht immer ganz einfach.

Wir haben in diesem Beitrag etwa die erfolgreichsten deutschen Trader auf der eToro Copytrading-Plattform zusammengetragen.

Social TradingMit wenigen Klicks ist es möglich, sie zu kopieren.

Copytrading ermöglicht es somit auch Einsteigern, von den Handelsentscheidungen von Profi-Tradern zu profitieren. Wie unser Selbstversuch zeigt, heißt Copytrading aber nicht, dass man automatisch profitabel handelt.

Denn nur weil jemand in der Vergangenheit Gewinne eingefahren hat, bedeutet das nicht, dass die Person auch in Zukunft profitabel traden wird.

Um die richtigen zu kopierenden Trader zu finden, sind Analysen wichtig. Bei Copytrading-Plattformen hat jeder (wie bei einem sozialen Netzwerk) ein eigenes Profil. Dort kann man sich dann die Posts des Nutzers, aber auch Statistiken und Daten zur Performance des Traders ansehen.

Alles in allem kann man auch den DAX copytraden, wenn man Händler findet, die im DAX aktiv sind.

DAX Copytrading bei eToro starten:
Jetzt zu eToro


5 Dinge, die du beachten musst, um profitables DAX Daytrading zu betreiben

1. Eigene Strategie entwickeln

Strategie entwickeln

Einer der wichtigsten Punkte beim Daytrading – egal ob im DAX oder bei einem anderen Finanzinstrument – ist die Entwicklung einer eigenen Trading-Strategie.

Bis man eine Strategie gefunden hat, die wirklich langfristig solide Profite generiert, wird es aber ein steiniger und harter Weg sein. Die erste Strategie wird definitiv kein Erfolgsrezept (oder die Chance darauf ist sehr, sehr gering).

Um eine Trading-Strategie zu entwickeln, solltest du folgende Dinge in die Planung miteinbeziehen:

  • Verstehe die Märkte, in denen du tradest
    Um als Daytrader aktiv und vorausschauend handeln zu können, musst du verstehen, welchen Basiswert du gerade tradest. Einfach mit einem x-beliebigen Trade zu beginnen, weil es in dem Markt einen Aufwärtstrend gibt, ist eine schlechte Idee.
  • Wähle einen Trading-Zeitraum
    Natürlich – wie es der Name schon vermuten lässt, traden die meisten Daytrader innerhalb eines Tages. Doch bei den Daytradern unterscheidet man zwischen verschiedenen Arten. Da gibt es einerseits die Scalper (traden innerhalb weniger Sekunden) und am anderen Ende des Spektrums die Swing-Trader, die manchmal sogar mehrere Tage eine Position geöffnet halten.
    Wie Scalping funktioniert, haben wir mit einem Profi-Scalper besprochen.
  • Entscheide dich für ein Trend-Erkennungstool
    Die meisten Strategien – besonders im Swing-Trading – drehen sich um Trend-Erkennung. Je eher du einen Trend erkennst, desto schneller kannst du damit arbeiten. Chartanalyse Tools für die Trend-Erkennung sind etwa Moving Averages oder Trendlinien.
  • Definiere deinen Einstiegspunkt
    Welches Bild soll im Chart vorliegen, damit du einsteigst? Es soll ein objektiver Einstiegspunkt sein, welcher sich an festgelegten Werten orientiert. Beispiel: Du erkennst eine stochastische Divergenz.
  • Definiere deinen Ausgangspunkt
    Einerseits muss beim Ausgangspunkt ein Ziel definiert werden: Wann steige ich aus meinem profitablen Trade aus? Andererseits muss auch ein Stop-Loss definiert werden: Was mache ich, wenn sich der Kurs in die falsche Richtung entwickelt? Wann steige ich aus?
  • Definiere dein Risiko
    Abhängig vom Risiko definierst du dein Stop-Loss: Wie viel Risiko bist du bereit, einzugehen? Wie viel Geld möchtest du riskieren? Risikobegrenzung ist hier das Schlüsselwort. Empfehlenswerter Beitrag: 15 typische Trading Fehler – und wie du sie vermeidest.
  • Verbessere deine Strategie
    Arbeite stetig daran, deine Taktik zu verbessern. Dies kannst du etwa dann machen, wenn du dir alle Trades notierst und dann anhand der Daten überprüfst, wo du welchen Fehler gemacht hast und wie du den Fehler unter gleichen Bedingungen vermeiden hättest können.

2. An bereits vorhandenen Strategien orientieren

Trading Guide

Eine Google-Suche reicht, um viele verschiedene Trading-Strategien zu finden.

Nutze allgemeine Trading-Strategien und versuche, diese nach und nach deinen Vorstellungen anzupassen.

Das ist leichter, als eine komplett neue Taktik aus dem Boden zu stampfen.

In diesem (englischen) Beitrag haben die Kollegen von CMC markets etwa einige Trading-Strategien zusammengeschrieben, die jeder Anfänger wissen sollte.

3. Charttechnik perfektionieren

Chartanalyse Tools Beispiel

Die Charttechnik ist eines der wichtigsten Werkzeuge eines jeden Händlers. Bei der charttechnischen Analyse geht es darum, den Chart mithilfe von verschiedenen Tools zu analysieren.

Diese Methode wird auch “technische Analyse” genannt.

Viele Trader arbeiten gänzlich mit technischen Analysetools. Die Chartanalyse steht jedoch im krassen Gegensatz zur Fundamentalanalyse, bei der es mehr um die wirtschaftlichen Daten eines Unternehmens geht. Da diese kurzfristig keinen großen Wert haben, eignet sich für Daytrader laut vielen Kennern der Szene eher die Chartanalyse.

Tipp: Funktioniert die Chartanalyse überhaupt?

Wir empfehlen die Lektüre unserer Mega-Anleitung zur Chartanalyse. Dort präsentieren wir nicht nur beispielhaft, was die Chartanalyse überhaupt ist – wir stellen auch die besten Tools für die technische Analyse vor.

4. Risikomanagement-Strategie entwickeln

Risiko

Beim Risikomanagement geht es eigentlich um nichts anderes, als um die Vermeidung und Verkleinerung von Verlusten.

Um eine Risikomanagement-Strategie zu entwickeln, musst du als Trader deine Trades vorplanen.

Viele orientieren sich an der 1-Prozent-Regel: Sie besagt, dass du nie mehr als 1 % deines Trading-Kapitals in einen Trade stecken solltest.

Wenn du also 10.000 US-Dollar in deinem Trading-Konto hast, sollte deine Position nie mehr als 100 USD beinhalten.

Wer mit deutlich weniger Geld handelt, kann die 1-Prozent-Regel auch auf 2 Prozent erhöhen. Viel mehr sollte es aber nicht sein, denn sonst riskierst du, viel Geld schnell zu verlieren.

Zur Risikomanagement-Strategie zählen primär Stop-Loss-Punkte. Das sind Punkte, die du vor dem Einstieg in einen Trade setzt, bei denen das Trading-Programm deine Position automatisch schließt. Das ist gut, denn so fällst du nicht in die psychologische Falle: “Vielleicht dreht sich meine Position ja doch noch zum Guten.”

5. Psychologie anderer Händler analysieren

brain

Wenn von Trading-Psychologie die Rede ist, geht es meist um Gier und Angst.

Zwischen diesen beiden Polen pendeln die Emotionen von Tradern laut der Theorie. Deshalb gibt es auch Dinge, wie den Bitcoin Fear & Greed Index.

Um die Trading-Welt zu meistern, muss man sich mit dem Verhalten der Massen auseinandersetzen: Tatsächlich ist es oft so, dass sich Menschen wie Schafe benehmen, die der Herde nachrennen.

Deswegen gibt es oft große Bull-Runs und abrupte Sell-Offs, bei denen gefühlt der ganze Aktienmarkt mitschwimmt. Auch die Dotcom-Blase in den anfänglichen 2000ern war eine Folge der Herdenmentalität an den Börsen.

Gleichzeitig muss man aber auch die eigenen Emotionen im Zaum halten, um nicht in klassische Trading-Fallen zu tappen: Halte dich strikt an deine Trading-Regeln und halte nicht an einer fallenden Position fest, nur weil du ein “gutes Gefühl” hast.


3 Alternativen zum DAX Daytrading

1. Dividendenhandel mit DAX-Unternehmen

Wer sich langfristig ein passives Einkommen aufbauen möchte, kann in DAX-Unternehmen investieren, die schon in der Vergangenheit zuverlässig Dividenden ausgeschüttet haben.

Zu den Konzernen mit den höchsten Dividendenrenditen zählen Mercedes-Benz, Covestro, BMW, BASF oder VW.

Um von ausgeschütteten Dividenden zu profitieren, musst du nur ein Konto bei einem Aktien-Broker erstellen und die entsprechenden Aktien kaufen.

2. DAX-ETFs

Auch DAX-ETFs sind eher ein langfristiges Unterfangen. 

Es handelt sich dabei um börsengehandelte Indexfonds, die die Aktien der 40 größten deutschen Unternehmen beinhalten.

ETFs sind im Gegensatz zu aktiv verwalteten Fonds deutlich günstiger. Da sie börsengehandelt sind, können sie auch leicht online erworben werden.

Zu den größten DAX-ETFs zählen:

  • iShares Core DAX UCITS ETF
  • Xtrackers DAX UCITS ETF
  • Deka DAX UCITS ETF

Um mit ETFs zu handeln, reicht ein Konto bei einem Anbieter für ETF-Depots.

Wir empfehlen dazu etwa Scalable Capital.

3. Investment in einzelne DAX-Aktien

Deutlich komplizierter, aber auch möglich, ist das Investment in einzelne DAX-Aktien.

Zwar hat man dann nicht den gesamten deutschen Aktienindex im eigenen Portfolio, doch wenn man möchte, kann man sich selbst ein Paket aus Aktien zusammenstellen und direkt in diese investieren.

Eine Liste aller DAX-40-Unternehmen findest du etwa bei Finanzen.net

Dies beinhaltet jedoch ein höheres Risiko, denn die Diversifizierung ist deutlich geringer, als wenn man gleichzeitig in 40 verschiedene Unternehmen investiert – wie es etwa bei DAX-ETFs der Fall ist.

Wenn man aber von einem bestimmten Unternehmen überzeugt ist, kann man aber natürlich auch in einzelne Aktien investieren.

Dies funktioniert, wie der Kauf von ETFs auch, mit einem Aktiendepot für Anfänger.

Empfehlenswerter deutscher Anbieter für Trading & Aktien: NAGA.
Jetzt zu NAGA

Platz 1 im Vergleich: Plus500

Der Broker Plus500 befindet sich zurzeit auf Platz 1 unserer Vergleichstabelle.

Seriöse & simple Plattform.
24/7 Support.
Mindesteinzahlung 100€.
Kostenloses Demokonto.
FCA-reguliert (#509909).

Jetzt bei Plus500 anmelden:

Das könnte dich auch interessieren …