Gap Trading: So profitierst du von Kurslücken

Gap TradingBeim Gap Trading geht es darum, Kurslücken am Aktienmarkt zu erkennen und für sich zu nutzen. Dabei stehen kurzfristige Strategien im Fokus und es handelt sich um eine Strategie aus dem Spektrum des Daytradings.

Trader, die mit dieser Trading Strategie handeln, befassen sich weniger mit der Unternehmenssubstanz einer Aktie, wie es beispielsweise Value-Investoren praktizieren.

  • Gleichzeitig erfordert Gap Trading nicht weniger Kompetenzen, bzw. das Handeln nach der Gap Trading Strategie erfordert solides Grundwissen, um gewinnbringend am Aktienmarkt handeln zu können.
  • Der Schwerpunkt liegt bei der Chartanalyse und es ist bedeutsam, den aktuellen Verlauf der Börse in Zusammenhang mit außerbörslichen Ereignissen zu beobachten, um adäquat reagieren zu können.
  • Nur auf diese Weise können sogenannte Gaps – also Kurslücken – genutzt werden, um daraus Profit zu schlagen.
Beispiel: Gaps im DAX

Beispiel: Gaps im DAX

Daytrading erfordert letztlich ein technisches Grundverständnis, um Chartanalysen entsprechend deuten zu können. Aufgrund der Unbeständigkeit der Finanzmärkte, die manchmal irrational sind, sodass eine Antizipation nicht immer möglich ist, geht das Traden nach der Gap Strategie mit Risiken einher.

FundamentalanalyseSelbst erfahrene Aktionäre, die den Verlauf der Märkte verfolgen, können nicht mit Gewissheit bestimmte Trends erkennen, bzw. voraussagen.

In der Regel können Experten lediglich Prognosen stellen, die mit hoher Wahrscheinlichkeit eintreffen oder eben nicht. Deshalb ist das Daytrading mit erheblichen Risiken verbunden, weil es nur begrenzt möglich ist, fortwährend den Markt zu antizipieren.

Dennoch hat das Daytrading seine Daseinsberechtigung und es gibt neben den Risiken auch zahlreiche Möglichkeiten, signifikante Gewinne zu erzielen – und das innerhalb einer kurzen Zeitspanne.

Im nachfolgenden Ratgeber werden die Abläufe des Gap Tradings erläutert, einschließlich der Risiken, um Interessenten einen Einblick in die Strategie zu gewähren.

Wer nach einer Abwechslung zum klassischen Investieren sucht hat eventuell mit dieser Strategie die gesuchte Abwechslung gefunden. Auch Einsteiger, die sich noch nicht sicher sind, welche Strategie zu den eigenen Vorhaben passt, können einige Impressionen sammeln, um zu prüfen, ob das Daytrading mit Kurslücken eine Option wäre. Dabei können Anfänger in Erfahrung bringen, ob der bisherige Wissensstand ausreicht, um mit dieser durchaus risikoreichen Trading-Strategie zu beginnen.


Eignungsfähigkeit und Risikogruppen

Risikogruppen

Risiko

Wie bereits zu Anfang erwähnt, zielt das Daytrading auf kurzzeitige Ziele ab und grenzt sich damit deutlich von anderen Strategieformen der Börse ab, wie etwa der Value-Strategie.

  • Anfänger, denen noch Grundwissen und Erfahrung fehlt, laufen Gefahr, innerhalb kurzer Zeit Verluste zu verbuchen.
  • Deshalb ist das Daytrading nicht vorbehaltlos empfehlenswert – insbesondere bei Personengruppen, denen es an Erfahrung mangelt.

Dabei klingen die Angebote verlockend, denn die Strategie verspricht solide Gewinne innerhalb einer kurzen Zeitspanne. Doch um diese Gewinne zu realisieren, braucht es Kompetenzen.

Nur unseriöse Anbieter versprechen exorbitante Gewinne mit leichten Mitteln. Die Strategie umfasst weit mehr als es manche Anbieter nach Außen hin kundtun.

Folglich sollten Interessenten vorher prüfen, inwieweit der eigenen Kompetenzen und Erfahrungswerte ausreichen, um nach dieser Strategie zu handeln.

Zielgruppe

Gruppe Gap Trading

Schließlich gehen wir fließend dazu über, zu ergründen, welche Zielgruppe angesprochen wird, bzw. für wen sich die Gap Strategie eignet.

Die Daytrading-Strategie eignet sich für Personengruppen, die bereits bestimmte Grunderfahrungen mit Aktien haben, bzw. ein Grundverständnis für die Börse mitbringen und nach neuen Strategien und Impulsen suchen.

Auch Aktionäre, die bisher langfristige Strategien verfolgt haben, können einen Versuch mit dieser Strategie wagen. Es kann eine ideale Abwechslung zu bisherigen Investments sein, die mit langwierigen Fundamentalanalysen und dergleichen einhergehen. Beim Daytrading können Anleger Gewinne schneller erzielen. Dennoch bedeutet dies nicht, dass keine tiefgehende Auseinandersetzung mit dem Thema vonnöten ist.

Interessenten sollten die Bereitschaft mitbringen, sich mit der Thematik tiefgründig auseinanderzusetzen. Andernfalls wird der Handel nach dieser Strategie mit Verlusten einhergehen. Das Daytrading ist letztlich eine Handelsstrategie, die sich vor allem für Anleger mit Vorerfahrungen eignet.

Basiswissen zum Traden mit Gaps

Was sind Gaps überhaupt?

NASDAQ Kurslücke

Screenshot: NASDAQ Kurslücke im 45-Minuten-Chart zwischen dem 10. und 11. Mai 2021

Bei Gaps handelt es sich um Kurslücken, die an der Börse entstehen. Es handelt sich um unerwartete Kursschwankungen, infolge von politischen Ereignissen und anderen Gründen, die Anleger verunsichern.

Aktien Nachrichten GAP TradingAuch Quartalsberichte und Ad Hoc News beeinflussen das Verhalten von Aktionären. Quartalsberichte werden in regelmäßigen Abständen veröffentlicht – aufgrund der Publizitätspflicht für börsennotierte Unternehmen.

Sie geben einen Aufschluss über die wirtschaftliche Lage eines Unternehmens.

Die Hintergründe für eine Kurslücke sind vielfältig, weshalb es schwierig ist, immer gewappnet zu sein, insbesondere in Anbetracht der Komplexität des Marktes und der vielen Faktoren, die sich gegenseitig beeinflussen.

  • Kurslücken entstehen in der Regel außerhalb der offiziellen Börsenzeiten.
  • Ist der Handel geschlossen, so kann es dennoch passieren, dass der Preis von Ereignissen beeinflusst wird, die innerhalb der handelsfreien Zeit passieren.
  • Es kommt entweder zu einem Aufwärts Gap oder einem Abwärts Gap – je nach Ursache.
  • Gaps sind somit Marktveränderungen, die eintreffen, noch ehe der offizielle Markt wieder eröffnet wird.

Entstehung von positiven und negativen Gaps

Negative und Positive Gaps im Chart

Screenshot: Negative und Positive Gaps im Chart

Aufwärts- oder Abwärtsgaps werden von unterschiedlichen Faktoren beeinflusst. Als Trader ist es von Vorteil, sich mit den Ursachen vertraut zu machen, um mögliche Kursverläufe realistisch zu deuten.

Je nach Ereignis entstehen positive oder negative Gaps. Die Kurslücken werden durch Stop Loss Orders intensiviert, was Trader für sich nutzen können.

  • Hat ein Unternehmen beispielsweise einen neuen Kooperationspartner, sodass der eigene Handlungsspielraum in finanzieller und materieller Hinsicht weitgehend erweitert wird, so kommt es in der Regel zu einem positiven Gap, weil die Kurse steigen werden.
  • Hat hingegen ein Produkt oder eine Dienstleistung, die als bahnbrechend galt, einen merklichen Verlust erlitten, sodass der erwartete Erfolg nicht eingetroffen ist, dann kommt es zu einem negativen Gap, weil die Kurse schnell fallen werden.
  • Egal ob es nach oben oder nach unten geht – eine Anforderung für einen Gap ist ein kurzzeitig sehr hohes Volumen.

Eine Antizipation ist nicht immer leicht, weil ein Kursverlauf nicht in allen Fällen einer einfachen Logik folgt, wie es bei den genannten Fallbeispielen der Fall gewesen ist.

Hinter hohen Kursen stehen oftmals Emotionen der Anleger, die ihre Hoffnung auf ein Produkt setzen. Infolge dessen kann ein Produkt überbewertet sein, weil Anleger ihre Hoffnungen in ein Unternehmen projizieren, welches nicht die Erwartungshaltung erfüllen kann.

Deshalb kann es zu unerwarteten negativen Kursausbrüchen kommen, etwa dann, wenn ein Unternehmen, welches als Trendsetter galt, sich im Verlauf der Zeit als wirtschaftlich schwach erweist.

Daytrader sollten sich dieser Volatilität bewusst sein. Es kann unerwartet zu positiven und negativen Kursverläufen kommen. Als Daytrader gilt es entsprechend auf Ereignisse zu reagieren, bzw. die Parameter gezielt so einzustellen, damit Gewinne generiert werden.

Ein wichtiger Grundsatz für das Traden mit Gaps ist: Aufwärts-Gaps sind prinzipiell als bullisch einzustufen und Abwärts-Gaps hingegen sind als bärisch einzustufen.

Der Faktor Zeit beim Gap Trading

CFD Handelszeiten Animation

Gaps können auf unterschiedliche Weise betrachtet werden, insbesondere in Hinblick auf den zeitlichen Rahmen.

Es gibt Kurslücken, die sich auf einem Tageschart widerspiegeln. Abseits davon können Gaps auch auf Wochen- oder Monatscharts auftreten, bzw. in diesem Zeitrahmen betrachtet werden.

Weist eine Aktie fortwährend tägliche Kurslücken auf, so deutet dies auf eine schlechte Liquidität hin, weshalb Trader von solchen Aktien Abstand nehmen sollten.

Dabei ist es als Trader wichtig, zwischen bedeutsamen Gaps und irrelevanten Gaps zu differenzieren. Nicht jede Kurslücke ist auf ein wichtiges Ereignis zurückzuführen. Viele Gaps entstehen im Zuge der Handelseröffnung und währen nicht lange, bzw. schließen im Verlauf des ersten Tages.

Es handelt sich um sogenannte Intraday-Gaps, die zum normalen Tagesgeschehen gehören und nicht von Relevanz sind.

Das Handelsvolumen ist diesbezüglich ein entscheidender Faktor, der über die Relevanz einer Kurslücke entscheidet. Neben den zeitlichen Aspekten gibt es zusätzlich verschiedene Gap Typen, die im nächsten Kapitel genauer beschrieben werden.


Verschiedene Gap Typen im Überblick

Es gibt verschiedene Arten von Kurslücken. Werfen wir im Folgenden einen Blick darauf.

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Breakaway Gap

  • Bei einem Breakaway Gap handelt es sich um eine Trendwende in der Chartanalyse, die von Signifikanz ist, wobei es nicht immer leicht ist, den Trend frühzeitig zu erkennen.
  • Anleger sollten dazu befähigt sein, Änderungen im Kursverlauf entsprechend deuten und interpretieren zu können, damit sie einen Breakaway Gap zu ihren eigenen Vorteil nutzen können.
  • Bei einem Breakaway Gap handelt es ich um eine Kurslücke, die in Abhängigkeit zu einem bestimmten Trend in der Chartstruktur steht.
  • Ein Breakaway Gap geht aus dieser Struktur eines Trends hervor, bevor er nach oben oder unten ausbricht.

Es existieren somit zwei Arten, die kennzeichnend für einen Breakaway Gap sind. Kommt es zu einem Ausbruch nach oben, so sprechen Experten von einem Breakaway Gap up. Konträr dazu wird ein negativer Ausbruch als Breakaway Gap down bezeichnet. Die Ausbrüche sind entweder bearisch oder bullisch und es gilt entsprechen zu reagieren, sollte sich ein Breakaway Gap anbahnen.

Runaway Gap

  • Ein Runaway Gap hat Ähnlichkeit zum Breakaway Gap, weil Runaway Gaps die Fortsetzung eines Breakaway Gaps sind.
  • Es ist im weitesten Sinne ein Nachhall.
  • Doch wie lässt sich ein Runaway Gap von einem Breakaway Gap abgrenzen? Erkennungszeichen für einen Runaway Gap ist ein bereits vorhandener Aufwärts- oder Abwärtstrend, der sich nicht erst andeuten muss, wie es beim Breakaway Gap der Fall ist.

Somit kommt es bei einem Runaway Gap zu einer fortwährenden Steigerung in der Chart. Trader sollten, wie bei allen Kurslücken, das Volumen bei der Analyse berücksichtigen, um die Gewichtung und Bedeutung eines Gaps adäquat zu beurteilen.

Exhaustion Gap

  • Es gibt kein unbegrenztes Wachstum und jede Aktie kommt an ihre Grenzen.
  • Diese Punkte lassen sich mit dem sogenannten Exhaustion Gap bestimmen, bzw. markieren.
  • Experten sprechen umgangssprachlich von einem Erschöpfungs-Gap, weil der Gap auf ein Ende hinweist.

Trader nutzen den Exhaustion Gap als Signal für einen Verkauf, bevor es zu einem rapiden Preissturz kommt. Konträr zu anderen Kurslücken, die auf einen Trend hindeuten, der sich intensivieren wird, läutet der Erschöpfungs-Gap auf ein Ende hin.

Common Gap

  • Common Gaps sind “gewöhnliche Kurslücken”, die für Trader keine Relevanz haben, wie es bereits der Wortlaut vermuten lässt.
  • Der Wortlaut common bedeutet übersetzt so viel wie gewöhnlich.

Bei Common Gaps kommt es zu kurzeitigen Kurslücken, die einen geringen Umsatz beinhaltet – also das Gegenteil von hohem Volumen. Die Kennziffern und Daten lassen keine weiteren Schlüsse über den Kursverlauf zu, sodass Trader keine weiteren Verwendungsmöglichkeiten für die Zahlenwerte haben.


Kurslücken: Strategien und Erkennungsmöglichkeiten

Bestimmungswege für einen Gap

ErkennenDer schwierige Teil für Gap Trader ist das Erkennen von Kurslücken, die für ein profitables Traden bedeutsam sind.

  • Dies setzt ein solides technisches Grundverständnis voraus, um bestimmte Schwankungen und Trends in einen richtigen Kontext zu setzen.
  • Aufgrund zahlreicher Konstellationen, die theoretisch in der Chart-Darstellung möglich sind, ist es vorteilhaft, wenn Trader sich verschiedene Szenarien verinnerlichen.
  • Dies lässt sich durch historische Werte realisieren, indem Trader etwaige Gap Arten in einer Chart betrachten.

Breakaway Gaps lassen sich innerhalb einer Konsolidierungsphase erkennen. Dabei ist ein hohes Handelsvolumen wichtig. Die Wahrscheinlichkeit eines Ausbruchs nach oben kann durch wichtige Eilmeldungen bestärkt werden. Wichtige Kennzahlen, die aus den Quartalsberichten hervorgehen, können Indikator für potenziell mögliche Kurslücken sein, die sich anbahnen. Elemente der technischen Analyse und der Fundamentalanalyse kreuzen sich hier. Trader, welche die Bedeutung von Kennzahlen verstehen und dieses Wissen in die technischen Analyse einfließen lassen, können den Markt antizipieren.

Trader können bei der Suche nach Kurslücken auf sogenannte Gapscanner zurückgreifen, um Trendlinien zu ermitteln, die auf eine Kurslücke hindeuten. Gleichzeitig ist es von Relevanz, auf wichtige Meldungen zu reagieren. Häufig kommt es zu Kurslücken, wenn wichtige Verlautbarungen bevorstehen, die ein Unternehmen publiziert.

Die Praxis: Wie kann man aus Gap Trading Profit schlagen?

Profit

Je nach Erfahrungsgrad und Risikobereitschaft stehen Tradern verschiedene Methoden zur Verfügung, um vom Gap Trading Profit zu schlagen.

Risikobereite Trader können unmittelbar nach Eintritt einer Kurslücke in den Handel einsteigen oder den Ablauf von Trends erstmal abwarten abwarten.

Es gilt im Einzelfall zu prüfen, ob das eigene Verständnis und Wissen ausreicht, um die Lage realistisch einzuschätzen.

Dabei können selbst erfahrene Trader nicht mit Gewissheit den Markt antizipieren. Es gibt Fälle, wo ein Trend künstlich – irrational – in eine bestimmte Richtung gedrängt wird, weil Anleger und Trader einem bestimmten Trend einfach nachfolgen, der ins Rollen gekommen ist.

Auch wenn es Anteile der Fundamentalanalyse gibt, so spielen hier vor allem die technischen Aspekte eine entscheidende Rolle.

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Schließlich geht es bei dieser Strategie um zeitliche begrenzte Strategien, die sich auf wenige Stunden, Tage oder Wochen beschränken. Die Kunst ist es, zu erkennen, in welche Richtung ein Kursverlauf gehen wird, wenn der Markt eröffnet.

  • Folgt man nun den bisherigen Aufwärtstrend oder sollte man auf einem Kursfall setzen?
  • Genau hier kommt es auf die Kompetenz und Erfahrung des Traders an, um den passenden Zeitpunkt zum Einstieg zu finden.
  • Grundsätzlich gilt: Hat der Kurs eine bestimmte Richtung eingeschlagen, so wird sich der Trend aller Wahrscheinlichkeit fortsetzen. Bei einem Intradaytrade sollten Trader die Aktie im Minutentakt in einer Chart verfolgen.
  • Die Beobachtungen zielen darauf ab, zu erkennen, wann eine markante Dynamik entsteht, die auf einen Ausbruch nach oben oder unten hindeutet.

Nehmen die Kurse einen negativen Verlauf und besteht die Absicht in fallende Kurse zu setzen, so ist es wichtig auf die Entwicklung der Dynamik zu achten.

Kommt es zum erwarteten Verlauf, dann gilt es weiterhin die Chart zu beobachten bis es einen weiteren Rücklauf gibt, einem sogenannten Retracement. Sind diese zwei Bedingungen erfüllt, so kann es dazu übergehen die Positionsgröße zu bestimmen.

Es kommt zu einem Short Trade, weil man in dem Fall auf fallende Kurse setzt. Der Trade wird in die Wege geleitet, wo es zum Retracement gekommen ist. In dieser Phase erfolgt die Positionierung, noch ehe es zu Verkäufen vonseiten anderer Marktteilnehmer kommt.

Durch den späteren Handelsdruck, der bei anderen Marktteilnehmern entsteht, weil die Kurse entgegen eigener Analysen verlaufen, wird die Gewinnspanne bei der eigenen Short Position erhöht – infolge von Verkaufsorders anderer.

Dabei ist es wichtig, die Risiken nach individuellen Bedürfnissen einzugrenzen oder einzugehen. In diesem Beispiel erfolgte der Eintritt in den Handel nach dem Retracement.

Kommt es im Verlauf zu zeitlichen Höhepunkten, so würde dies der ideale Zeitpunkt sein, um einen Stopppunkt zu setzen. Es ist der Moment, wo der Verlauf nicht mehr den eigenen Zielen zuspielt. Im Idealfall wird vor jeder Eröffnung eines Trades ein Stopppunkt festgelegt, um die Risiken nach eigenen Maßstäben zu begrenzen.


Fazit: Gap Trading

Das Traden mit Kurslücken – Gap Trading – erfordert einiges an Geschick und Erfahrung. Es gehört zur Disziplin aus der oberen Liga unter Tradern.

UntersuchungDennoch können auch Einsteiger, die bereit sind, sich damit tiefgehender auseinanderzusetzen, einen Versuch wagen.

Auch erfahrene Investoren finden beim Trading mit Gaps eine Abwechslung zum klassischen Handel mit Aktien. Der Vorteil ist, dass innerhalb kürzester Zeit Gewinne erzielt werden können, wobei das Risiko durch das Setzen von Stopppunkten individuell bestimmt werden kann.

Auf diese Weise können auch Neulinge behutsam vorgehen und die Parameter entsprechend setzen.

Es ist somit nicht nur Experten vorbehalten, mit dieser Strategie zu traden.

Mit zunehmender Erfahrung können angehende Trader sich Schritt für Schritt in den Handel mit Gaps heranarbeiten.

Der Vorteil ist, dass die Analyse relativ treffsicher ist, selbst wenn die Märkte manchmal irrationale Verläufe nehmen. In der Regel wiederholen sich bestimmte Schemata im Chartverlauf, sodass Trader mit der Zeit lernen, Breakaway Gaps und dergleichen frühzeitig zu erkennen.

Gap Trading ist letztlich kein spekulatives Zocken an der Börse, sondern es folgt einem eigenen System, welches bis zu einem gewissen Grad vorhersehbar ist. Unter Berücksichtigung der Risiken, ist Gap Trading einen Versuch wert und eine ideale Abwechslung.

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